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HL-live.de - Nachrichten aus Lübeck

Freitag,
der 29. Mai 2020






Lübeck:

BfL fordern: Mehr Recyclingbaustoffe verwenden

Die Bürger für Lübeck (BfL) fordern den verstärkten Einsatz von recyceltem Bauschutt für den Wohnungsbau. Baumaterialien würden andernfalls weiterhin in riesigen Mengen auf Deponien landen.

"In Lübeck werden alte Gebäude abgerissen, um Platz für neuen Wohnraum zu schaffen. Doch wohin mit dem Bauschutt? Wiederverwenden wäre eine vernünftige Lösung, auch über den Straßenbau hinaus. Doch das fällt der Stadt offensichtlich schwer. Die Baubranche geht für die nächsten Jahre von einem anhaltenden Wachstum aus. Grund ist der hohe Bedarf an Wohnungsbau sowie die Investitionsbereitschaft durch die öffentliche Hand. Der vermehrte Einsatz von Recyclingmaterial bietet sich doch an" so Lothar Möller, Vorsitzender der Bürger für Lübeck (BfL) und Mitglied der Lübecker Bürgerschaft.

Die Bürger für Lübeck würden sich auf starke Veränderungen durch den Klimawandel einstellen. Und sie fordern Maßnahmen. Auf die heute schon spürbaren Folgen wie überhitzte Innenstädte, überflutete Straßen und überlastete Abwassersysteme müsse reagiert werden. Neue Bauverfahren, neue Baustoffe und verbesserte Leitungsnetzwerke seien "das Gebot der Stunde".

Beim Einsatz von Recyclingbeton könnten bis zu 40 Prozent Material eingespart werden, was die Baukosten senke und die Ressourcen schone. Zudem kritisieren die BfL, dass die Ressourcen- und CO2-Einsparung durch Recyclingbaustoffe bislang viel zu wenig genutzt werde.

"Seit Jahren weisen wir auf das Deponieproblem hin. Die Entsorgung des Erdaushubs kostet für ein Einfamilienhaus mittlerweile etwa 35.000 Euro. Statt dieses Erdmaterial auf die zu wenigen Deponien im Land zu verbringen, sollte lieber vorausschauend geplant und überlegt werden, wo im direkten Umfeld der Baustelle beispielsweise eine Lärmschutzwand erstellt wird, für die das Aushubmaterial verbraucht werden könnte", so Möller weiter.

"Während im Straßenbau nahezu alle Materialien wiederverwendet werden, steckt der Hochbau hier noch in den Kinderschuhen. Die BfL verweisen auf einen neuartigen Kalksandstein, der zu 10 Prozent aus recyceltem Porenbeton besteht. Dadurch kann viel Sand bei der Produktion eingespart werden. Wir sehen die Schweiz als Vorbild, weil dort bereits heute häufig Recyclingbeton für Neubauten verwendet wird. Die BfL wünschen sich "klimaneutrale Neubauten". Auch die Hansestadt Lübeck sollte hier beispielhaft vorangehen und für ihre Baumaßnahmen verstärkt den Einsatz von Recyclingbaustoffen vorschreiben", so Möller abschließend.

Lothar Möller ist Vorsitzender der Bürger für Lübeck (BfL) und Mitglied der Lübecker Bürgerschaft.

Lothar Möller ist Vorsitzender der Bürger für Lübeck (BfL) und Mitglied der Lübecker Bürgerschaft.


Text-Nummer: 135887   Autor: BfL/Red.   vom 22.02.2020 11.15

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