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HL-live.de - Nachrichten aus Lübeck

Dienstag,
der 18. Februar 2019






Lübeck:

Stürmischer Jahresbeginn

Keine Panik, auch wenn der 2. Weihnachtstag etwas trüb war: Die kommenden Tage bis zum Jahreswechsel werden noch richtig schön. Harald Denckmann hat für uns die Wettermodelle ausgewertet und gibt einen Ausblick bis ins kommende Jahr.



Das von uns bereits angekündigte kräftige Zwischenhoch wird uns auf alle Fälle für die nächsten Tage ganz ruhiges Wetter bescheren. Ob die Sonne dazu scheinen wird, kann man in dieser Jahreszeit natürlich nicht mit Bestimmtheit sagen, denn der Hochnebel ist in Ostseenähe natürlich immer möglich. Die Nächte könnten sternenklar werden, und damit natürlich kalt, so dass man morgens vorsichtig fahren sollte.



Der Silvestertag läutet dann langsam den Wechsel ein. Wie man der Karte entnehmen kann, kündigt sich für die erste Januarwoche eine Kette von Tiefdruckgebieten an, die alle im Bereich Island angesetzt werden, und uns dann recht schnell von West nach Ost überqueren. Eine ganz normale herbstliche Lage im Grunde, was daran liegt, dass der Jet Stream sich langsam auf seine jahreszeitlich normale Position besonnen hat. Er geht also nicht mehr in die Kurve über Spanien und Portugal, was dort und in Norditalien zu massiven Unwettern mit Schlammlawinen und Häuser- und Brückeneinstürzen geführt hat, während wir hier schöne Tage genießen konnten.

Wir reden hier über hohe Geschwindigkeiten in der oberen Atmosphäre, so dass die angekündigten Tiefdruckgebiete schnell über uns hinwegziehen. Dabei ist ständig Westwind der Stärken fünf bis sechs Bft zu erwarten und am 3. Januar und am 7. Januar ist die Gefahr von Sturmtiefs in diesem Zusammenhang besonders hoch. Reichlich Regen dürfte auch immer wieder dabei sein. Da die Westwindlage allerdings ziemlich stabil ist, kommen die Winde weiterhin vom noch recht warmen Atlantik und werden daher auch weiter mild sein. Davon profitiert man sogar in Moskau. Eigentlich sollten dort jetzt deutliche Minustemperaturen herrschen. Die Westwinde reichen allerdings bis dorthin und sorgen zurzeit selbst in Moskau für frühlingshafte Temperaturen um den Nullpunkt.


Anfang des Jahres kann es an der Küste stürmisch werden.

Jetzt am Jahresende vielleicht noch einmal ein kurzer Rückblick auf die Statistik der Niederschläge. Wir erinnern uns, dass vor einem halben Jahr krisenhafte Trockenheit ausgerufen wurde. Das hatte deswegen seine Berechtigung, weil im Ausnahmejahr 2018 im Bereich Lübeck nur etwa 450 mm Niederschlag gefallen sind. Das war viel zu trocken für unsere Breiten und das dadurch entstandene Defizit musste natürlich erst einmal wieder aufgeholt werden.

Da sind wir aber auf einem guten Weg. Für seine Station in Lübeck Eichholz hat Peter Faulbrück für dieses nahezu abgelaufene Jahr 202 Tage mit Niederschlägen festgestellt, mehr als die Hälfte aller Tage also. Etwa 650 mm Niederschläge sind dabei aufgelaufen, was einem Wert entspricht, der in der normalen Schwankungsbreite des langjährigen Mittels liegt.

Gute Nachrichten also zum Jahreswechsel. Der Jet-Stream hat sich wieder beruhigt und ist in seine normale Bahn zurückgekehrt und die Trockenheit hat sich für Lübeck erst einmal nicht fortgesetzt. Trotzdem ist natürlich nicht zu bestreiten, dass wir alle Anstrengungen unternehmen sollten, um die selbst gesteckten Klimaziele auch tatsächlich zu erreichen. Weitere Karnevalsveranstaltungen, wie die letzte Klimakonferenz in Madrid, kann der Globus sich einfach nicht mehr leisten.

Am Donnerstag zogen zum Teil dunkle Wolken auf.. Fotos: Karl Erhard Vögele, Karte: Harald Denckmann

Am Donnerstag zogen zum Teil dunkle Wolken auf.. Fotos: Karl Erhard Vögele, Karte: Harald Denckmann


Text-Nummer: 135292   Autor: Harald Denckmann   vom 26.12.2019 20.51

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