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HL-live.de - Nachrichten aus Lübeck

Dienstag,
der 10. Dezember 2019






Lübeck - Innenstadt:

St. Marien: Sanierung der Türme beginnt

Seit sieben Jahren sind Teile der Türme von St. Marien eingerüstet. Jetzt sind die notwendigen 1,5 Millionen Euro für die notwendigen Bauarbeiten dank Stiftungen und Spendern zusammen gekommen. Die letzte Sanierung fand erste im Jahr 2006 statt. Damals wurde allerdings falscher Mörtel verwendet.



Die Löcher an den Türmen sind nicht zu übersehen. Große Steine wurden herausgesprengt. Zum Schutz der Passanten entschieden sich die Verantwortlichen vor sieben Jahren, ein Gerüst anzubringen. Das Problem der Türme: Der seit 100 Jahren bei Sanierungen verwendete Zement-Mörtel verträgt sich nicht mit dem mittelalterlichen Gipsmörtel. Es kommt zu einer chemischen Reaktion, die Masse quillt auf und die Steine werden herausgedrückt.


Christian Rosehr, Vorsitzender des Gemeinderates, zeigt die Schäden an den Türmen.

Jetzt werden die Eckquader mit Gewindestangen verbunden, beschädige Fassadenteile neu aufgemauert und "Soll-Rissfugen" eingebaut, die spätere Schäden vermeiden sollen.

Mit 103 Metern Länge, dem 38,3 Meter hohen Mittelschiff und dem 126 Meter hohen Turmpaar war die Lübecker Marienkirche eine der größten Kirchenbauten des Mittelalters. Aufgrund der scheinbaren Schwerelosigkeit des Raumeindrucks wurde das Bauwerk zur Vorlage zahlloser gotischer Backsteinkirchen entlang der Ostseeküste. In der Marienkirche sind die typischen Stilelemente der Gotik in ihrer norddeutschen Backsteinausprägung vorbildlich umgesetzt.

Johannes Schindler von der Deutschen Stiftung Denkmalschutz übergab am Freitag die letzte Spende an Marienpastor Robert Pfeifer und Architekt Raimund Becker-Ritterspach. Foto: JW

Johannes Schindler von der Deutschen Stiftung Denkmalschutz übergab am Freitag die letzte Spende an Marienpastor Robert Pfeifer und Architekt Raimund Becker-Ritterspach. Foto: JW


Text-Nummer: 134427   Autor: JW/DSD   vom 15.11.2019 16.42

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