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HL-live.de - Nachrichten aus Lübeck

Donnerstag,
der 14. November 2019





HLsports


Lübeck:

Nach Horror-Monat: VfL hofft auf Kehrtwende gegen Emsdetten

Die Vorzeichen stehen allerdings aus Sicht der Mannschaft von Piotr Przybecki nicht wirklich gut. Vier Niederlagen in Folgen nagen am Selbstvertrauen und der Blick auf die Verletztenliste trägt auch nicht dazu bei, in gesteigerte Euphorie zu verfallen – nach dem Spiel beim HSV Hamburg am Reformationstag droht jetzt auch noch Kapitän Martin Waschul mit einer Daumenverletzung auszufallen.

Mit 7:13 Punkten steht der VfL aktuell auf einem ungewohnten 15. Tabellenplatz. Zumindest ein Bestandteil dieser Momentaufnahme darf so bleiben: es ist das Adjektiv "ungewohnt". Die aktuelle Situation kommentiert der Trainer Piotr Przybecki: "Der Blick auf die Tabelle nervt uns alle und belastet auch. Aber davon müssen wir uns frei machen, damit wir uns voll auf das schwierige Spiel gegen Emsdetten konzentrieren können." Immerhin besiedelt auch der TV Emsdetten eine ähnliche Tabellenregion.

Unter dem Strich steht für die Mannschaft von Daniel Kubes nach zehn Spieltagen ein zwölfter Tabellenplatz (8:12 Punkte). Aber auch wenn die beiden Kontrahenten nur ein Punkt trennt, die Stimmung der Westfalen dürfte sich nach drei Siegen in Folge maßgeblich von der der Schwartauer unterscheiden. So dicht die beiden Kontrahenten des kommenden Samstags (Anpfiff 19 Uhr) in der Tabelle beieinanderstehen, so unterschiedlich waren die Saisonziele. Der VfL wollte sich nach dem Trainerwechsel und dem Abgang dreier Leistungsträger schnellstmöglich konsolidieren und oben mitspielen, der TV Emsdetten hatte sich von Beginn an auf eine schwere Saison eingestellt und wollte lediglich mit dem Abstieg nichts zu tun haben. Angesichts von sieben Neuzugängen und dem knappen Entgehen des Abstiegs in der letzten Saison ein nachvollziehbarer Anspruch. Erwartungsgemäß freudlos verlief der Saisonstart: Nach dem siebten Spieltag rangierte Emsdetten mit 2:12 Punkten auf dem vorletzten Tabellenplatz.

Piotr Przybecki zum kommenden Gegner: "Der Saisonstart war nicht frei von Schwierigkeiten, aber Emsdetten scheint diese überwunden zu haben. Die Kehrtwende war das Heimspiel gegen Gummersbach (26:25), in dem vor allem die Abwehrumstellung auf 3:2:1 aus meiner Sicht ein Erfolgsfaktor war. Die Siege in Konstanz (30:29) und gegen Bietigheim (30:27) waren dann natürlich echtes Futter für das Selbstvertrauen. Sie werden auch bei uns etwas holen wollen." Gerade der personelle Aderlass war also ein maßgeblicher Auslöser für die Zurückhaltung des TV Emsdetten. Mit Merten Krings, Marten Franke (beide ASV Hamm) und Janko Bozovic (VfL Gummersbach) verlor Kubes drei Stützpfeiler seiner Mannschaft. Die entstandenen Lücken schließen die Neuen, von denen aus Schwartauer Sicht sicherlich der ehemalige VfLer Marcel Schliedermann der bekannteste ist, aber immer besser. Erfolgreich unterstützt wird Schliedermann dabei vom gerade einmal 22-jährigen Johannes Wasiliewski, der mit 51 Treffern zweitbester Schütze seiner Mannschaft ist. Übertroffen wird er lediglich vom Routinier Dirk Holzner (65 Tore), der genau wie Sven Wesseling und Konstantin Madert zu den bekannten Größen des TV Emsdetten zählt.

Noch einmal Przybecki: "Die Mischung ist sicherlich eine große Stärke von Emsdetten. Daniel Kubes hat erfahrene Spieler, die sich von einem schlechten Start nicht aus der Ruhe bringen lassen, durch junge, hungrige Talente ergänzt. Das scheint mittlerweile gut zu passen. Sie bringen ein hohes Tempo auf die Platte und haben gerade im letzten Spiel gegen Bietigheim auch mit zwei sehr guten Torhütern agiert (insgesamt 20 Paraden)." Eine Kehrtwende nach dem "Horror-Monat" Oktober ist auch das erklärte Ziel des VfL Lübeck-Schwartau. Piotr Przybecki lässt folgerichtig keinen Fatalismus aufkommen: "Wir haben natürlich eine angespannte Personalsituation, aber das ist vielmehr eine Chance für Spieler aus der vermeintlichen "zweiten Reihe", als ein unabänderliches Schicksal, dem wir uns hilflos ergeben müssen. Außerdem haben wir ein Heimspiel. Das sollen alle, vom Gegner bis zum Fan in der letzten Reihe, spüren. Wenn es spielerisch einmal etwas schwerer fällt, muss das eben über noch größeren Kampf kompensiert werden. Das gilt sowohl für die Deckung wie für den Angriff - vor allem für den Angriff. Wir müssen noch konsequenter auf den Torabschluss gehen, Räume schaffen und diese nutzen."

Eine Kehrtwende nach dem

Eine Kehrtwende nach dem "Horror-Monat" Oktober ist auch das erklärte Ziel des VfL Lübeck-Schwartau.


Text-Nummer: 134265   Autor: VfL Luebeck-Schw./Red.   vom 08.11.2019 10.25

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