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HL-live.de - Nachrichten aus Lübeck

Montag,
der 24. Februar 2020






Ostholstein:

Anja Es feiert Abschied von Timmendorfer Strand

Als ihr seinerzeit die Trinkkurhalle als Kunst-Residenz angeboten wurde, zögerte sie keine Sekunde. Kein geringerer als der hochgeschätzte und weitsichtige ehemalige Bürgermeister des Nobelortes an der Ostsee, Volker Popp, hatte es geschafft, die spektakuläre, leicht exzentrische, leicht frivole aber immer extravagante und galante Kunst-Diva an die Timmendorfer Seebrücke zu holen.

Die etablierte dort dann auch sofort den Ruf, der ihr vorauseilte. Sie holte interessante und spannende Kollegen in ihre Galerie, immer verbunden mit aufsehenerregenden Aktionen, die bei Einheimischen und Touristen regelmäßig für reichlich Gesprächsstoff sorgten. Auch für Skandale war sie sich nicht zu schade. Voller Überzeugung präsentierte sie die Monumentalwerke des Realisten Rolf Ohst in ihrer Galerie, fettleibige Gestalten die Besucher zum Teil zu wüsten Beschimpfungen der dort ausgestellten Kunst und der Galeristin provozierten. International wurde dieser Mut gefeiert. Das renommierte Kunstmagazin StayInArt berichtete ausführlich über die Ausstellung und engagierte Anja Es vom Fleck weg als ständige Kolumnistin für Themen, die Kunst und Gesellschaft bewegen.

Das alles ist jetzt bereits Geschichte, denn, wie man hört, möchten die Kur-Institutionen jetzt ihre eigene Kreativität in der Trinkkurhalle ausleben. Ein Souvenir und Touristikshop, so berichtet die Künstlerin, soll Einzug halten und eine Wanderausstellung mit bekannten und gewohnten Objekten soll es zunächst einmal geben, bevor das Ganze dann in einer Überarbeitung der gesamten Seebrücken-Location aufgeht. Der Ort stellt sich neu auf und ein Platz für Anja Es ist dabei von den Planern des Umbruchs nicht vorgesehen.



Wie sollte es anders sein, Anja Es plant eine Kunst-Aktion um ihren Abschied von der großen Timmendorfer Bühne gebührend zu feiern. Am Samstag, dem 1. Februar wird es demnach eine "Trauerfeier für die Kunst" geben, mit Reden, Live-Musik mit bösen und bitterbösen Texten. Versprochen wird ein "hochklassiges Orchester" und schwarze Snacks und Getränke. Die Totengräber der Kunst am Orte werden in besonderer Weise gewürdigt, ein Fackellauf um die Trinkkurhalle ist angedacht und die Kunst wird auch in einem gesponserten Erdmöbel gebettet und bestattet.

Wenn man irgendwie in schwarz erscheint, ist man passend gekleidet, ob nun als Blues Brother oder im kleinen Schwarzen von Coco Chanel. Irgendwie launig sollte das Ganze schon bleiben, denn statt Blumen bittet die Künstlerin, passend zum Anlass, um eine kräftige Prise schwarzen Humor.


Anja Es mit Rolf Ohst. Fotos: Harald Denckmann.

Das ganze exakt 40 Tage nach Weihnachten am Vorabend des traditionell das Frühjahr einläutenden Lichtmess-Tages. Einen Monat später, ebenfalls zu denkwürdigem Termin am Schaltjahrstag, dem 29. Februar 2020 ist dann bereits die vorösterliche Wiederauferstehung der Kunst, dann aber in Travemünde, an traditioneller Stelle in der Alten Vogtei. Dort wird Anja Es wieder das erste Stockwerk beziehen und von dort aus den Ort mit frischen Kunst-Ideen bespielen. Wie es aussieht, können sich alle schon jetzt einmal darauf freuen.

Doch zunächst einmal gebührender Abschied von Timmendorfer Strand:

Samstag, den 1. Februar,
14 Uhr Trinkkurhalle an der Timmendorfer Seebrücke
23669 Timmendorfer Strand

Anja Es plant eine Kunst-Aktion um ihren Abschied von der großen Timmendorfer Bühne gebührend zu feiern. Fotos: Harald Denckmann.

Anja Es plant eine Kunst-Aktion um ihren Abschied von der großen Timmendorfer Bühne gebührend zu feiern. Fotos: Harald Denckmann.


Text-Nummer: 135698   Autor: Harald Denckmann   vom 25.01.2020 13.54

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