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HL-live.de - Nachrichten aus Lübeck

Sonnabend,
der 7. Dezember 2019






Lübeck - Travemünde:

Ostseeküste wird auf ansteigenden Pegel vorbereitet

Stärkere Sturmfluten, häufigere Extremwetterlagen und ein beschleunigter Meeresspiegelanstieg – wie geht eine stark vom Tourismus geprägte Region wie die Ostseeküste künftig damit um? Um diese Frage fundiert beantworten zu können, erarbeitet die Landesregierung jetzt eine Gesamtstrategie "Entwicklung Ostseeküste 2100" zur nachhaltigen Klima-Anpassung.

"Die neuesten Aussagen des Weltklimarates IPCC vom September dieses Jahres, wonach der Meeresspiegel in diesem Jahrhundert um bis zu 1,1 Meter ansteigen könnte, zeigen die enorme Bedeutung und das Erfordernis einer solchen Strategie auf", sagte Umweltminister Jan Philipp Albrecht. Nach Aussage von Wirtschafts- und Tourismusminister Dr. Bernd Buchholz sind die Schäden der Sturmfluten 2017 und 2019 an den Küstenbadeorten Vorboten dafür, was künftig auf uns zukommen könne. Der Minister: "Wir brauchen ein nachhaltiges Konzept, um das Land und die Menschen an den Küsten dauerhaft zu schützen."

Da die Bereiche Küstenschutz, Tourismus und Naturschutz schwerpunktmäßig betroffen sind, wird die Klima-Anpassungsstrategie von einer gemeinsamen Projektgruppe des Umwelt- und des Wirtschaftsministeriums entwickelt. Minister Jan Philipp Albrecht: "Die Umsetzung der Strategie für die Ostseeküste erfolgt naturgemäß in der Region. Daher ist es unabdingbar, dass ihre Erstellung von der Region aktiv begleitet wird. Durch die Einberufung eines Beirates, bestehend aus Vertretern der Region, konnte diese aktive Einbindung gewährleistet werden."

Die Auftaktveranstaltung am Montag in Kiel diente dazu, die wichtigsten Player von Wasser- und Naturschutzverbänden, Kommunen, Kreisen und Städtetag zusammenzubringen und über die geplanten Schritte zu informieren. Zum Beispiel wurde mit dem Institut für Geowissenschaften der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel und dem Institut für Wasserbau der Technischen Universität Hamburg-Harburg eine Forschungskooperation zur Ermittlung der natur- und ingenieurwissenschaftlichen Grundlagen eingegangen. Wirtschaftsminister Buchholz: "Wir brauchen diese Grundlagen, wir brauchen aber vor allem auch konkrete Handlungsempfehlungen, die wir den betroffenen Tourismus-Orten an die Hand geben können, damit sie gut für die Zukunft gerüstet sind."

Umweltminister Albrecht wies auf die herausragende Bedeutung der Ostseeküste und der ihr vorgelagerten Meeresbereiche für den Naturschutz hin: "Im Projekt wird es auch darum gehen, Anpassungsoptionen im Hinblick auf ihre ökologischen Konsequenzen zu bewerten, um zu einer möglichst naturverträglichen, eingriffsminimierenden und ökosystembasierten Herangehensweise beizutragen."

Das Land rechnet mit einem Anstieg des Pegels um 1,10 Meter bis zum Ende des Jahrhunderts. Foto: Karl Erhard Vögele/Archiv

Das Land rechnet mit einem Anstieg des Pegels um 1,10 Meter bis zum Ende des Jahrhunderts. Foto: Karl Erhard Vögele/Archiv


Text-Nummer: 134833   Autor: MELUND/red.   vom 02.12.2019 15.07

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Kommentare zu diesem Text:

Otto Schneider schrieb am 02.12.2019 um 16.04 Uhr:
2005 nach dem Sturm Katrina über New Orleans gab es eine Einwohnerfrage in Lübecker Bürgerschaftssitzung, was Lübeck gedenkt, auf so etwas sich vorzubereiten.
Senator B. Möller "speiste" die damalige Fragestellerin damit ab, dass die Feuerwehr alles im Griff hätte und so etwas in Lübeck, die Stadt am Wasser, nicht passieren würde.
Einer konkreten Nachfrage dazu wurde ausgewichen.

So werden die Vordenker* und Sorgen der Bürger* seitens der Politiker* behandelt, nicht ernst genommen.

Beschämend!

Noch einmal:
Bitte endlich aufwachen und adäquat handeln!


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