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HL-live.de - Nachrichten aus Lübeck

Dienstag,
der 10. Dezember 2019






Lübeck:

Lübecks neue E-Busse sind da!

Die erste Generation von Elektrobussen musste außer Betrieb genommen werden, jetzt geht die nächste Generation an den Start: Ab sofort sind wieder zwei E-Busse in Lübeck unterwegs. Bis zum Jahr 2030 soll 70 Prozent der Flotte elektrisch unterwegs sein.



"Mit den neuen Fahrzeugen begibt sich der Stadtverkehr auf den vorgeschriebenen Weg zur Erfüllung der Klimaziele in Lübeck", sagt Bürgermeister Jan Lindenau. Die Umstellung auf Elektrofahrzeuge hat die Stadt im Regionalen Nahverkehrsplan vorgeschrieben. Ganz billig ist das nicht: Mit 580.000 Euro kosten die Fahrzeuge der Mercedes Benz-Tochter "Evobus" rund doppelt so viel wie ein Dieselbus. Trotzdem soll die Umstellung zügig erfolgen. Bis Ende kommenden Jahres werden zehn E-Busse vorhanden sein. Die beiden bisherigen E-Busse kann der Stadtverkehr in Zahlung geben.

Die neuen Busse können rund sieben Stunden unterwegs sein, der Hersteller garantiert eine Reichweite von rund 150 Kilometer. Danach müssen die Fahrzeuge an die Ladesäule. Allein die 18 neuen Ladesäulen kosten rund zwei Millionen Euro.

Und natürlich sind auch die Fahrpreise ein Thema. Ein Internet-Portal hatte Lübeck am Dienstag als Stadt mit den höchsten Fahrpreisen bezeichnet (wir berichteten). Dafür gibt es allerdings Gründe: So hat Lübeck eine deutlich größere Fläche als vergleichbare Städte. Die Fahrpreise werden von der landesweiten Nahverkehrsgesellschaft vorgegeben. Bei den jährlichen Betriebskosten von rund 48 Millionen Euro würde auch eine Erhöhung des städtischen Zuschusses von einer Million Euro kaum etwas bringen, sagt Ulrich Pluschkell, Aufsichtsrat des Stadtverkehrs.

Aufsichtsrat Ulrich Pluschkell, Bürgermeister Jan Lindenau, Geschäftsführer Andreas Ortz und Betriebsleiter Bernd Raasch stellten die neuen Busse vor. Fotos: JW

Aufsichtsrat Ulrich Pluschkell, Bürgermeister Jan Lindenau, Geschäftsführer Andreas Ortz und Betriebsleiter Bernd Raasch stellten die neuen Busse vor. Fotos: JW


Text-Nummer: 134851   Autor: JW   vom 03.12.2019 15.44

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Kommentare zu diesem Text:

Michael Tiburzy (eMail: butzy2000@web.de) schrieb am 03.12.2019 um 16.13 Uhr:
Erste Generation ausser Betrieb genommen? Gab's keine Batterien mehr? und deshalb gleich neue Busse gekauft!Kein Wunder das in Lübeck die höchsten Fahrpreise bundesweit existieren.

Jörg Thielhorn schrieb am 03.12.2019 um 17.32 Uhr:
Dann können ja die neuen E-Busse das Gewerbegebiet Genin bedienen.
Zwei Bussen und achtzehn Ladestationen?

K.Weber schrieb am 03.12.2019 um 17.42 Uhr:
@Michael Tiburzy: lesen - kurz drüber nachdenken - schreiben...Besser demnächst in der Reihenfolge. Dann macht ein Kommentar vielleicht Sinn.

Hardin Tenger schrieb am 03.12.2019 um 17.45 Uhr:
Ich will gar nicht kritisieren, aber in einen Batterie getriebenen E-Bus würde ich nicht einsteigen.
Ich würde mir auch niemals einen Batterie getriebenen E-PKW kaufen.
Klar, is`s meine pers. Sache.
Bei einem explosionsartigen Batteriebrand hast Du in Echtzeit gar keine Chancen das gesund zu überstehen. Fragt mal bei der Feuerwehr an.

olla Herr Bürgermeister, schon mal etwas von "Wasserstoffantrieb" gehört ? Dort liegt ab morgen die technische Zukunft !

Übrigens, es war mir nicht bekannt, daß die Stadt Lübeck als zahlender Versuchspartner für Entwicklungsprojekte im Bereich E-Antriebe für Stadtbusse agiert.

Tobias Möller schrieb am 03.12.2019 um 18.25 Uhr:
Wer glaubt denn an die Wunschtraumreichweite ?

Unter Realbedingungen dürfte es mit viel Glück die Hälfte sein.

Elektrofahrzeuge sind erwiesenermaßen eine Technologiesackgasse.
Angefangen von der höchstumstrittenen Rohstoffgewinnung für die Akkus mittels Kindersklaven und der verwüstung ganzer Landstriche bis hin zu der unlösbaren Problematik mit defekten und ausgedienten Akkus, die als brisanter Giftmüll behandelt werden müssen.

Von den Gefahren von nichtlöschbaren Feuersbrünsten nach Unfällen durch Akkubrände ganz zu schweigen.

Das diese Vehikel fernab jeder Wirtschaftlichkeit für sind, ist da nur eine Randnotiz.

Aber was tut man nicht alles für das linksrotgrüne Ökogewissen auf Kosten anderer.

T. Bußhaus schrieb am 03.12.2019 um 18.45 Uhr:
Bitte gestalten Sie die Preise so, dass das Fahren mit den Öffis attraktiv wird! Beim Lübecker Stadtverkehr ist beispielsweise für Schüler die ABO-Monatskarte teurer, als jeden Schultag (ca. 180 pro Jahr) zwei Teile einer 4er Karte zu lösen. Warum soll sich das ABO jemand kaufen? Dadurch kostet jede weitere Fahrt natürlich auch wieder extra und wird nicht mit den Öffis gefahren. Bestimmt wäre eine günstige Monatskarte mit großem Gültigkeitsbereich (Travemünde bis Ratzeburg) viel besser für die Kunden und sicher auch für den Stadtverkehr rentabel. Schauen Sie doch mal bei anderen Städten, wie die es machen. Die Studenten haben auch ein gutes Semesterticket ausgehandelt, das ist attraktiv!

J. Gerwien schrieb am 03.12.2019 um 20.02 Uhr:
Spannend, wie hier wieder versucht wird zu argumentieren. Lübeck ist angeblich flächenmäßig so groß - aha. Und Hannover ist kleiner, oder warum gibt es da preislich einen attraktiven Nahverkehr?

Bei den Tarifzonen innerhalb der Stadt gibt es ganz klar "Abzocker-Ecken" - warum muss z.B. der Bauernweg außerhalb der Kernzone liegen? Richtig, weil's Geld bringt.

Die Option, die August-Bebel-Straße als "6000er-Umsteigepunkt" in dieser Zone zu lassen, wird auch ausgelassen. Und dann versteckt man sich hinter den Tarifen der nah.sh. Klar, die Tarife werden dort gemacht, aber die Zonen sind sicher (mit) im Einfluss der Stadt und des Stadtverkehrs.

Aber solang man hier nichts attraktiver machen MÖCHTE, bleibt halt alles, wie es ist....

Busfahrer schrieb am 03.12.2019 um 20.59 Uhr:
Moin, der Fahrzeugtyp fährt bei der HH Hochbahn seit letztem Jahr!

Und ja er schafft die 150 km!

Wasserstoff ist zur Zeit noch weniger praktikabel!

Erst richtig informieren und dann einen Kommentar schreiben!

P.s. ein E Fahrzeug brennt auch nicht häufiger als ein Verbrenner!

Pascal Scherm schrieb am 03.12.2019 um 23.26 Uhr:
Ob 150 km Reichweite in der Peaxis erreicht werden und auch ausreichend sind, wage ich anzuzweifeln. Die Ausrede, die große Fläche der Hansestadt Lübeck sei schuld an den hohen Preisen ist lächerlich. Es wird empfohlen, einmal über den Tellerrand zu schauen, z. B nach Hannover oder nach Braunschweig. Die Öffis in HL sind unattraktiv und überteuert. Hört endlich auf, euch selbst zu beweihräuchern. Glaubt eh keiner mehr.

voller schrieb am 04.12.2019 um 08.37 Uhr:
Elekroantrieb egal welches Fahrzeug , das hat keine Zukunft, bei der Herstellung eines dieser Fahrzeuge ist nichts Klimaschonend, da kann man hunderte Diesel und Benziner über jahre hinweg betreiben.Und woher kommt der Strom? auch nicht Klimafreundlich, der kommt auch von Kohle und Kernkraftwerken.
Die einzigen die davon Provitieren sind die Stromkonzerne und ihre Lobbyisten.

Walter Koch schrieb am 04.12.2019 um 10.00 Uhr:
Wie viele Fahrzeugvollbrände hat es eigentlich in den letzten Jahren beim Stadtverkehr gegeben? Mir fällt keiner ein. Und ja, es ist bekannt, daß der Akku eines brennenden Elektrobusses im Zweifel mit Wasser gekühlt oder in eine mit Wasser gefüllte Grube getaucht werden muß.

Na klar ist der Wasserstoffantrieb die Zukunftstechnologie. Es gibt sogar Verbrennungsmotoren die mit Wasserstoff funktionieren. Hat sich mal jemand über die Kosten informiert oder fahren alle in der Realität Porsche SUV und Geld spielt keine Rolex? Allein die Kosten eines E-Busses sind schon doppelt so hoch wie die eines Diesel-Busses.

Aus ausgedienten Akkus kann man immer noch Stromspeicher bauen, da deren Leistungsfähigkeit weit über 50 Prozent liegt.

Der Strom der von den Lübecker Stadtwerken angeboten wird, ist ab Januar 2020 (also ab nächstem Monat) zu 100 Prozent regenerativ. Also wird auch der Strom für die Busse nicht mehr durch Kohle- oder Kernkraftwerke produziert.

Wer glaubt, daß die Rohstoffe für hunderttausende Batterien zum Betrieb von Elektroautos allein von einigen Kindern im Kongo ausgebuddelt werden, hat keine Vorstellung von der Menge die so eine industrielle Produktion verbraucht. Der ewige Verweis darauf hat nicht einmal Bildzeitungsniveau.

Hardin Tenger schrieb am 04.12.2019 um 12.59 Uhr:
@ Walter Koch >>
Da habe ich/wir wohl in einem Experten Walter Koch den Herrn des Allwissenden gefunden.
Nur und "entschuldigend": Seien wir froh, daß so`n E-Bus noch nicht "explosionsartig" gebrannt hat.
Rohstoffe ? Kinderarbeit ? Auch dieses Thema scheint Ihnen nicht fremd zu sein.
Ich muß mich ja fast entschuldigen wenn ich schreibe, daß ich der von Ihnen verneinten Kinderarbeit bei`m "Abbau" von Cobalt /und nicht nur im Kongo / tatsächlich zugegen war wg. beruflich/Rohstoffe für zukünftige Wasserstoffantriebe von Strahltriebwerken/Jets.
Glauben Sie mir, ich wünsche Ihnen keinesfalls, im Bus sitzend, den größtmöglichen Batteriecrash pers. zu erleben.

Walter Koch schrieb am 04.12.2019 um 23.55 Uhr:
@ Hardin Tenger

Doch es haben schon Elektrobusse gebrannt. Deswegen wurden die Busse von Sileo auch aus dem Verkehr gezogen. Ein brennender Bus hatte in Bayern eine ganze Fahrzeughalle entzündet.
(...)
Trotzdem ist mir in Lübeck kein Brand eines Busses bekannt.

Im Jahr 2017 wurden im Kongo ca. 60.000 Tonnen Kobalt gefördert. Ca. 40.000 Tonnen davon in den (Kupfer-)Minen von Glencore und der Tochterfirma Katanga. Wieviele Kinder man benötigen würde, um die weltweit ca. 100.000 Tonnen Cobalt zu fördern möchte ich gar nicht ausrechnen.

https://www.zdf.de/nachrichten/ heute/batterien-fuer-e-autos-fuenf -fakten-zu-lithium-und-kobalt- 100.html

Es gibt auch Selbstgräber und Kleinproduzenten, die im Kongo nach Cobalt graben, diese erreichen aber nicht die relevanten Mengen der Konzerne, die für eine industrielle Produktion benötigt würden. Da können sie zehnmal Kinder im Kongo gesehen haben.
https://de.wikipedia.org/wiki/Cobalt #Cobaltproduzenten


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