Please enable JavaScript!
Bitte aktiviere JavaScript!
S'il vous plaît activer JavaScript!
Por favor,activa el JavaScript!
antiblock.org

Diese Seite verwendet Cookies für die Funktionalität und für anonymisierte Statistiken.
Stimmen Sie auch der Verwendung von Cookies durch Drittanbieter auf dieser Website für die Schaltung von personalsierter Werbung zu? Weitere Informationen
Sie können Ihre Zustimmung jederzeit auf der Seite Impressum / Datenschutz widerrufen.
Dort finden Sie auch weitere Informationen zu Cookies.
HL-live.de - Nachrichten aus Lübeck

Dienstag,
der 10. Dezember 2019






Lübeck:

Possehl Ingenieur Preis für Karina Jepsen

Am 12. November 2019 konnten der Vorsitzende des Stiftungsvorstandes der Possehl-Stiftung, Matthias Max Schön, gemeinsam mit TH-Präsidentin Dr. Muriel Helbig den mit 5.000 Euro dotierten Possehl-Ingenieur-Preis des Jahres 2019 an die Masterstudentin Karina Jepsen, Fachbereich Maschinenbau/ Wirtschaft für ihre Arbeit "Infusion Simulation of a Wind Turbine Blade" überreichen.

Unmittelbar vor Verkündung des Possehl-Ingenieur-Preises und der Prämien hatten alle drei Nominierten Gelegenheit, noch in Unkenntnis der Platzierung, in einer Art Science Slam ihre Arbeiten in wenigen Minuten vorzustellen. Bereits in der Kurzdarstellung wurde deutlich, dass alle drei Arbeiten eine hohe Umsetzbarkeit und einen starken Praxisbezug aufweisen.

Neben Preisträgerin Jepsen konnten die Absolventen Cesar Andres Carvajal Arrieta mit seiner Masterarbeit "Polarimetrie Glucose Determination in the Presence of lmpurities" in der Biomedizintechnik im Labor für Medizinische Sensor­ und Gerätetechnik (MSGT) und Henrik Siegel für seine Bachelorarbeit "Pilotscreening nach Mikroplastik in austretenden Stoffströmen am Zentralklärwerk Lübeck" vom Studiengang Chemie- und Umwelttechnik die Jury von ihren Arbeiten überzeugen und die Förderprämien mit jeweils 3.000 Euro dotiert für sich entscheiden.

Preisträgerin Karina Jepsen befasste sich in ihrer Arbeit mit der Entwicklung einer Füllsimulation in der Flügelfertigung von Windkraftanlagen. Traditionell werden die einzelnen Gewebeschichten eines Flügels trocken in Formen eingelegt und mittels Unterdruck mit Epoxidharz getränkt, ebenso die für die Flügel vorgefertigten Komponenten. Wichtig dabei ist die gleichmäßige Harztränkung. Trockene Stellen sind Schwachstellen, wie auch ein zu hoher Harzanteil im Laminat zu einer geringeren Festigkeit führt. Die Auslegung der Werkzeuge und die Festlegung der Harzinfusionen erfolgte bisher auf Basis von Erfahrungen.

Jepsen entwickelte für diesen komplexen Füll- oder besser lnfusionsprozess eine Simulation. Durch diese Entwicklung können in der Produktion teurer Ausschuss bzw. aufwendige Nacharbeiten bereits ab der Prototypenphase vermieden werden. Die Ergebnisse dieser Masterarbeit tragen sowohl zur Wettbewerbsfähigkeit des Unternehmens als auch zur Ressourcen-schonenden Fertigung von Windkraftflügeln bei.

Dr. Muriel Helbig (links) und Max Schön (rechts) mit den Preisträgern Henrik Siegel, Karina Jepsen und Cesar Andres Carvajal Arrieta. Foto: TH

Dr. Muriel Helbig (links) und Max Schön (rechts) mit den Preisträgern Henrik Siegel, Karina Jepsen und Cesar Andres Carvajal Arrieta. Foto: TH


Text-Nummer: 134406   Autor: TH   vom 14.11.2019 16.26

Text teilen: auf facebook +++ auf Twitter +++ über Kontaktformular

Text ausdrucken. +++ Text ohne Bilder ausdrucken.


HL-live.de Flohmarkt

Nachrichten:
Polizei & Feuerwehr
Stadtgeschehen
Politik
Kultur & Theater
Wirtschaft
Sport
Veranstaltungskalender

Service:
Adventskalender
Flohmarkt
Wetter
Notdienste
Stadtplan
Archiv
RSS und App
Newsletter

Werbung

Kontakt:
Meldung schicken
Veranstaltungs-Tipp
Impressum
Nutzungsbedingungen
Datenschutz








Zur Ansicht für Mobiltelefone wechseln.