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HL-live.de - Nachrichten aus Lübeck

Sonnabend,
der 7. Dezember 2019






Lübeck - Innenstadt:

Lübecks neuer Theaterplatz: So soll es funktionieren

Am 10. Mai startet das erste große Projekt des "Rahmenplans Altstadt". Für ein Jahr entsteht in der Beckergrube ein Theaterplatz. Der Verkehr soll erheblich reduziert werden. Die Kosten für den geplanten Umbau liegen im "unteren sechsstelligen Bereich".



Die ersten Ideen für das Projekt sind fertig. So wird es nicht nur einen Theaterplatz geben, sondern einen "verkehrsberuhigten Bereich" vom Koberg bis zum Schüsselbuden. Die Fahrbahn wird auf sechs Meter Breite zurück gebaut, die Fußgängerampeln verschwinden und auf der ganzen Strecke gilt Tempo 10. Die Parkplätze und Taxistände in der oberen Beckergrube und vor der Sparkasse werden aufgehoben. Es bleiben lediglich zwei Sonderparkplätze für Schwerbehinderte an der Ecke Schüsselbuden und eventuell die beiden E-Ladeplätze. Die Bushaltestellen werden ebenfalls in der Nähe des Schüsselbuden neu angelegt.

Unklar ist noch, wer zukünftig hier fahren darf. Auf jeden Fall die Linienbusse, Taxen, Bewohner mit Parkausweis und der Linienverkehr. Die rund 7000 Fahrzeuge, die hier am Tag nur durchfahren, sollen in Zukunft die Straße An der Untertrave nutzen. Der städtische Ordnungsdienst wird die Zufahrt überwachen.

Von den 66 Eigentümer der angrenzenden Grundstücke haben sich 22 an einer ersten Informationsveranstaltung beteiligt. "Die Anrainer sind begeistert und motiviert, sich an Aktionen und der temporären Gestaltung zu beteiligen", berichtet Julia Lindfeld, Projektleiterin in der Stadtplanung. Es gebe auch schon viele Ideen für die Nutzung der zukünftig breiteren Gehwege.

"Als am Koberg die Straße asphaltiert wurde und der Verkehr nicht oder nur eingeschränkt durch die Breite Straße fuhr, konnten wir eine Umsatzsteigerung verzeichnen", erklärt Frank Höhne, Geschäftsführer des Restaurants Schiffergesellschaft. "Der Verkehr, der die Altstadt als Abkürzung nimmt, bringt hier niemandem etwas. Es ist gut, das Durchfahren zu unterbinden."

Ideen für den neu gestalteten Bereich nimmt die Verwaltung unter innenstadt@luebeck.de entgegen.

Bleibt ein Problem mit der neuen Umleitungsstrecke: Hier muss in den kommenden Jahren die Hubbrücke neu gebaut werden. Bausenatorin Joanna Hagen versichert, dass man das im Blick habe.

Breite Gehwege statt Verkehr: Der einjährige Versuch startet am 10. Mai 2020. Fotos: VG

Breite Gehwege statt Verkehr: Der einjährige Versuch startet am 10. Mai 2020. Fotos: VG


Text-Nummer: 134835   Autor: VG   vom 02.12.2019 19.47

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Kommentare zu diesem Text:

hejodr schrieb am 02.12.2019 um 22.21 Uhr:
Damit dieser Theaterplatz wirklich funktioniert, sollte man vielleicht die Einbahnstraßenrichtung der Fischergrube umdrehen und den Bewohnerverkehr in der Breiten Straßen (von der Fischergrube an) bis zur Kreuzung Beckergrube/Fünfhausen komplett verbieten.

saturn schrieb am 02.12.2019 um 22.33 Uhr:
Mein Vorschlag ist "Joanna-Hagen-Platz" damit diese Schnapsidee auch einen Namen hat.

Linus E. Falke schrieb am 02.12.2019 um 23.53 Uhr:
Vielen Dank für den schönen Aufbruch. Die Unsere Städte gewinnen an Aufenthaltsqualität, wenn man in ihnen auch einmal stehenbleiben, sich hinsetzen mag. Wenn Gespräche stattfinden können. Wünsche der Sache eine gelungene Umsetzung!

Fiete Senfgeber schrieb am 03.12.2019 um 04.35 Uhr:
Es wird Zeit, dass das schöne Lübecker Theater, der wichtigste Schauplatz der Kultur in Lübeck und der Region, entwickelt wird und aus der Schmuddelumgebung der Beckergrube mit lieblosem Fahrradständet-Ramsch und Billig-Bushaltestellen direkt vor dem Eingang herauskommt!

Dodo schrieb am 03.12.2019 um 05.08 Uhr:
Wer denkt sich bitte solch eine Sch.... aus ohne Worte man sollte morgens den Berufsverkehr beachten 1000..Schüler die morgens mit den Bussen fahren und dann in der Beckergrube nur mit 10 Km/h ich finde man sollte uns Bürger mit einbezihen und nicht irgndswo Geld ausgeben Dad geld könnte man gut in die Fahrradwege stecken

Herrmann schrieb am 03.12.2019 um 06.00 Uhr:
Warum fahren die Geschäfte im Citti-Park Rekordumsätze?

Tom Mehrmann schrieb am 03.12.2019 um 06.55 Uhr:
Man, man, man, was passiert nur mit dieser einst so tollen Stadt...?
Dieser Schwachsinn nimmt ja gar kein Ende mehr. Spätestens ab 2022 wird dann verkehrstechnisch wohl endlich erreicht, was die Politiker seit Jahren versuchen: Stillstand und Dauerstau!!

Denn, man darf nicht vergessen: Mühlentorbrücke wird für 2 Jahre komplett gesperrt sein, Bahnhofsbrücke für 4 Jahre sehr stark eingeschränkt nutzbar, Roeckstraße am besten noch Einbahnstraße, durch Beckergrube darf man nicht mehr. Also alles über Untertrave an Holstentor vorbei. Ach Moment, da gab´s doch noch die Idee, den Holstentorplatz vom Individualverkehr zu befreien.... also alle über Drehbrücke und Marienbrücke. Ach ne, die wird ja auch dann wegen Überlastung ein Sanierungsfall.

Ich bin zum Glück ab Mai 2020 weg aus dieser Stadt.

K.Weber schrieb am 03.12.2019 um 09.14 Uhr:
Eigentlich eine sehr gute Idee den Durchgangsverkehr zu unterbinden, aber aus meiner Sicht gibt es einen Haken: der Durchgangsverkehr bleibt für Bewohner mit Anwohnerparkausweis gestattet. Ich weiß nicht, wie viele Anwohner es dort gibt, aber diese Regelung haben wir ja jetzt schon für viele Straßen in der Innenstadt, und es gibt nur wenige Autofahrer, die solche Schilder verstehen und sich dann auch noch dran halten. D.h. man wird viele Kontrollen durchführen müssen.

Aber es wird sich lohnen, und ich glaube, dass die Lebens- und Einkaufsqualität sich erhöhen wird.

Christoph schrieb am 03.12.2019 um 09.48 Uhr:
@Herrmann: Weil man nicht mit dem Auto durch die Passage fahren darf.

Feddern Sebastian aka das Lübecker Pöbelteam schrieb am 03.12.2019 um 09.55 Uhr:
Immer dieses rumgemeckere auf hohem Niveau! Am besten wir machen noch Drive-In Schalter auf für die Geschäfte in der Innenstadt. So faul kann doch kein Mensch sein für max. 500 Meter zu laufen!

Amsterdam, London und andere große Städte haben durch Wegfall des Durchgangsverkehrs enorm an Attraktivität gewonnen. Außerhalb der Stadtinsel von Lübeck gibt es genügend Parkplätze und Straßen. Mir wäre es nur recht wenn unsere osmanischen Mitbürgen mit Ihrem AMG's nicht durch die Innenstadt brettern und man auf den Straßen flanieren kann ;)

Sebastian Berger schrieb am 03.12.2019 um 10.06 Uhr:
Hat man ja gestern erleben können: Stillstand Hafenstraße, Eric-Wartburg-Brücke, Untertrave, Holstentor. Nur, weil die Drehbrücke stadtauswärts gesperrt war.

Was will man da "im Blick behalten" ???

Manche Ideen lassen sich in Lübeck und der Inselsituation nicht infrastrukturellen vernünftig umsetzen.

Werner Hansen schrieb am 03.12.2019 um 10.10 Uhr:
@Tom Mehrmann:

Na wo gehts denn hin, bestimmmt da wo der Verkehr so richtig rollt, z.B. nach Houten oder Madrid oder Kopenhagen?? Tut mit ja leid fuer sie, aber auch Staedte muessen sich weiterentwickeln und koennen leider nicht auf Ihrem Niveau bleiben oder auf sie warten

Gruss
Werner

Hans-Georg Kloetzen schrieb am 03.12.2019 um 10.14 Uhr:
Der typische Lübsche Bürger, sprich Autofahrer, setzt mal wieder auf Stillstand. "Das war schon immer so und das soll auch so bleiben!". Alles, was neu ist, ist ihm suspekt und es wird genörgelt und schwarzgemalt. Es handelt sich um ein Probevorhaben für 1 Jahr, so steht es hier bei HL-live. Also wartet doch erstmal ab, wie sich das entwickelt mit dem Verkehr. Aber nein, erstmal wieder rummeckern, dass das doch alles Mist sei - während die Anrainer das gar nicht so schlecht finden.

Stefan Matthé schrieb am 03.12.2019 um 10.23 Uhr:
Nur ein Regime geht über die Mehrheit hinweg. Die Stadt, einst Zentrum für quirligen Handel und Wandel wird zum Wohnquartier für in einem schleichenden Prozess sich angesiedelten linksrotgrüner Anrainer in meist staatsaffinen hochdotierten Berufen sich tummelnd. Der Einzelhandel und alle Dienstleister werden auf die grüne Wiese verdrängt. Denn wer von außen in die Stadt möchte spart sich den Parksuchverkehr und bestellt entweder seinen Kram im Netz oder kauft diesen in Verzweiflung in leider ungemütlichen Einkaufszentren vor der Stadt. Wir haben 6 Monate nasskaltes Wetter. Diese Monate werden jährlich zur Durststrecke für Handel und Gastronomie. Und da labern einige Ideologen wer von der breiten Mehrheit die Erlaubnis erhält in dieses künstliche Konstrukt von Stadt einfahren zu dürfen. Rette sich wer kann. Auch im Großen. Narrenland in Narrenhand.

Werner Hansen schrieb am 03.12.2019 um 10.40 Uhr:
@Stefan Matthé:
" zum Wohnquartier für in einem schleichenden Prozess sich angesiedelten linksrotgrüner Anrainer in meist staatsaffinen hochdotierten Berufen sich tummelnd."

Aber Stefan, hast du so einen scheiss Job und ne beschissene Bude zum Leben oder sind zuviele Abgase im Hirn lassen die Vorurteile nur so aufbluehen??
Nur mal am Rande: Must ja nicht alles lesen, aber vieleicht die Stelle mit dem Handel:

https://www.deutschlandfunkkultur.de/ houten-in-den-niederlanden-die-autofreie- modellstadt.976.de.html?dram:article_id=400037

Walter Koch schrieb am 03.12.2019 um 10.52 Uhr:
10 km/h für Taxen - schon klar...

Henry Armitage schrieb am 03.12.2019 um 11.12 Uhr:
Gibt ein tolles Lied von Max Raabe:
Fahrrad fahren!

Klingt gut, schont aber auch die Umwelt und hält einen fit. ;)

Sabine Schult schrieb am 03.12.2019 um 11.24 Uhr:
Den Taxistand zu verbannen ist meiner Meinung nach nicht richtig. Einige ältere Menschen besitzen kein Smartphone um sich ein Taxi rufen zu können - oder habe ich das falsch verstanden?
Und erst wird ein dickes Parkhaus gebaut und die Beckergrube runderneuert - nun wird wieder alles abgeändert -

Tom Mehrmann schrieb am 03.12.2019 um 11.28 Uhr:
@Werner Hansen:
Wohin ich umziehe geht sie mal so gar nichts an ;-).
Nur soviel: Eine größere Stadt als Lübeck in Europa, die verkehrspolitisch sehr gut aufgestellt ist. Das muss nicht unbedingt bedeuten, dass nur der Autoverkehr rollt, sondern es beinhaltet vor allem, einen Top-ÖPNV....

Und wenn die Städte auf meinem Niveau wären, lieber Werner, wären Sie ganz, ganz weit vorne

K.-H. Kutschner schrieb am 03.12.2019 um 11.31 Uhr:
Gilt das Tempolimit, im Bereich dieses verkehrsplanerischen Irrsinns, dann auch für Radfahrer und wird das auch scharf kontrolliert werden?
Im Übrigen darf man wohl darauf gespannt sein, in wieweit die Fahrradunfälle im Bereich des Burgfeldes zunehmen werden...

andreas Anders schrieb am 03.12.2019 um 13.01 Uhr:
Obwohl der Linienverkehr durchgeführt werden soll ist mir unklar warum gerade am Theater die Bushaltestellen entfallen sollen.

Gerade die Gäste, des Theaters würden es bei schlechter Witterung (Schnee, Regen , Sturm,...) begrüßen, wenn der Bus vor dem Theater hält.
Da der zukünftige Verkehr durch die Verkehrsberuhigung verringert wird, ist es ja auch nicht schlimm, wenn die Verkehrsteilnehmer hinter dem Bus kurz anhalten muss, so wie es seit Jahren in der Königstraße ist.

Zur Kontrolle des Ordnungsamtes. das ist geradezu lächerlich. da das Ordnungsamt nicht jeden Tag 24 Stunden vor Ort ist.
Ich sehe jeden Tag, größere PKW die sich auf dem Kohlmarkt Richtung Mühlenstraße oder W. Straße bewegen. Es passiert nichts. Selbst die Polizei schaut des öfteren weg.
Solange das Ordnungsamt nicht in den fließenden Verkehr eingreifen darf (Anhalten lassen und Knölchen schreiben) werden auch dort die (...) PKW´s durchfahren.

K.Lukai schrieb am 03.12.2019 um 18.17 Uhr:
Im Prinzip ist es gut, wenn die Innenstadt autofreier und damit attraktiver wird.

Schön wäre es allerdings, wenn die Rahmenbedingungen auch angepasst werden:
- Günstigere Buskarte wenigstens für Lübecker
- Verkehr komplett streichen. Wenn keine Anwohnerparkplätze da sind, warum sollen da Anwohner durchfahren?
- Den Linienverkehr und die Strecken generell überarbeiten. Eigentlich kann der da auch raus.
- Cafes sollten animiert werden auch draussen aufzubauen. Vor allem am Koberg und an anderen offenen Plätzen.

Hans schrieb am 04.12.2019 um 09.47 Uhr:
Wie sollen zukünftig ältere, gehbehinderte Menschen zum Theater kommen? Man darf sie ja mit dem Privatwagen nicht einmal dort absetzen, wenn die Regelung so umgesetzt wird wie in den anderen Altstadtstraßen, wo Arztbesuche damit unmöglich sind (Mengstr. etc.). Man will eben nur noch junge, fitte, schöne Menschen in der Stadt.

Ich Eben schrieb am 04.12.2019 um 14.34 Uhr:
Ca 10 Taxiplätze verschwinden... wohin bitte???

Wo finde ich dann eine Taxe die mich sicher nach Hause bringt?


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