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HL-live.de - Nachrichten aus Lübeck

Sonnabend,
der 30. Mai 2020






Lübeck:

Viele Aktivitäten im Europäischen Hansemuseum

„Wir haben viel vor 2020“, sagte die Direktorin des Europäischen Hansemuseums, Dr. Felicia Sternfeld und fügte hinzu: „Und wir haben viel getan in 2019.“ Rückblick und Ausblick standen auf dem Programm der Pressekonferenz am heutigen Donnerstag. Besonders erfreulich aus Sicht des Teams: Die „kleine Delle“, ein Rückgang bei den Besucherzahlen auf 103.000 im Jahr 2018, konnte ausgebeult werden. 2019 wurden 115.000 Gäste registriert, in etwa so viele wie 2017.

Beim Rückblick erinnerte die Direktorin daran, dass das Haus für seine Architektur mit dem BDA-Preis für Schleswig-Holstein ausgezeichnet wurde. Oder an die 500.000. Besucherin, der im September gratuliert werden konnte. Gelobt wurde die gute Zusammenarbeit mit dem Figurentheater, das auch 2020 in bestimmten Monaten im Haus spielen wird.

Das Team trug den Namen des Hansemuseums immer wieder in die Öffentlichkeit. Zum Beispiel durch die Teilnahme beim Lübecker Citylauf, natürlich im Werbe-T-Shirt für die große Piraten-Ausstellung. Das Team „erlief“ sich den dritten Platz bei der Firmenwertung. Insgesamt habe man die Wahrnehmung auch international steigern können, sagte Sternfeld.

Aufschlussreich ist die Aufschlüsselung der Besucherzahlen. Mehr als die Hälfte, 52 Prozent, reisten aus einer Entfernung von mehr als 150 Kilometern an, waren also Touristen. Jeder zehnte Besucher kam aus Lübeck. Besonders hoch ist die „Weiterempfehlungsquote“: 94 Prozent würden einen Besuch des Hansemuseums empfehlen. 75 Prozent könnten sich vorstellen, wiederzukommen.

Mit ins neue Jahr genommen wurde die große Piratenausstellung „Störtebecker & Konsorten“. Kuratorin Franziska Evers ist stolz: Bis heute kamen 10.428 Gäste. Interessant für Lübecker: freitags ist das Museum bis Ende März für fünf Euro zu besuchen. Die Aktion des vergangenen Jahres wird also wiederholt. Günstiger geworden ist die Jahreskarte. Sie kostet jetzt 25 Euro.

Eine neue Reihe hat bereits an diesem Samstag (11. 1.) Premiere, „Slam A Rama“. Organisator Thilo Strauß ist auf diesem Gebiet seit elf Jahren im Raum Lübeck tätig. Fünfmal ist er, auch mit internationalen Teilnehmern, in diesem Jahr zu Gast an der Untertrave.

In einem Kabinett sind seit 2015 Originalobjekte aus der Hansestadt Nowgorod zu sehen. Da die russischen Behörden vorschreiben, dass sie nur jeweils fünf Jahre ausgeliehen werden dürfen, kehren sie zurück. Kurator André Dubisch konnte bei einem Besuch in Nowgorod erreichen, dass rund 50 neue Exponate kommen werden.

Mit einem außergewöhnlichen Objekt wird die Mini-Ausstellung „HanseHeroes – Alte Städte neu entdeckt“ fortgeführt. Diesmal werden Dokumente aus Stralsund gezeigt. Anlass ist der „Stralsunder Friede“ von 1370, der die Streitigkeiten der Hansestädte mit den dänischen Königen beendete. Ins Hansemuseum kommen die vor 650 Jahren unterzeichneten Originalurkunden. Ein besonderes Highlight gibt es im kommenden Monat. Am 20. Februar wird der deutsch-amerikanische Journalist Michael Scott Moore erwartet. Er reiste 2012 zu Recherchen nach Ostafrika, wurde in Somalia gekidnappt und fast drei Jahre gefangen gehalten. „Wir werden dich töten. 977 Tage in der Hand von Piraten“ heißt das Buch, aus dem er liest.

Fünf Jahre sind keine besonders lange Zeit. Trotzdem will das Hansemuseum Ende Mai mit einem „Tag der Offenen Tür“ an die Einweihung mit Bundeskanzlerin Angela Merkel vor fünf Jahren erinnern. Viele Aktivitäten werden von einem Förderverein unterstützt. Das Gremium hat mit dem früheren Bürgermeister Bernd Saxe einen neuen Vorsitzenden.

Noch eine Personalie: Dr. Felicia Sternfeld und die Leiterin der Forschungsstelle der Hanse und des Ostseeraums, Angela Huang, sind in den Vorstand des Hansischen Geschichtsvereins gewählt worden, der aus Anlass eines Jubiläums 1870 gegründet worden war: Damals erinnerte man in Lübeck an „500 Jahre Friede von Stralsund“.

Dr. Felicia Sternfeld und ihr Team sind mit der Bilanz des Hansemuseums zufrieden. Foto: TD

Dr. Felicia Sternfeld und ihr Team sind mit der Bilanz des Hansemuseums zufrieden. Foto: TD


Text-Nummer: 135494   Autor: TD   vom 09.01.2020 14.34

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