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HL-live.de - Nachrichten aus Lübeck

Mittwoch,
der 20. November 2019






Lübeck - St. Lorenz Nord:

IHK: Roddenkoppel soll Wirtschaftsstandort bleiben

Die Roddenkoppel ist Teil des Stadtumbaus "Lübeck Nord-West". Der Bereich zwischen Marienbrücke, Trave, Schwartauer Allee und Eric-Warburg-Brücke wird überplant. Der Bauausschuss hat dazu am Montag grünes Licht gegeben. Die IHK fordert, die Roddenkoppel als Gewerbestandort zu erhalten.

Die Roddenkoppel in Lübeck bietet aus Sicht der IHK zu Lübeck und der regionalen Wirtschaft Standortqualitäten für Unternehmen, die an anderer Stelle nicht zu finden sind. Das sagte Ilona Jarabek, Vorsitzende des IHK-Wirtschaftsbeirats Lübeck, nach einer gemeinsamen Exkursion mit Vertretern von Politik und Verwaltung in das Gebiet sowie zur Nordic Rail Service GmbH, der Kulturwerft Gollan, den Hallen der Lübecker Anlagenbau GmbH und der H. & J. Brüggen KG. Dort verschafften sich die Teilnehmer einen Eindruck von der wirtschaftlichen Bedeutung des Gewerbestandorts.

Ein großer Vorteil sei, dass die Roddenkoppel über eine Anbindung über Straße und Schiene sowie die Binnen- und Seeschifffahrt verfügt, ergänzte die Vorsitzende. Diese Lagegunst werde durch den Bau der Fehmarnbelt-Querung weiter steigen. Unternehmen sehen das Potenzial: "Als regionaler Anbieter von Dienstleistungen für Eisenbahnverkehrsunternehmen sind wir in der Lage, aus dem wachsenden Schienenverkehr zwischen Nord- und Mitteleuropa eine lokale Wertschöpfung zu generieren", sagte Thomas Toschka von der Nordic Rail Service GmbH.

Dank der Kulturwerft Gollan habe sich die Roddenkoppel in den vergangenen Jahren auch zu einem kulturellen "Hot Spot" weiterentwickelt. Außer der Kulturwerft gibt es im Umfeld aktuell rund 40 weitere Mieter in den ehemaligen Industriehallen. Thilo Gollan, Initiator und Geschäftsführer der Kulturwerft: "Unser Ziel ist es, weitere Unternehmen und Angebote aus dem Bereich der Kulturwirtschaft auf der Roddenkoppel anzusiedeln."

Konsul Jochen Brüggen, Geschäftsführer der familiengeführten H. & J. Brüggen KG, betonte, dass sich der Standort nicht isoliert betrachten lasse. Das Unternehmen investiere derzeit umfangreich in den Standort an der Hafenstraße und schafft Arbeitsplätze. "Für diese Investitionen brauchen wir Planungssicherheit", forderte Brüggen. "Wir beobachten die Entwicklungen auf der Roddenkoppel sehr genau. Auf gar keinen Fall möchten wir in einigen Jahren zu einem Fremdkörper in einem nicht mehr im Schwerpunkt von der Industrie genutzten Stadtteil werden. Die Weiterentwicklung kann nur im Schulterschluss mit der Wirtschaft und unter Berücksichtigung des Bestandes der bereits ansässigen Unternehmen erfolgen."

Eine besondere Herausforderung sind die Hallen der ehemaligen Lübecker Maschinen- und Anlagenbau GmbH (LMG). "Eine Nachnutzung von Gewerbebauten dieser Dimension, die für Lübeck einmalig ist, erfordert viel Flexibilität. Wichtig ist, diese nicht durch Auflagen des Denkmalschutzes einzuschränken", so Rüdiger Schacht, stellvertretender Hauptgeschäftsführer der IHK zu Lübeck. "Eine brachliegende Fläche dieser Größe können wir uns bei dem zunehmenden Mangel an Gewerbeflächen nicht leisten."

Ilona Jarabek zog eine zufriedene Bilanz: "Zum ersten Mal haben wir Unternehmen und Vertreter der Stadt zu so intensiven Gesprächen vor Ort zusammengeführt. Die Reaktionen beider Seiten waren sehr positiv, der Appell der Unternehmen an Politik und Verwaltung hat Gehör gefunden." Sie kündigte die Fortsetzung des Dialogs an. "Grundlage dafür ist es, die Stadt für die Bedürfnisse der Betriebe zu sensibilisieren. Das haben wir erreicht", so Jarabek.

Die IHK möchte das Gebiet als Gewerbestandort erhalten.

Die IHK möchte das Gebiet als Gewerbestandort erhalten.


Text-Nummer: 134178   Autor: IHK/red.   vom 05.11.2019 12.09

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