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HL-live.de - Nachrichten aus Lübeck

Dienstag,
der 18. Februar 2020






Lübeck:

Gender-Sprache: Doppelpunkt aus technischen Gründen

Der Hauptausschuss nahm am Dienstag nach längerer Diskussion die Anweisung "AGA II 1/68" zur Kenntnis. Sie regelt den geschlechtsneutralen Sprachgebrauch bei der Stadtverwaltung (wir berichteten am 30. Dezember). Bürgermeister Jan Lindenau verteidigte die Regelung.

Die Allgemeine Geschäftsanweisung hatte große Resonanz ausgelöst. Besonders für die Schreibweise mit einem Doppelpunkt, wie bei Lübecker:innen, löste heftige Kritik aus. Der Verein Deutsche Sprache sagte städtischen Mitarbeitern juristischen Beistand zu, wenn sie Nachteile durch das Ignorieren dieser Regeln erleiden.

Bürgermeister Jan Lindenau stellte im Hauptausschuss noch einmal klar, dass keinem Mitarbeiter Konsequenzen drohen, wenn er die Sprachregelung nicht beachtet. Er räumte auch mit dem Gerücht auf, dass die Verwaltung Langeweile habe, wenn sie sich mit solchen Themen beschäftige. Der Auftrag der geschlechterneutralen Sprache sei aus einer Einwohnerversammlung gekommen und von der Bürgerschaft mit Mehrheit beschlossen worden. Die Verwaltung habe diesen Auftrag umgesetzt.

Die viel beachtete Schreibweise mit dem Doppelpunkt sei nur eine Ausnahme, erklärte der Bürgermeister. Er wird eingesetzt, wenn sich nicht auf andere Weise geschlechterneutral formulieren lasse. Warum Lübeck den Doppelpunkt und nicht ein Sternchen, ein großes Binnen-I oder einen Unterstrich benutzt, hat einen einfachen Grund. Auf der städtischen Homepage kann man sich die Texte auch vorlesen lassen. Das funktioniere nur mit dem Doppelpunkt. Alle anderen Zeichen spricht das Programm mit.

Keine Langeweile in Lübecks Rathaus: Der Bürgermeister betont, dass die neuen Sprachregeln durch einen politischen Beschluss notwendig wurden..

Keine Langeweile in Lübecks Rathaus: Der Bürgermeister betont, dass die neuen Sprachregeln durch einen politischen Beschluss notwendig wurden..


Text-Nummer: 135914   Autor: VG   vom 29.01.2020 12.18

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