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HL-live.de - Nachrichten aus Lübeck

Sonnabend,
der 14. Dezember 2019






Lübeck:

ver.di Nord fordert Entlastung von Beschäftigten am UK-SH

Am Freitag beginnen die Tarifverhandlungen für die rund 6000 Beschäftigten im Universitätsklinikum Schleswig-Holstein (UK-SH). Die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di Nord) fordert erstmalig in Schleswig-Holstein einen Arbeitgeber auf, einen Tarifvertrag abzuschließen, der ausschließlich Beschäftigte vor einer Überlastung schützen soll.

"Wir erleben eine Situation im UK-SH, die in vielen Bereichen für die Beschäftigten und auch die Patient*innen nicht mehr (er)tragbar ist, und es unabdingbar ist, einen Tarifvertrag zur Reduzierung von Arbeitsbelastungen zu fordern, um die Situation deutlich zu verbessern", so Verhandlungsführer Steffen Kuhhirt.

"Die Situation an den Standorten in Kiel und Lübeck ist so dramatisch, dass wir uns mit den Verhandlungen weder lange Zeit lassen können noch wollen. Es wird sehr schnell einen zugespitzten Konflikt geben, wenn wir nicht zeitnah zu einer handfesten Lösung kommen. Der Organisationsgrad der Beschäftigten lässt uns mit einer starken Verhandlungsposition in das erste Gespräch gehen", so Kühhirt weiter.

Mehr als 2500 Beschäftigte seien am Donnerstag erstmals öffentlich durch eine Fotopetition, mehr als 4000 Beschäftigte durch schriftliche Dokumentation, in die Öffentlichkeit gegangen, um eindeutig für eine Forderung zu einem Tarifvertrag zu sprechen.

Die Verhandlungen beginnen um 9 Uhr in Kiel und sind bis 12 Uhr angesetzt. Weitere Verhandlungstermine sind für den 5. und den 18. Dezember geplant.

Verdi fordert einen Tarifvertrag, der die Mitarbeiter des UKSH vor Überlastung schützen soll.

Verdi fordert einen Tarifvertrag, der die Mitarbeiter des UKSH vor Überlastung schützen soll.


Text-Nummer: 134753   Autor: Verdi   vom 29.11.2019 00.16

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