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HL-live.de - Nachrichten aus Lübeck

Dienstag,
der 10. Dezember 2019






Lübeck:

Langzeitarbeitslose: 3,2 Millionen Euro für Modellprojekte

Das Land fördert ab Januar mit 3,2 Millionen Euro für zwei Jahre acht neue Modellprojekte zur Integration von Langzeitarbeitslosen. Eins der Projekte ist dabei "ZUG - der Regionalexpress für Fachkräfte in der Region Lübeck".

"Wir wollen Langzeitarbeitslose vorwiegend in solchen Branchen qualifizieren, in denen bei unseren kleinen und mittelständischen Betrieben der größte Handlungsbedarf mit Blick auf den wachsenden Fachkräftebedarf identifiziert wurde", kommentierte am Dienstag, dem 26. November, Arbeits- Staatssekretär Dr. Thilo Rohlfs die Entscheidung.

Sämtliche Konzepte seien eng mit der neu ausgerichteten Fachkräfte-Initiative Schleswig-Holstein (FI.SH) verzahnt. Wie Rohlfs weiter erläuterte, haben die im Rahmen eines Ideenwettbewerbs ausgewählten acht Modellprojekte unter dem Motto "Neue Wege in sozialversicherungspflichtige Beschäftigung" eine Laufzeit von insgesamt zwei Jahren und entwickeln passgenaue Angebote, um Langzeitarbeitslosen den Einstieg oder Wiedereinstieg in den ersten Arbeitsmarkt zu ermöglichen. "Intensive pädagogische Begleitung, individuelles Coaching, berufsfachliche Qualifizierung und Unterstützung bei Bewerbungen sind die wichtigsten Schritte zur Rückkehr in Beschäftigung und gleichzeitig auch die Schwerpunkte in der Umsetzung unserer Projekte", so Rohlfs.

Aus Lübeck wird "ZUG" der Fortbildungsakademie der Wirtschaft gGmbH Lübeck gefördert. Das Projekt richtet sich an erwerbslose Leistungsberechtigte des Jobcenters Lübeck. Mit Einstieg in das Projekt (Zug) erfolgt abschnittsweise die Heranführung an den ersten Arbeitsmarkt.
Der Weg beginnt bei individuellen Beratungen mit Feststellung der Ausgangssituation, der persönlichen und beruflichen Eignung, Erstellung eines Förderplanes und führt über allgemeine und berufsspezifische Kompetenzfeststellungen zu Praktika, abschlussorientierten Qualifizierungen, Bewerbungs- und Vermittlungsmanagement sowie Nachbetreuung. Auch Gesundheitsthemen, Sprachabschlüsse sowie der Abbau von Hemmnissen durch psychosoziales Training, Teilqualifizierungen in Modulform begleiten die Streckenabschnitte. Nach fast jedem Abschnitt gibt es "Haltestellen" und "Umsteigebahnhöfe", an denen der Teilnehmer (Reisende) entscheiden kann, ob er weiter fahren möchte und wie lange es braucht, bis das Ziel erreicht wird.

Die 3,2 Millionen Euro für die Projektförderung stammen aus dem Landesprogramm Arbeit, das aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds (ESF) und Landesmitteln gespeist wird. "Angesichts der stetig wachsenden Fachkräftelücke in zahlreichen Wirtschaftsbranchen und des boomenden Arbeitsmarktes ist diese Förderung gut angelegtes Geld", sagte Rohlfs. Projektstandorte sind neben Lübeck noch Flensburg, Neumünster, Kiel, Meldorf, Eckernförde, Bad Segeberg und Elmshorn.

Das Projekt richtet sich an erwerbslose Leistungsberechtigte des Jobcenters Lübeck.

Das Projekt richtet sich an erwerbslose Leistungsberechtigte des Jobcenters Lübeck.


Text-Nummer: 134665   Autor: Wimi   vom 26.11.2019 10.43

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