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HL-live.de - Nachrichten aus Lübeck

Dienstag,
der 18. Februar 2019






Lübeck - Innenstadt:

Jauchzet, frohlocket – gleich zweimal hintereinander

Johann Sebastian Bachs "Weihnachts-Oratorium" ist aus der Adventszeit nicht wegzudenken. Es erklingt Jahr für Jahr in mehreren Kirchen und kommt über Funk und Fernsehen in jede Wohnung. Eine ungewöhnliche Aufführung der Kantaten 1 – 3 fand am Sonntag in St. Aegidien statt, und das gleich zweimal hintereinander. Das Johanneum und die Kirchengemeinde hatten sich zu diesem Projekt zusammengetan.

Genauer gesagt: Der Oberstufenchor des Johanneums sang mit dem Jugendchor an St. Aegidien. Am Johanneum hatte Eva-Maria Salomon die Chorproben geleitet, in der Kirchengemeinde Kantor Eckhard Bürger. Für die Aufführungen waren ferner das Ensemble dell' artigiano als Orchester und ein Solistenquartett engagiert. Die Leitung in den Konzerten teilten sich die beiden Profis. Eva-Maria Salomon dirigierte die erste Kantate, Eckhard Bürger Nr. 2 und Nr. 3.

Das Orchester spielte auf alten Instrumenten. Das ergibt auf der einen Seite einen besonders intimen Klang, der auch der Entstehungszeit entsprechen dürfte. Auf der anderen Seite ist das auch heikel, und zwar insbesondere bei den alten Trompeten. Da kann einfach nicht jeder schnelle Ton lupenrein sitzen. Was zählt, ist das Gesamtergebnis, und das wurde vom Publikum begeistert aufgenommen.

Die jungen Chorsänger und Chorsängerinnen absolvierten ihren Part sicher, mit Schwung und innerem Engagement, locker bei den Choralversen, konzentriert bei den Chören. Das gilt auch für den gefürchteten Chor Nr. 21, bei dem quasi die Engel durcheinander jubeln.

Bei den Gesangssolisten hat der Tenor quasi eine Doppelrolle. Er ist als erzählender Evangelist und für die Arien zuständig. Tobias Hunger hatte keine Probleme mit der Höhe, warf sich mächtig ins Zeug. Bei den Frauen hat Bach den Altistinnen häufig Hauptrolle verpasst. Hier konnte Milena Juhl überzeugen; mit einigen eigenen Verzierungen in der ersten Arie der Maria.

Amrei Beuerle erfreute mit hellem Sopran. Der Jüngste im Solistenquartett war Simeon Nachtsheim. Sein Bass ist seit den Zeiten mit Soloaufgaben in der Knabenkantorei beträchtlich gewachsen, rund und volltönend geworden. Das Publikum dankte mit lang anhaltendem, stürmischem Applaus. Übrigens gibt es auch heute, Montag, eine ungewöhnliche Aufführung des "Weihnachts-Oratoriums", und zwar in der Gollan-Kulturwerft bei einem Konzert des Schleswig-Holstein Musik Festivals.

Nicht nur an Musik, auch an den Krippen erfreuen sich zur Zeit Besucher in der Aegidienkirche. Foto: JW

Nicht nur an Musik, auch an den Krippen erfreuen sich zur Zeit Besucher in der Aegidienkirche. Foto: JW


Text-Nummer: 135126   Autor: TD   vom 16.12.2019 08.51

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