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HL-live.de - Nachrichten aus Lübeck

Donnerstag,
der 14. November 2019






Lübeck - St. Lorenz Nord:

Neues Flüchtlingsheim auf der Dornbreite

Eine kurze Mitteilung der Stadt sorgt für Rätselraten auf Dornbreite. Die Verwaltung kündigt eine neue Gemeinschaftsunterkunft für Flüchtlinge an. Mehr wurde ursprünglich aber auch auf Nachfrage hin nicht verraten. Inzwischen liegt aber eine Antwort vor.

Bisher gab es keine Ankündigungen der Stadt zu dem Bedarf an einer weiteren Unterkunft. Umso überraschender veröffentlichte die Stadt am Donnerstagmittag eine kurze Mitteilung, die wir im Wortlaut veröffentlichen:

(")Am Mittwoch, 13. November 2019, findet in der Städtischen SeniorInneneinrichtung Dornbreite, Dornbreite 5, 23556 Lübeck, ab 18.30 Uhr eine Infoveranstaltung der Hansestadt Lübeck zur Inbetriebnahme einer neuen Gemeinschaftsunterkunft für Flüchtlinge statt. Es werden VertreterInnen der Stadtverwaltung und der Betreuungspartners Deutsches Rotes Kreuz sowie Johanniter-Unfall-Hilfe anwesend sein.
Interessierte Anwohnerinnen und Anwohner sind herzlich eingeladen. (")

Eine Nachfrage bei der Stadtverwaltung blieb bis zum Abend unbeantwortet. Dem Presseamt der Hansestadt Lübeck würden keine weiteren Informationen vorliegen. Auch an welchem Ort die Einrichtung geplant ist und wer damit "Anwohner" ist, bleibt unklar.

Update, Freitag 12.07 Uhr: Die Stadt teilte per Mail soeben ergänzende Informationen mit:

(") Zur Zeit leben 1365 Menschen an 33 Standorten in den Unterkünften für geflüchtete Menschen der Hansestadt Lübeck.

In der Hansestadt Lübeck gibt es weder leerstehende Unterkünfte für Geflüchtete noch besteht in den Unterkünften ein nennenswerter Leerstand. Um die Schließung von 2 Unterkünften der Hansestadt Lübeck Mitte nächsten Jahres aufzufangen und den "Entzerrungsbeschluss" der Lübecker Bürgerschaft weiter weitgehend umsetzen zu können, mietet die Hansestadt Lübeck eine neue Unterkunft für geflüchtete Menschen an. Hierbei handelt es sich um ein kleineres Objekt in Dornbreite mit abgeschlossenen kleinen Wohnungen, in denen etwa 40 Menschen leben können. Vorerst ist eine Nutzungsdauer von zei Jahren angedacht. (")

Alles bleibt im Dunkeln: Die Stadt kündigt eine neue Gemeinschaftsunterkunft, macht aber keine weiteren Angaben. Foto: Oliver Klink

Alles bleibt im Dunkeln: Die Stadt kündigt eine neue Gemeinschaftsunterkunft, macht aber keine weiteren Angaben. Foto: Oliver Klink


Text-Nummer: 134263   Autor: VG   vom 07.11.2019 20.10

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Kommentare zu diesem Text:

Reinhart Jahnke schrieb am 08.11.2019 um 05.45 Uhr:
Das hat den Bürger nicht zu interessieren - basta!

Horst schrieb am 08.11.2019 um 06.45 Uhr:
Verwaltung und Politik wie gehabt.... Bürgernähe und Transparenz sieht anders aus... die Demokratie geht schweren Zeiten entgegen...

Willi Butz schrieb am 08.11.2019 um 07.16 Uhr:
Macht der Herr Erdogan jetzt seine Drohung war?
Für jeden Urlauber ein Flüchtling zu schicken.
Und wir bekommen keine Info?
Alles Super geheim.
Ironie Ende!

Jan Pierre Hintze (eMail: jphintze@hotmail.com) schrieb am 08.11.2019 um 09.24 Uhr:
Lesen scheint in diesen Zeiten offenbar ein Luxus zu sein. Wie bereits im Artikel kommuniziert, findet am kommenden Mittwoch eine Infoveranstaltung zu dem neuen Heim statt. Würde die Stadt ihre Planungen geheim halten und den Bürger nicht informieren wollen, würde keine Infoveranstaltung angekündigt werden, bzw. stattfinden.

Übrigens: Probleme mit Geflüchteten entstehen meistens nur dort, wo Geflüchtete bewusst übersehen, ignoriert, nicht wahrgenommen werden. Und bei der Wahrnehmung sollte man sich auf eigene Erfahrungen und Beobachtungen verlassen - und nicht auf die der politischen Ränder!

Silke schrieb am 08.11.2019 um 10.08 Uhr:
@jphintze:
...und jetzt sollen alle Anwohner der Dornbreite zum Info-Abend? Wo sollen die denn alle hin? Allein die Dornbreite ist 3 km lang, hinzu kommt die angrenzende Siedlung. Ich finde, dass man schon erwarten kann, dass man vorher den genauen Ort und die Größe erfährt. Der Presse auf Nachfrage keine Antwort zu geben, weckt eben kein Vertrauen.
Übrigens hat sich hier keiner negativ über ein Flüchtlingsheim geäußert. Ihr letzter Kommentar war insofern überflüssig und stellt die Kommentatoren gleich wieder in eine rechte Ecke. Wenn ein Supermarkt, Hochhaus etc. geplant wird, interessiert es die Anwohner auch.

Horst Mahler schrieb am 08.11.2019 um 11.21 Uhr:
@Silke
>> Wenn ein Supermarkt, Hochhaus etc. geplant wird, interessiert es die Anwohner auch.

Ganz genau!
Und deswegen gibt es diese Infoveranstaltung.
Oder erwarten sie, dass der Bürgermeister von Haus zu Haus geht und alle Bürger einzeln informiert?

Silke schrieb am 08.11.2019 um 11.58 Uhr:
@Horst Mahler: Ich erwarte, dass der Presse auf Nachfrage Antworten gegeben werden. Wie bereits geschrieben, können ja schlecht alle Dornbreiter an der I nfo-Veranstaltung teilnehmen. Und wenn die Anwohner im Vorwege wüssten, wo und wie groß geplant wird, können viele ihren Abend gleich anders gestalten.
Das einzige was mich stört ist, dass man der Presse trotz Nachfrage keine Antworten gibt.

Horst Mahler schrieb am 08.11.2019 um 13.50 Uhr:
@Silke
Ja, es ist echt schlimm, dass man vor der Infoveranstaltung keine Info bekommt.
Könnte es vielleicht daran liegen, dass genau diese Infoveranstaltung dazu da ist, Infos zu geben? Oder sollte man doch lieber noch eine Infoveranstaltung VOR der Infovernstaltung machen? ;-)

Gitti schrieb am 08.11.2019 um 17.32 Uhr:
@Silke
Im Artikel wurde doch erläutert, was geplant bzw. was bereits gemacht wurde.
Es geht lediglich um 40 Flüchtlinge, die bereits hier sind und derzeit in Häusern in Lübeck Mitte untergebracht sind. Die Häuser stehen ab dem nächsten Jahr aber nicht mehr zur Verfügung, so dass anderer Wohnraum gefunden werden muss und auch bereits gefunden wurde. Das Haus muss nicht erst gebaut werden, es steht bereits und wurde auch schon von der Stadt angemietet.
"Hierbei handelt es sich um ein kleineres Objekt in Dornbreite mit abgeschlossenen kleinen Wohnungen, in denen etwa 40 Menschen leben können. Vorerst ist eine Nutzungsdauer von zwei Jahren angedacht. "
Ich denke, dass das bereits genügend Vorabinfo ist.

Silke schrieb am 08.11.2019 um 19.16 Uhr:
@Gitti: diese Infos stehen aber erst im Update, dass zum Zeitpunkt meines Kommentares noch nicht vorlag.
Offensichtlich hat man seitens der Stadt hier dann doch noch einen Nachbesserungsbedarf gesehen.

Peter schrieb am 08.11.2019 um 19.26 Uhr:
@Horst Mahler
Also, ich habe Silke verstanden und ich finde ihre Kommentare sehr nachvollziehbar, im Gegensatz zu vielen anderen Kommentaren auf HL Live.
Vielleicht einfach nochmal aufmerksam durchlesen.


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