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HL-live.de - Nachrichten aus Lübeck

Dienstag,
der 18. Februar 2019






Schleswig-Holstein:

Vorsicht, Abzocke bei Mahnungen

Briefe von einer Inkasso-Firma verunsichern zurzeit viele Schleswig-Holsteiner. Der Absender fordert mehrere hundert Euro und beruft sich dabei auf einen angeblichen Dienstleistungsvertrag mit Anbietern von Gewinnspielen. Offenbar steckt dahinter ein Betrugsversuch. Betroffene können die Forderungen ignorieren.

Die angeschriebenen Verbraucher sollen sich angeblich telefonisch bei Gewinnspielen angemeldet haben. "Sie haben der kostenpflichtigen Dienstleistung mit Ihren persönlichen Daten zugestimmt und den Betrag für die Dienstleistung unseres Mandanten bis heute nicht beglichen", heißt es in dem Brief. Aufgeführt sind Forderungsposten und Mahnkosten, die sich auf mehrere hundert Euro belaufen. Die Empfänger werden aufgefordert, den Betrag auf ein Konto mit einer französischen IBAN zu überweisen. Absender des Schreibens ist angeblich ein Rechtsanwalt. "Offenbar ist das ein typischer Fall von Inkasso-Abzocke, wie wir ihn leider regelmäßig erleben", sagt Dr. Boris Wita, Referent für Verbraucherrecht bei der Verbraucherzentrale Schleswig-Holstein.

"Die Firma ist nicht beim Bundesverband Deutscher Inkasso-Unternehmen gelistet." Außerdem deuten die Kontoverbindung im Ausland sowie viele Rechtschreibfehler in dem Schreiben darauf hin, dass keine berechtigte Forderung dahinter steckt. Solche Zahlungsaufforderungen setzen die Empfänger oft unter enormen Druck. Häufig wird dabei mit Gerichtsverfahren, Lohn- und Gehaltspfändung oder sonstiger Zwangsvollstreckung gedroht. In dem Schreiben heißt es: "Ihr Konto wird in Kürze gesperrt. Sie haben dann keine Zugriffsmöglichkeit mehr." Viele Menschen fühlen sich durch solche Methoden zur Zahlung genötigt, ohne sicher zu sein, ob die Forderung berechtigt ist. Mit dem Inkasso-Check der Verbraucherzentrale können Betroffene ihre Inkassoforderung kostenlos online überprüfen. Sie erfahren, ob sie zahlen müssen und ob die volle Höhe der Kosten fällig ist.

Zum Service gehört eine rechtliche Ersteinschätzung und bei Bedarf ein Musterbrief, um der Forderung zu widersprechen. In der Inkassobranche gibt es viele unseriöse Anbieter, die übertriebene Forderungen stellen und illegale Methoden anwenden. Eine Untersuchung der Verbraucherzentrale Schleswig-Holstein zeigt die Gründe für die Missstände auf. "In Deutschland gibt es keine wirksame Aufsicht über Inkasso-unternehmen. Außerdem fehlt es an staatlich kontrollierten Kosten- und Verhaltensregeln für die Anbieter", so der Jurist. Die Verbraucherzentrale Schleswig-Holstein setzt sich für die Einführung einer zentralen Inkasso-Aufsicht ein, um Verbraucher vor Abzocke-Methoden zu schützen

Die Verbraucherzentrale warnt unseriösen Inkasso-Firmen.

Die Verbraucherzentrale warnt unseriösen Inkasso-Firmen.


Text-Nummer: 135172   Autor: VZSH   vom 18.12.2019 14.42

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