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HL-live.de - Nachrichten aus Lübeck

Mittwoch,
der 5. August 2019






Lübeck:

Neuroonkologisches Zentrum des UKSH ausgezeichnet

Archiv - 15.12.2019, 10.55 Uhr: Für seine erfolgreiche interdisziplinäre Arbeit hat das Neuroonkologische Zentrum des Universitätsklinikums Schleswig-Holstein (UKSH), Campus Lübeck, das Zertifikat der Deutschen Krebsgesellschaft (DKG) erhalten. Die DKG bestätigt damit die exzellente wissenschaftlich-klinische Expertise und die hohe Versorgungsqualität am Campus Lübeck.

Das Neuroonkologische Zentrum ist Teil des von der Deutschen Krebsgesellschaft ebenfalls zertifizierten Onkologischen Zentrums des UKSH. "Patientinnen und Patienten mit Hirntumoren oder Rückenmarkstumoren haben bei uns die Gewissheit, dass sie von der Expertise aller krebsversorgenden Disziplinen am Campus Lübeck profitieren und eine bestmöglich abgestimmte Diagnostik, Therapie und Nachsorge auf dem neuesten Stand von Medizin und Wissenschaft erhalten", sagt Prof. Dr. Volker Tronnier, Direktor der Klinik für Neurochirurgie.

"Im Rahmen klinischer Studien haben unsere Patienten frühzeitig Zugang zu neuen Therapieansätzen und neuen Medikamenten", ergänzt Prof. Dr. Thomas Münte, Direktor der Klinik für Neurologie.

Die Klinik für Neurochirurgie und die Klinik für Neurologie arbeiten dabei eng mit den Abteilungen für Neuropathologie, Nuklearmedizin, Neuroradiologie, Strahlentherapie und Hämato-Onkologie zusammen. In wöchentlich stattfindenden Tumorkonferenzen (Tumorboards) werden die individuellen Krankheitsbilder von allen Expertinnen und Experten besprochen und der jeweils optimale Behandlungsweg festgelegt. Auch niedergelassene Ärztinnen und Ärzte können jederzeit an den Tumorboards teilnehmen. Zusätzlich gibt es telemedizinische Standleitungen zu zahlreichen Kliniken in Schleswig-Holstein, so dass Expertinnen und Experten des UKSH zu eingesandten Bildern und Befunden unmittelbar ihre Beratung anbieten können.

Mit der Diagnose eines Hirn- oder Rückenmarkstumors sind einschneidende Veränderungen im Leben der Betroffenen und ihrer Angehörigen verbunden. Ebenso wichtig wie die bestmögliche Behandlung per Operation, Strahlentherapie oder Chemotherapie ist eine vielfältige Unterstützung in dieser Lebenslage. Neben der intensiven medizinischen und pflegerischen Betreuung steht ein engagiertes Team von Neuropsychologen, Sozialarbeitern und vielen weiteren Berufsgruppen den Patientinnen und Patienten begleitend zu Seite und vermittelt auch Kontakt zu den Selbsthilfegruppen vor Ort.

Prof. Dr. Thomas Münte, ist
Direktor der Klinik für Neurologie. Foto: UKSH

Prof. Dr. Thomas Münte, ist Direktor der Klinik für Neurologie. Foto: UKSH


Text-Nummer: 135085   Autor: UKSH   vom 15.12.2019 10.55

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