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HL-live.de - Nachrichten aus Lübeck

Sonnabend,
der 18. Januar 2019






Lübeck - Travemünde:

Grüne: Schutzgebiet auf dem Priwall nicht verzögern

Die Lübecker Grünen unterstützen den Kampf für die Ausweisung eines Landschaftsschutzgebiets auf dem Priwall. Sie verlangen, dass die Stadt die Entscheidung nicht weiter hinauszögert. Sie sehen viel Unzufriedenheit mit dem Bauprojekt Priwall-Waterfront, das gegen die Stimmen der Grünen von der Bürgerschaft beschlossen wurde. Einer weiteren Bebauung erteilen die Grünen eine klare Absage.

Die Fraktionsvorsitzende Michelle Akyurt und die Vorsitzende des Umweltausschusses Silke Mählenhoff erklären:

(")Die Verzögerungspolitik der Stadt ist nicht mehr akzeptabel. Vor fast drei Jahren, im Januar 2017, hat die Bürgerschaft mit Unterstützung der Grünen Fraktion beschlossen, den Küstenwald auf dem Priwall unter Landschaftsschutz zu stellen. Seit fast einem Jahr liegt nun das von der Stadt eingeholte Gutachten vor, das die Ausweisung eines Landschaftsschutzgebiets unterstützt. Warum geht es nicht weiter? Der einzige Grund, weshalb die Unterschutzstellung noch nicht erfolgt ist, liegt an Rücksichtnahme auf den Investor von Priwall-Waterfront Sven Hollesen, der im Bereich des Küstenwäldchens die zweite Ausbaustufe seines Bauprojekts voranbringen möchte. Aus unserer Sicht ist das eine komplett falsche Rücksichtnahme. Die Zeiten haben sich geändert: Die Hansestadt Lübeck hat den Klimanotstand ausgerufen. Schon Kinder wissen heute, welche Bedeutung Bäume und Wälder beim Kampf gegen den Klimawandel haben. Mehr als 1000 Menschen haben kürzlich mit einer starken Aktion gegen die weitere Bebauung auf dem Priwall demonstriert.

Es kann doch nicht angehen, dass diese Signale nicht bei Bürgermeister Lindenau und Umweltsenator Hinsen ankommen. Herr Hinsen äußert sich gar nicht zur weiteren Bebauung. Die Worte von Herrn Lindenau klingen nach Ablehnung, aber eine Hintertür bleibt immer offen. Wir sagen klipp und klar: Wer die Natur auf dem Priwall schützen will, darf jetzt keine weitere Bebauung für Tourist*innen auf den Weg bringen.(")

Michael Wiemann, Grünes Mitglied im Travemünder Ortsrat, stimmt dieser Kritik zu:

(")In Travemünde wollen wir nachhaltigen Tourismus im Einklang mit Natur und den hier lebenden Bewohner*innen. In den vergangenen Jahren ist auf dem Priwall einfach zu viel gebaut worden. Der Charakter hat sich zum Negativen verändert. Das sehen in Travemünde fast alle so und das erklärt, warum die Bürgerinitiative für Nachhaltigkeit Travemünde und Priwall (BIN), in die ich mich vor Ort einbringe, einen solchen Zulauf hat. Wir erwarten eine klare Absage der Bürgerschaft an eine weitere Bebauung. Auch in Randbereichen des Küstenwaldes auf dem Priwall brauchen wir keine weiteren Ferienwohnungen, Hotels, etc. Wer die Entschlossenheit der Menschen in Travemünde in dieser Frage unterschätzt, wird sich getäuscht sehen.(")

Michelle Akyurt und Silke Mählenhoff werfen der Verwaltung vor, die Ausweisung des Schutzgebietes zu verzögern.

Michelle Akyurt und Silke Mählenhoff werfen der Verwaltung vor, die Ausweisung des Schutzgebietes zu verzögern.


Text-Nummer: 134458   Autor: Grüne   vom 17.11.2019 13.20

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