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HL-live.de - Nachrichten aus Lübeck

Sonnabend,
der 18. Januar 2020






Lübeck:

Ruine am Lindenplatz kommt weg

Seit Jahrzehnten prägt ein ehemaliges und inzwischen verfallenes Autohaus am Lindenplatz die Zufahrt in die Altstadt. Jetzt gibt es eine Lösung. Die Hypoport AG möchte dort in einem hochwertigen Bürogebäude ihre Standorte konzentrieren.

Die in Gründung befindliche Heinz Besser-Stiftung, in deren Eigentum große Teile des Areals sind, die Hypoport AG und die Stadt haben sich auf ein Verfahren verständigt, um eine deutliche Aufwertung des Bereiches zu erreichen. Dabei soll eine dem Ort angemessene anspruchsvolle Bebauung entwickelt werden, die die im Managementplan UNESCO-Welterbe "Lübecker Altstadt" aufgeführte Sichtbeziehung auf den Dom nach Maßgabe der Sichtachsenstudie entlang der Fackenburger Allee optimal erhält.

"Die künftige Heinz Besser–Stiftung wird ihre Zwecke, vor allem die Förderung von Wissenschaft und Forschung, insbesondere im Bereich der Augenheilkunde, sowie die Unterstützung hilfsbedürftiger Personen, insbesondere von Blinden und Sehbehinderten, mit Schwerpunkt in Lübeck verfolgen. Deshalb will die Stiftung entsprechend der jahrzehntelangen umfangreichen Bautätigkeit des Stifters bei der Verwaltung des Stiftungsvermögens auch einen Beitrag für ein gutes Stadtbild in Lübeck leisten", erklärt der geschäftsführende Testamentsvollstrecker Dr. Oswald Kleiner.

Stadtplanung, Investor und der zukünftige Nutzer Hypoport AG sind sich einig, an dieser Stelle einen kooperativen hochbaulichen Wettbewerb zur Erstellung einer hochwertigen Büroimmobilie durchzuführen. Die Hypoport AG hat bereits im Sommer 2019 ihren rechtlichen Sitz von Berlin nach Lübeck verlegt. Eines der größten Tochterunternehmen der Hypoport-Gruppe, die Dr. Klein Privatkunden AG, hat bereits seit Jahrzehnten seinen Hauptsitz in der Hansestadt. Insgesamt beschäftigt die Hypoport-Gruppe zurzeit fast 500 Arbeitnehmer in Lübeck. Aktuell sind rund 30 weitere Stellen alleine in der Hansestadt ausgeschrieben.

"Der neue Hypoport-Campus am Lindenplatz ermöglicht uns, die gegenwärtig auf drei Standorte verteilten Hypoport-Unternehmen wieder zusammenzuführen. Zudem können wir so das mittelfristig geplante Wachstum auf rund 800 Mitarbeiter an unserem neuen Hauptsitz in der Hansestadt umzusetzen", erklärt Ronald Slabke, CEO des SDAX-Konzerns. "Wir sind begeistert, in welch kurzer Zeit gemeinsam eine so gute Lösung gefunden werden konnte. Die konstruktive und kooperative Zusammenarbeit mit der Stadt Lübeck und der künftigen Heinz-Besser-Stiftung hat uns nach unseren Erfahrungen an unserem alten Hauptsitz sehr positiv überrascht."

Das gesamte Gebiet wird mit diesem Vorhaben ein neues Gesicht erhalten. Um das Projekt realisieren zu können, müssen Flächen neu arrondiert werden. Es ist daher beabsichtigt, Teilflächen, die an das Eigentum der Heinz Besser-Stiftung angrenzen und die der Hansestadt Lübeck gehören, zur Neuordnung der Grundstücke an die Heinz Besser-Stiftung zu veräußern. Diese heute stark versiegelte Fläche soll als Grünanlage unter Einschluss eines Uferweges für die Öffentlichkeit neu gestaltet werden.

"Es freut mich, dass hier alle Beteiligten an einem Strang ziehen, um einen jahrelangen Schandfleck am Eingang zur Lübecker Altstadt zu beseitigen. Dieses Projekt zeigt, dass Lübeck als Standort attraktiv für Unternehmen ist und Stadtentwicklung unter Berücksichtigung des UNESCO-Welterbestatus möglich ist. Ich danke den Beteiligten der künftigen Heinz Besser-Stiftung und der Hypoport AG für die gute Kooperation", so Bürgermeister Jan Lindenau.

Die Gremien der Hansestadt Lübeck werden in den nächsten Wochen den Verkauf der Teilflächen beraten. Es ist beabsichtigt, dass die Bürgerschaft am 30. Januar 2020 abschließend entscheidet.

Das alte Autohaus an der Fackenburger Allee weicht einem hochwertigen Bürogebäude. Foto: JW/Archiv

Das alte Autohaus an der Fackenburger Allee weicht einem hochwertigen Bürogebäude. Foto: JW/Archiv


Text-Nummer: 135503   Autor: Presseamt Lübeck/red.   vom 10.01.2020 12.32

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Kommentare zu diesem Text:

Andreas Anders schrieb am 10.01.2020 um 12.52 Uhr:
Da bin ich mal gespannt wie hoch das Bürogebäude gebaut werden darf.
Ich erinnere mich ein Hotelier dürfte seinen Bauwunsch nicht durchführen, da dieser den Blick zur Altstadt verhindert hätte.

Sebastian Berger schrieb am 10.01.2020 um 13.31 Uhr:
Also, das ging mal schnell ;)

Bernd Feddern schrieb am 10.01.2020 um 13.54 Uhr:
Seit wann steht denn das Ratloshaus am Lindenteller?

Es wird seit vielen Jahren nicht bestimmungsgemäß genutzt - es wäre also vollkommen richtig, es platt zu machen!

Nun denn, lasst uns beginnen...

Reinhart Jahnke schrieb am 10.01.2020 um 14.33 Uhr:
Da freuen sich ja alle Homes Place Kunden, daß sie keine kostenfreien Parklätze haben werden.

Heiko Schuller schrieb am 10.01.2020 um 14.40 Uhr:
Wow. Tolles Projekt. Ich wünsche allen Beteiligten viel Erfolg bei der Umsetzung.

Ich fänd es gut, wenn mit Blickrichtung auf die Altstadt noch eie öffentliche Aussichtsplattform vielleicht in Verbindung mit einem tollen Cafe oder Restaurant entstehen könnte. Das wäre doch eine tolle Attraktion für die Lübecker und Touristen. Was wäre das für ein Ausblick.

Ich hoffe auch, dass jetzt nicht wieder die Bedenkenträger, Pessimisten und Alles-im-Leben-Ist-Schlecht-Menschen alles zerreden...

Lothar Möller schrieb am 10.01.2020 um 15.07 Uhr:
Besser geht’s nicht: Schön, dass es endlich voran geht!

Lothar Möller
Bürger für Lübeck (BfL)

Jörg Peters schrieb am 10.01.2020 um 15.41 Uhr:
°Dabei soll eine dem Ort angemessene anspruchsvolle Bebauung entwickelt werden, die die im Managementplan UNESCO-Welterbe "Lübecker Altstadt" aufgeführte Sichtbeziehung auf den Dom nach Maßgabe der Sichtachsenstudie entlang der Fackenburger Allee optimal erhält.° Kinders, das ist für mich der Satz des Jahres :) hoffentlich steht dann da auch einer mit nem Sechstanten und misst das richtig nach ;) ich freue mich riesig, das endlich eine Lösung gefunden werden konnte und es nun losgehen kann, mit einem schönen ansehnlichen Gebäude. Schönes Wochenende allen

Walter Koch schrieb am 10.01.2020 um 15.55 Uhr:
Halleluja!!!

Andreas Schulz schrieb am 10.01.2020 um 16.35 Uhr:
Super Sache für die Stadt Lübeck.

Hypoport ist ein überaus attraktiver Arbeitgeber, der auch in Zukunft überdurchschnittlich stark wachsen wird. Und 800 Jobs in der Finanz- und Versicherungsbranche sind nicht zu verachten.

Freut euch, dass die Berliner sich so stieselig angestellt haben. :-)

Hannibal Schmidt schrieb am 10.01.2020 um 16.44 Uhr:
Herzlichen Glückwunsch zu einem erneut erfolgreichen Coup für Lübeck und die Steuerzahler an Bürgermeister Jan Lindenau!

Zugegeben: Anfänglich habe auch ich ihn ob seines jungen Alters kritisch gesehen, aber die bisherigen Erfolge seiner erst kurzen Amtszeit zeigen das es richtig ist, auch mal jüngere und freier denkende Mitbürger ans Steuer zu lassen.

Bei den Brückensanierungen geht es endlich voran, der Hafen wächst wieder, am Güterbahnhof wird endlich gebaut (und am Schlachthof hoffentlich auch bald), bei der Digitalisierung geht es voran, die Verwaltungsorganisation wird Stück für Stück bürgerfreundlicher und jetzt ist bald ein weiterer Schandfleck Geschichte.

An die ewigen Bedenkenträger: Der erst 18jährige Landvermesser Robert Hoddle entwickelte seinerzeit im 19. Jahrhundert den Grundriss von "Garden City". Anfänglich wurde er und sein Grundriss verspottet, heute ist dieser Entwurf eine Mustervorlage für andere Städte ähnlicher Größe und Fläche. Wir kennen Garden City auch unter dem Namen Melbourne.

Jetzt ganz ohne Floskel: Weiter so, Herr Lindenau!

WeiterSo schrieb am 10.01.2020 um 16.49 Uhr:
Es geht mit Lübeck vorwärts. Jetzt nicht einschlafen und die Chance nutzen. Das Gebäude am ZOB (noch Dr. Klein) für das ersehnte Stadtteilbüro St. Lorenz Nord anmieten. Das wäre der nächste Schritt in die richtige Richtung.

Fiete Senfgeber schrieb am 10.01.2020 um 21.10 Uhr:
Dufte! Läuft!

Lübecky schrieb am 10.01.2020 um 23.28 Uhr:
Na endlich!
Ein Schandfleck und Obdachlosentreff weniger.

Was mir an der Sache wirklich gut gefällt: dass die Grünflächen dann der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden.
Danke dafür!

Die Idee von Kommentator Schuller bzgl dem Cafe mit Aussicht gefällt mir. Das würde dort toll hinpassen.

Und die angesprochenen Holmes Place Kunden mit ihren Autos sind mir sowas von schnurz. Unterm Saturn ist schliesslich ein grosses Parkhaus.

Markus Fritz schrieb am 10.01.2020 um 23.51 Uhr:
Wie schön das es nun in der Sache voran kommt. Diesen Schandfleck braucht niemand. Und wenn dann noch neue Arbeitsplätze geschaffen werden, umso besser.
Hoffen wir auf eine zeitnahe Umsetzung und möglichst wenig Störungen beim Verkehr. Zumal ja die Sanierung bzw. Neubau der Bahnhofsbrücke auch irgendwann ansteht.
Ich freue mich für Lübeck.


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