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HL-live.de - Nachrichten aus Lübeck

Dienstag,
der 10. Dezember 2019






Lübeck - Innenstadt:

95 neue Herzensretter am Johanneum

Die Sporthalle des Johanneums war am Mittwoch gut gefüllt mit Reanimationspuppen. Insgesamt 55 Puppen hatten die Johanniter dort aufgebaut, um den Praxisteil des neuen Ersten-Hilfe-Konzeptes für Schüler in den vier achten Klassen der Schule durchzuführen. Am Morgen stand bereits die Theorie der Herzdruckmassage auf dem Stundenplan, mittags wurde in zwei Durchläufen mit jeweils zwei Klassen parallel das Gelernte praktisch geübt.



Nach einer kurzen Wiederholung der Theorie durch Anleiter Hans-Martin Grusnick, Oberarzt der Kardiologie/Intensivmedizin und Regionalvorstand der Johanniter in Lübeck, wurde zu Rhythmen wie "Stayin‘ Alive", "Atemlos" oder "Highway to hell" gedrückt was das Zeug hält. Und dabei brauchten die Schüler einen langen Atem, denn zunächst war die Aufgabe die Herzdruckmassage alleine zehn Minuten (bis zum Eintreffen des imaginären Rettungswagens) ununterbrochen durchzuführen. Dass das bei rund sechs Zentimeter tiefen und etwa 120 Druckstößen pro Minute eine echte Herausforderung ist, merkten die Schüler schnell. In der zweiten Runde durfte sich dann in Zweierteams abgewechselt werden, ohne die Herzdruckmassage dabei zu unterbrechen. Die insgesamt fünf anwesenden Johanniter-Ausbilder zeigten dabei immer wieder die korrekte Haltung und den passenden Rhythmus auf.

Zum Abschluss erhielten die Schüler das Herzensretter-Abzeichen in Bronze sowie die dazugehörige Urkunde. Verabschiedet wurden sie mit den Worten von Hans-Martin Grusnick: "Denkt immer daran: Ihr könnt bei der Wiederbelebung nichts falsch machen, aber so vieles richtig!"

Im nächsten Jahr steht dann für die Schüler die Ausbildung als Herzensretter in Silber an, das heißt neben der Herzdruckmassage wird dann auch die Beatmung geschult.

Das Konzept

Die großen Hilfsorganisationen der Bundesarbeitsgemeinschaft Erste Hilfe (BAGEH) haben sich unter Federführung der Johanniter-Unfall-Hilfe zusammengeschlossen und das Konzept "Von Herzensrettern und Lebensrettern" ins Leben gerufen: Danach bilden die Johanniter Schüler an Schulen der Jahrgangsstufen 7 bis 10 im jährlichen Rhythmus zunächst zu „Herzensrettern“ der Stufen Bronze, Silber und Gold und anschließend zu "Lebensrettern" aus. Einen ersten Durchlauf hatte das Projekt bereits Anfang November in der Prenski-Schule, nach dem Johanneum werden nach und nach weitere Schulen folgen, als nächste Schule steht die Gotthard-Kühl-Schule auf dem Programm.

Das Konzept sieht vor, dass Schüler an den Schulen zu Juniortrainern ausgebildet werden, die wiederum ihre Mitschüler in der Wiederbelebung schulen (Peergroup-Konzept). Gleichzeitig bilden die Johanniter pro Schule einen Seniortrainer aus, der auch koordinierend und beratend tätig wird. Gemeinsam mit den Schulen werden die Johanniter die Qualität der Ausbildung absichern und weiterentwickeln.

Weitere Informationen zu dem Konzept finden Sie unter: www.herzensretter.info

Mit einer zehnminütigen Herzdruckmassage wird die Zeit bis zum Eintreffen des Rettungswagens überbrückt. Fotos: Malte Schierenberg/Johanniter

Mit einer zehnminütigen Herzdruckmassage wird die Zeit bis zum Eintreffen des Rettungswagens überbrückt. Fotos: Malte Schierenberg/Johanniter


Text-Nummer: 134721   Autor: Johanniter/red.   vom 27.11.2019 16.20

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