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HL-live.de - Nachrichten aus Lübeck

Donnerstag,
der 4. Juni 2020






Lübeck:

Teilhabe am Arbeitsplatz: Hiller-Ohm zieht positive Bilanz

Archiv - 23.01.2020, 18.11 Uhr: Seit Einführung des Sozialen Arbeitsmarktes durch das Teilhabechancengesetz vor einem Jahr sind rund 34.000 Personen durch das Instrument "Teilhabe am Arbeitsmarkt" und etwa 8.000 Personen durch das Instrument "Eingliederung von Langzeitarbeitslosen" in sozialversicherungspflichtige Beschäftigung gekommen. In Lübeck waren es 200. Die Lübecker Bundestagsabgeordnete Gabriele Hiller-Ohm zieht nach einem Jahr eine positive Bilanz des Gesetzes.

Die Lübecker SPD-Bundestagsabgeordnete, Gabriele Hiller-Ohm, Mitglied im Ausschuss für Arbeit und Soziales:

(")Die Lage am Arbeitsmarkt in Deutschland ist so gut wie schon lange nicht mehr – die Arbeitslosigkeit ist niedrig. Statt der Massenarbeitslosigkeit von früher haben wir heute neue Herausforderungen. Noch immer sind knapp über 750.000 Menschen langzeitarbeitslos. Je länger die Suche nach Arbeit erfolglos bleibt, umso schwieriger wird der Weg zurück in Arbeit. Daher braucht es individuell ausgerichtete Unterstützung, um auch denen, die die Hoffnung auf Arbeit oft schon aufgegeben haben, eine Perspektive und neue Teilhabechancen zu eröffnen. Genau das bietet das Teilhabechancengesetz mit dem sozialen Arbeitsmarkt. Der Bund stellt dafür zusätzlich vier Milliarden Euro bereit.

Arbeit zu haben und für sich selbst sorgen zu können, ist eine Frage der Würde und der Teilhabe. Wenn wir als Gesellschaft wollen, dass jeder und jede sich nach seinen eigenen Möglichkeiten einbringt, dann müssen wir langzeitarbeitslosen Menschen eine Perspektive auf dem Arbeitsmarkt schaffen. Daher freue ich mich sehr, dass in Lübeck über 200 vormals arbeitslose Menschen mit Hilfe des Teilhabechancengesetzes eine neue Beschäftigung gefunden haben. Laut Angaben des Jobcenters Lübeck konnten 29 Menschen durch das Instrument „Eingliederung von Langzeitarbeitslosen“ und 183 Menschen durch das Instrument „Teilhabe am Arbeitsmarkt“ wieder einen sozialversicherungspflichtigen Job aufnehmen. Bundesweit konnten circa 42.000 Menschen durch den sozialen Arbeitsmarkt profitieren.

Mit der Förderung „Teilhabe am Arbeitsmarkt“ können Arbeitgeber bis zu fünf Jahre mit einem Lohnkostenzuschuss unterstützt werden, wenn sie jemanden einstellen, der innerhalb von sieben Jahren sechs Jahre Leistungen nach dem SGB II bezogen hat. Die zweite Fördermöglichkeit zur „Eingliederung von Langzeitarbeitslosen“ wird genutzt, um Menschen nach zwei Jahren ohne Arbeit zwei Jahre lang mit einem Lohnkostenzuschuss zu unterstützen. Ich freue mich, dass der Anteil privater Unternehmen, die sich an dem Programm beteiligen und langzeitarbeitslosen Menschen eine Chance auf dem ersten Arbeitsmarkt geben, besonders hoch ist. Die aktuellen Zahlen und erste Befragungen zeigen, dass das Angebot von den Arbeitgebern gut angenommen und bewertet wird.(")

Das Teilhabechancengesetz wurde im Herbst 2018 im Bundestag beschlossen und ist seit Januar 2019 in Kraft. Neben beschäftigungsbegleitendem Coaching für Arbeitgeber und Teilnehmende ermöglicht das Gesetz Lohnkostenzuschüsse bis zu 100 Prozent an Arbeitgeber. Menschen, die über 25 Jahre alt sind, für mindestens sechs Jahre in den letzten sieben Jahren Leistungen nach dem SGB II bezogen haben und in dieser Zeit nicht oder nur kurzzeitig selbstständig oder abhängig beschäftigt waren, sollen eine langfristige Perspektive auf dem Arbeitsmarkt bekommen − und damit die Chance auf soziale Teilhabe. Die maximale Förderdauer beträgt fünf Jahre.

Die Bundestagsabgeordnete Gabriele Hiller-Ohm zieht eine positive Bilanz des neues Gesetzes.

Die Bundestagsabgeordnete Gabriele Hiller-Ohm zieht eine positive Bilanz des neues Gesetzes.


Text-Nummer: 135811   Autor: Büro HO/red.   vom 23.01.2020 18.11

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