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HL-live.de - Nachrichten aus Lübeck

Donnerstag,
der 23. Januar 2020






Lübeck - Innenstadt:

Wandel vom Handel zur Vielfalt

"Der König ist tot! Es lebe der Lichthof!" Mit diesen Worten von Rüdiger Wetzel, Vorstand der ERWE Immobilien AG, den Namenswechsel der Königpassage in der Lübecker Innenstadt an. Die Passage hat nicht nur einen neuen Namen, sondern auch ein neues Konzept.


Rüdiger Wetzel, Vorstand der ERWE Immobilien AG, und Bürgermeister Jan Lindenau vor den Räumen, in denen im April das Bürgerbüro öffnen wird.

Jahrelang litt die Passage an der Königstraße unter Leerständen. Jetzt haben die Eigentümer kräftig investiert. Ein hoher zweistelliger Millionenbetrag fließe in die Arbeiten, berichtete Rüdiger Wetzel am Mittwoch. In Zukunft werde es nicht nur Handel im "Lichthof" geben, wie die Passage jetzt heißt, sondern auch Service, Gastronomie und Handel. Sein Unternehmen investiere bewusst in Innenstädte, sagt der Vorstand, um den Wandel von reinen Handelsstandorten zu vielfältigen Angeboten zu unterstützen.

Der größte Mieter im "Lichthof" ist die Hansestadt Lübeck. Im April öffnet dort das Bürgerbüro, das für rund 2000 Passanten am Tag sorgen wird. Insgesamt mietet die Stadt rund 7700 Quadratmeter Bürofläche für 230 Mitarbeiter. "Der Personalrat ist dort schon eingezogen und sehr zufrieden", sagt Bürgermeister Jan Lindenau. Die Mietverträge laufen über zehn Jahre. Dann soll der bisherige Standort des Bürgerbüros in der benachbarten Dr.-Julius-Leber Straße komplett saniert oder neu gebaut sein. Auch das geplante neue Verwaltungszentrum soll dann fertig sein.

Die Königpassage hat einen neuen Namen und ein neues Konzept. Fotos: VG

Die Königpassage hat einen neuen Namen und ein neues Konzept. Fotos: VG


Text-Nummer: 135619   Autor: VG   vom 15.01.2020 12.51

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Kommentare zu diesem Text:

Walter Koch schrieb am 15.01.2020 um 13.47 Uhr:
Vor Begeisterung mußte ich die Reistüte festhalten, damit sie nicht umfällt. Vielleicht hätte man die Meile in Sultan-Passage, Emir-Hof oder in Kalifengang umbenennen sollen.

Horst Mahler schrieb am 15.01.2020 um 15.06 Uhr:
Oh ja, ein neuer Name! Jetzt wird da bestimmt die Post abgehen. Schließlich war ja bisher nur deswegen nichts los, weil den Leuten der Name nicht gefiehl.
Und die Ided mit dem Bürgerbüro... brillant!
Man wird sich kaum durch das Gedränge bewegen können, weil massenhaft Touristen kommen werden, um am Bürgerbüro entlang zu bummeln. Wo sieht man so etwas auch sonst?

Warum nicht die Kaland-Schule da unterbringen? Dann wäre der Laden jeden Tag rappelvoll.

Stefan Matthé schrieb am 15.01.2020 um 15.24 Uhr:
Die Passage war einst eine gute Einkaufsadresse. Als immer mehr linksrotgrüne staatsdienst affine Bürger die Stadt enterten und Häuser sowie Wohnungen kauften sollte plötzlich der einstige umtriebige laute Handel und Wandel in der Stadt geräuschlos sein. Verkehr und Parkplätze wurden ausgegrenzt. Die Kunden kamen nicht mehr. Und trotzdem meckern die neuen Stadtbewohner weiter über UPS, DHL & Co. Bestellen dieselben ja meist im Internet. Kunden von außerhalb vergrault. Das zu dem Thema. Die Königspassage wird nun von unseren Steuergeldern gesponsert denn die Stadt zahlt nun die hohe Miete. Parken kann trotzdem niemand um eben mal schnell das Bürgerbüro oder die Post nutzen zu können. Die Eigner der Passage reiben sich nun die Hände. Kein Handel. Stadtdessen eine Stadtverwaltung und Post mit Imbissangebot während den Wartezeiten.

Bernd schrieb am 15.01.2020 um 17.07 Uhr:
@Mahler: Text gelesen? Es geht nicht um den Namen, sondern um neue Konzepte für die Innenstadt.

Jean Pierre Hintze (eMail: jphintze@hotmail.com) schrieb am 15.01.2020 um 20.09 Uhr:
Die Passage war bereits tot, bevor sie eröffnet wurde. In einer älteren Ausgabe des Stadtmagazin Piste, kurz vor der Eröffnung, wurde genau so ein Weg prophezeit. Aber diese Entwicklung ist völlig zweitrangig. Von erstem Rang ist hingegen die Tatsache, dass sich das Geschäft für die Investoren gelohnt hat - die Renditen erzeugten sich nämlich effektiv über die hohen Ladenmieten. Die waren dann zwar ursächlich daran schuld, dass die ganze Passage nie richtig lebte und vor sich hin darben musste; aber wie schon erwähnt, ist dies zweitrangig...

Horst Mahler schrieb am 15.01.2020 um 22.11 Uhr:
@Bernd
Text gelesen?

Kristin schrieb am 15.01.2020 um 23.28 Uhr:
Ein Bürgerbüro ohne die Möglichkeit sein Auto oder Fahrrad dort zu parken. Knaller!

Da nützt auch der nach Hamburger oder Berliner Neureich klingende Name nix.

Ganghaus Gangsta schrieb am 16.01.2020 um 05.42 Uhr:
Schade, dass bei der Eröffnung kein Kind zugegen war, das im entscheidenden Moment gerufen hätte:

„Der König hat doch gar nichts an!“.

Da helfen auch keine optischen Störungen (Lichthof) weiter.

Das Ding war vom Anfang an so was von tot.

Cat schrieb am 16.01.2020 um 07.47 Uhr:
braucht die Stadt wirklich soooooooooooo viel Platz um alle (...) dort unter zu bringen????

eine Lösung wäre vorher gewesen:
- Mieten runter
- Fläche attraktiv gestalten
- Vielfältigkeit einziehen lassen

Aber OK, die Stadt hat anscheinend genug Geld um die Miete zahlen zu können.

K.Lukai schrieb am 16.01.2020 um 07.51 Uhr:
Wird das jetzt ein zusätzliches Bürgerbüro, oder zieht das alte Bürgerbüro um?

Im ersten Fall: wozu?
Im zweiten Fall: wozu?

Rainer Müller schrieb am 16.01.2020 um 10.17 Uhr:
Ein Hoch auf den OB ohne ihn und die SPD sich im Niedergang befindliche SPD wäre das bestimmt nicht gelungen.

Das fehlt hier irgendwie... Es passt immer und wirkt nie deplatziert.


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