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HL-live.de - Nachrichten aus Lübeck

Sonnabend,
der 18. Januar 2020






Schleswig-Holstein:

Linke: Volle Solidarität für Bus-Streik am Dienstag

Die Bundestagsfraktion der Linken unterstützt den Warnstreik der ver.di Beschäftigten im öffentlichen Nahverkehr in Schleswig-Holstein. Auch in Lübeck werden am Dienstag, dem 14. Januar 2020, die Busse in ihren Depots bleiben.

Lorenz Gösta Beutin, Bundestagsabgeordneter der Linken Schleswig-Holstein und klima- und energiepolitischer Sprecher der Fraktion "Die Linke" im Deutschen Bundestag erklärt hierzu:

(") Die Beschäftigten im Nahverkehr sind gerade angesichts der schwierigen Stellung des Nahverkehrs in Schleswig-Holstein die Klimahelden des Alltags. Ihnen gilt der volle Rückhalt meiner Partei und Fraktion für ihren Streik für bessere Löhne und Gehälter. Der Tarifvertrag Nahverkehr deckt den Nahverkehrsbereich mit rund 1500 Beschäftigten in Kiel, Neumünster, Flensburg und Lübeck ab, die unsere volle Solidarität für den vor ihnen liegenden Arbeitskampf haben.

Wenn sich Arbeitgeber an Verhandlungstischen nicht bewegen, ist der Gang auf die Straße als Druckmittel unumgänglich. Gerade in Zeiten des Klimawandels kommt dem öffentlichen Nahverkehr im Sinne einer sozial-ökologischen Verkehrswende eine besondere Bedeutung zu. Hierbei ist es unabdingbar, dass die Beschäftigen im Nahverkehr nicht nur angemessen entlohnt werden, sondern auch die Belastungen durch Personalsituation und Arbeitszeiten sozialverträglich gestaltet werden.

Ohne Frage ist es unangenehm als Kunde des öffentlichen Nahverkehrs Einbußen im Zuge der Warnstreiks in Kauf nehmen zu müssen. Noch unangenehmer ist jedoch die Situation der Beschäftigen, die uns täglich unsere Mobilität ermöglichen, dafür sollten wir uns das Bewusstsein bewahren und uns alle mit ihrem Arbeitskampf solidarisch zeigen.(")

Lorenz Gösta Beutin unterstützt den Warnstreik der ver.di Beschäftigten im öffentlichen Nahverkehr in Schleswig-Holstein.

Lorenz Gösta Beutin unterstützt den Warnstreik der ver.di Beschäftigten im öffentlichen Nahverkehr in Schleswig-Holstein.


Text-Nummer: 135541   Autor: Linke/Red.   vom 13.01.2020 09.55

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Kommentare zu diesem Text:

Andreas Litzkow schrieb am 13.01.2020 um 11.14 Uhr:
Unser Streikrecht ist Teil unser demokratischen Grundordnung. Und hat uns und wird uns auch weiterhin helfen, unseren allgemeinen Wohlstand zu verteidigen. Einigen Menschen scheint die Tragweite dieses Grundrechts überhaupt nicht klar, wenn sie dagegen sind, dass auch der ÖPNV streiken soll. Ihnen ist es anscheinend nicht zumutbar, dafür kurzfristig Einschränkungen in Kauf zu nehmen. Streikrecht ja, aber bitte doch dann so, dass ich nichts davon merke. Wasch mich, aber mach mich nicht nass! Was sind wir für eine egoistische Gesellschaft geworden! Nur mit Blick auf den eigenen Vorteil mit kurzfristigen Erfolg und ohne Weitsicht! Man könnte manchmal meinen, wir orientieren uns an unseren Banken und Konzernen...

Andre Kowalski (eMail: anton_kussmaul@web.de) schrieb am 13.01.2020 um 11.59 Uhr:
Bundestagsfraktion der Linken Solidarität Bus
Streik.

Länderübergreifend Solidarität nicht nur in diesem
Fall. Solidarisch auf jeden Fall überall.
Im Falle eines Falles solidarisch über alles.

Kowalski

Dirk Schulz schrieb am 13.01.2020 um 15.43 Uhr:
Solange man nicht an der Regierung ist, und die Lohnerhöhungen nicht bezahlen muss, ist alles okay...

Streik ist notwendig, weil die Arbeitgeber sonst alles für sich behalten würden vom Wohlstand... die Löhne besonders im unteren Bereich müssen deutlich steigen in den nächsten Jahren.. leider organisieren sich gerade die Geringverdiener und Teilzeitkräfte zu wenig...

W. Boller schrieb am 13.01.2020 um 17.36 Uhr:
@Andreas Litzkow, da bin ich voll bei Ihnen.
Das gilt auch für alle anderen Arbeitnehmer, die erst durch Streik zu ihrem Recht kommen.

Leider finden viele Menschen, dass man nicht in der Gewerkschaft sein muss. Denen kann ich nur sagen, ihre Rechtsschutzversicherung schützt nur bei unberechtigten Kündigungen. Euer Gehalt, eure Urlabstage, Urlaubsgeld, Lohnfortzahlung im Krankheitsfall und, soweit möglich, euer freies Wochenende wird kein Anwalt verhandeln.


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