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HL-live.de - Nachrichten aus Lübeck

Donnerstag,
der 14. November 2019





Bündnis90 / Die Grünen

Lübeck - Travemünde:

Situation auf dem Priwall: SPD will Ergebnisse sehen

Der Landschaftsschutz für den Küstenwald Priwall sei lange überfällig, so die SPD Lübeck. Die Sozialdemokraten fordern in diesem Zusammenhang Umweltsenator Hinsen auf, nach drei Jahren Bearbeitungszeit ein Arbeitsergebnis vorzulegen sowie die Ausweisung des Landschaftsschutzgebiets Küstenwald Priwall nicht weiter zu verschleppen.

Zur aktuellen Diskussion um den Schutz des Küstenwalds auf dem Priwall erklärte der Vorsitzende der SPD-Bürgerschaftsfraktion Peter Petereit:

"Am 26. Januar 2017 hat die Lübecker Bürgerschaft mit den Stimmen der SPD und grüner Parteien beschlossen, dass "der bestehende alte Wald auf dem Priwall unmittelbar als Landschaftsschutzgebiet ausgewiesen" werden soll. Seitdem bastelt die Umweltbehörde unter der Leitung von Senator Hinsen (CDU) an einer Satzung für ein Landschaftsschutzgebiet, die dem Beschluss der Bürgerschaft die entsprechende Rechtskraft verleihen soll. Die SPD fordert Herrn Senator Hinsen auf, nach fast drei Jahren Bearbeitungszeit endlich ein Arbeitsergebnis vorzulegen, das dem Willen der Lübecker Bürgerschaft und der Menschen in Lübeck entspricht."

Marek Lengen, umweltpolitischer Sprecher der SPD-Bürgerschaftsfraktion, ergänzte:

"Die SPD hat in den letzten Jahren in mehreren Beschlüssen sowie öffentlichen Verlautbarungen und Veranstaltungen (zuletzt im Ortsrat Travemünde) immer wieder klargemacht, dass
- sie für ein Landschaftsschutzgebiet Küstenwald Priwall eintritt,
- sie eine Bebauung in diesem Landschaftsschutzgebiet ablehnt und
- für uns auf dem Priwall die Entwicklung von bezahlbarem Wohnraum absoluten Vorrang vor weiterem Ausbau des Fremdenverkehrs hat."

Petereit und Lengen weiter:

"Die SPD-Bürgerschaftsfraktion und die SPD Travemünde sehen es als Bestätigung ihrer Politik, dass immer mehr Menschen sich hinter den Beschluss der Lübecker Bürgerschaft für die Ausweisung des Landschaftsschutzgebiets Küstenwald Priwall stellen. Deshalb fordern wir Umweltsenator Hinsen auf, die Ausweisung des Landschaftsschutzgebiets Küstenwald Priwall nicht weiter zu verschleppen."

Peter Petereit ist Vorsitzender der  SPD-Bürgerschaftsfraktion.

Peter Petereit ist Vorsitzender der SPD-Bürgerschaftsfraktion.


Text-Nummer: 134284   Autor: SPD Luebeck/Red.   vom 08.11.2019 13.41

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Kommentare zu diesem Text:

Sebastian Berger schrieb am 08.11.2019 um 15.28 Uhr:
Es ist immer wieder ein "Spaß" zu lesen, wie im Bereich der Politik "gearbeitet" wird. Das sollte sich jemand in der freien Wirtschaft erlauben. Konkurse und Entlassungen wären die Folge...

Es sollten sich Gedanken um eine politische Reform gemacht werden!

Henrik Matthes schrieb am 08.11.2019 um 16.08 Uhr:
Moin!
Aus welchen Reihen kommt noch mal seit Jahrzehnten der Lübecker Verwaltungschef und vermeintliche Hoffnungsträger einer neuen Generation?

Hardin Tenger schrieb am 08.11.2019 um 16.41 Uhr:
Sollte der ex-Bürgermeister Saxe i.p. Zusagen an Hollesen, sich auch in der Angelegenheit Priwall/Kohlenhof vergleichbar weit, wie bei dem WaterFront Projekt, aus dem Fenster gelehnt haben, dann wird der Däne Hollesen auch auf dem Areal Kohlenhof bald ein Hotel im betonierten Bauhausstil errichten lassen.
Ich bin mir icher, die Leute von der CDU/SPD (Bürgerschaft) ziehen die Sache Kohlenkof/Verträge so lange bis ...... die Travemünder diese Spielchen nicht mehr mitmachen.

Klaus Palte schrieb am 08.11.2019 um 16.46 Uhr:
Über klare Worte aus der Politik freut sich der Bürger immer. Doch da gibt es einen Investor, der gerne auf der Kohlenhofspitze, so heißt ein kleines Waldstück auf dem Priwall gerne ein Hotel bauen möchte. Das würde in einem Landschaftsschutzgebiet liegen und könnte nach den Worten der SPD dann nicht gebaut werden, wenn es bald das Landschaftsschutzgebiet gäbe. Die SPD weiß aber sehr wohl, dass der Investor auch auf einem Gebiet direkt neben diesem LSG weitere sogenannte Promenadevillen, drei oder vier an der Zahl, direkt an der Trave, mit jeweils 8 Ferienappartements, bauen möchte. Die SPD weiß auch, dass die Bürger*innen Initiative für Nachhaltigkeit in Travemünde und Priwall - genannt BIN - auch aus ökologischen und Gründen des Klimaschutzes (Beschluss der Bürgerschaft des Klimanotstandes) und dem Ziel eines nachhaltigen Tourismus, einmal das Hotel und dann auch diese Villen nicht gebaut haben will. Aber diese liegen ja nicht im vorgesehenen Landschaftschutzgebiet. Daher so die BIN, sollte man das Landschaftsschutzgebiet um diese kleine Fläche erweitern. Wie gesagt, das weiß die SPD. Nun frägt sich der Bürger, wie pfiffig ist denn dieser politische Vorstoß vor dem Hintergrund dieses Wissens ? Soll damit möglichst schnell das Landschaftsschutzgebiet her, damit der Investor seine drei oder vier Klötze direkt an der Trave bauen kann, bevor es der BIN gelingt, das Gebiet des LSG zu vergrößern ?


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