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HL-live.de - Nachrichten aus Lübeck

Sonntag,
der 26. Januar 2019






Schleswig-Holstein:

Bürgerbeauftragte: Der Konflikt mit dem Bürger

Die Grundproblematik kennt jede Behörde: Es gibt in Einzelfällen Anträge oder Beschwerden von Bürger, die auch nach zum Teil jahrelanger Bearbeitung keinem guten, nachhaltigen Abschluss zugeführt werden können. Diese Fälle binden jedoch oft enorme personelle, sachliche und finanzielle Mittel, weil sie zu Dauerkonflikten ausarten können.

In aller Regel ist dann das Vertrauensverhältnis zwischen Bürger und Behörden nachhaltig zerstört, was für beide Seiten belastend ist. Bei jedem weiteren Antrag herrscht zudem gleich von Beginn an ein Klima aus gegenseitigem Misstrauen und Vorurteilen vor. Was kann getan werden? Dieser Frage ist Herr Crijns in seiner Studie nachgegangen, die Thema bei der am Montag, dem 11. November durchgeführten Fachtagung, die sich mit dem Thema "Komplexe Beschwerden, Konflikte mit Bürger - Eine Herausforderung für Sozialbehörden" befasste, war.

Crijns schlägt unter anderem eine sorgfältige Konflikt- und Ursachenanalyse, das Entwerfen einer durchdachten Strategie sowie eine stringente Steuerung und Koordination des gesamten Verwaltungsverfahrens vor. Die Kommunikation mit dem Bürger sollte, soweit möglich, nur von einem Mitarbeiter geführt werden. Diese sollte klar und sachlich sein. Zudem sollte in der gesamten Kommunikation genau zwischen der Sache und dem Verhalten der Person unterschieden und nur über realisierbare Ergebnisse gesprochen werden. Wichtig sei es ferner, bereits bei den ersten Hinweisen auf einen komplexen Fall, sehr zeitnah zu reagieren.

Die Bürgerbeauftragte für soziale Angelegenheiten, Samiah El Samadoni, machte in der sich anschließenden Diskussionsrunde deutlich, dass "diese wichtige Fragestellung noch weiter wissenschaftlich mit dem Ziel untersucht werden sollte, die gesundheitliche Belastung für die Beschäftigten zu reduzieren und den Ressourceneinsatz der Behörden zu optimieren. Zudem muss auch der Umgang mit den Bürger so gestaltet werden, dass beide Seiten möglichst gut miteinander auskommen."

Dabei bleibt es aus Sicht der Bürgerbeauftragten wichtig, zur Vermeidung von Konflikten die Kommunikation der Behörde mit den Bürgern zu verbessern. "Es sollte immer darauf geachtet werden, dass eine verständliche Sprache in Schreiben und Bescheiden sowie in der Beratung verwendet wird", appellierte die Bürgerbeauftragte. Deutlich wurde im Rahmen der Podiumsdiskussion, dass es überwiegend bei den Behörden noch keine speziellen Prozesse und Strukturen für diese besondere Beschwerdebearbeitung gibt.

Die Bürgerbeauftragte für soziale Angelegenheiten, Samiah El Samadoni möchte die Kommunikation der Behörde mit den Bürgern verbessern.

Die Bürgerbeauftragte für soziale Angelegenheiten, Samiah El Samadoni möchte die Kommunikation der Behörde mit den Bürgern verbessern.


Text-Nummer: 134370   Autor: Landtag SH/Red.   vom 13.11.2019 11.06

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