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HL-live.de - Nachrichten aus Lübeck

Montag,
der 6. April 2020






Lübeck:

Ruhige Lage bei den Warnstreiks

Seit Betriebsbeginn am Sonntag streiken die Busfahrer und Fährführer des Stadtverkehrs. Für die Priwallfähre wurde ein Notdienst geschaffen. Insgesamt ist die Lage sehr entspannt. LVG und Autokraft-Busse sind noch unterwegs, am Montag wird der Warnstreik aber auch auf das Herzogtum Lauenburg und Stormarn ausgeweitet.



Bei der Priwallfähre hatten sich Stadtverkehr und die Gewerkschaft Verdi vorab geeinigt. Zu jeder vollen Stunde werden Fußgänger und Radfahrer transportiert. Die wenigen Nutzer am frühen Sonntagmorgen - um 6 Uhr waren es sechs Fahrgäste - erfreut. So konnte ein Wachmann vom Priwall nach seiner Nachtschicht mit nur kurzer Verzögerung nach Hause fahren. Hier endet der Streik bereits am Montagabend um 21 Uhr, bei den Bussen erst am Dienstagmorgen gegen 2 Uhr.



Größere Probleme gab es am Sonntag durch den Busstreik nicht. Die Linien der LVG verkehren planmäßig und versorgen Lübecks Norden. Auf anderen Strecke ist auch die Autokraft unterwegs. Die Busse können dank Schleswig-Holstein Tarif mit normalen Fahrkarten genutzt werden. Am Montag fallen aber auch die Autokraft-Linien in Lübecks Süden aus. Die Gewerkschaft hat dann auch die Busfahrer in Stormarn und dem Herzogtum Lauenburg zum Warnstreik aufgerufen.

Dabei ist bereits klar, dass es eine deutliche Erhöhung für die Busfahrer geben muss, um den Beruf attraktiver zu machen. Bereits jetzt fehlt es an Personal. So musste der Stadtverkehr am Freitagabend um kurz vor 20 Uhr den Betrieb auf der Linie 2 einstellen und Taxi-Fahrer mit dem Transport der Fahrgäste beauftragen.

"Wir haben sicher eine starke Forderung", sagt Klar-Heinz Pliete, Verhandlungsführer von Ver.di Nord. "Allerdings haben die Verkehrsunternehmen bereits jetzt Schwierigkeiten insbesondere junge Menschen für eine Tätigkeit im ÖPNV zu begeistern. In den kommenden Jahren werden 40 Prozent der Busfahrer aus Altersgründen ausscheiden, was dieses Problem noch verschärft. Ein höherer Lohn kann ein Argument für einen Wechsel in den ÖPNV sein."

Der Priwall ist auch an den Streiktagen stündlich für Fußgänger und Radfahrer erreichbar. Die ersten Fahrgäste am Morgen zeigten sich dankbar. Fotos: Karl Erhard Vögele

Der Priwall ist auch an den Streiktagen stündlich für Fußgänger und Radfahrer erreichbar. Die ersten Fahrgäste am Morgen zeigten sich dankbar. Fotos: Karl Erhard Vögele


Text-Nummer: 135994   Autor: VG   vom 02.02.2020 11.08

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