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HL-live.de - Nachrichten aus Lübeck

Sonnabend,
der 22. Februar 2020






Lübeck:

Busfahrer: Gewerkschaft hält an Streik fest

Von Dienstag, Betriebsbeginn, bis in die Nacht zu Freitag streiken in Lübeck die Busfahrer des Stadtverkehrs (wir berichteten am Freitag). Arbeitgeber und Gewerkschaften hielten am Montag an ihren Positionen fest.

Wilfried Kley, Verbandsgeschäftsführer des Kommunalen Arbeitgeberverbandes, betonte am Montag noch einmal, dass das Angebot der Arbeitgeber eine Steigerung der Gehälter um 9,1 Prozent in drei Jahren bedeute. "Die Steigerungen liegen über denen, die für die sonstigen Beschäftigten des öffentlichen Dienstes (TVöD) vereinbart wurden. Zudem wird deutlich, dass sich durch die Vereinbarung von Festbeträgen in den letzten Jahren die Spanne zwischen der obersten und der untersten Entgeltgruppe um rund 4,5 Prozent verringert hat. Dieser Trend würde zwar durch das Arbeitgeber-Angebot noch fortgesetzt, weil für das erste Jahr eine Erhöhung von 110 Euro (entspricht vier Prozent) angeboten wurde. Die jeweils prozentualen Erhöhungen für 2021 und 2022 vermeiden aber eine extreme weitergehende Benachteiligung der Beschäftigten in den oberen Entgeltgruppen."

Kley sagte am Montag auch noch einmal, dass bereits heute ein Busfahrer "im Monat durchschnittlich 3.200 Euro (mit Zulagen / ohne die angebotenen Entgelterhöhungen)" verdiene. Das weist Karl-Heinz Pliete, Verhandlungsführer von ver.di Nord, zurück: "Wir brauchen nun statt Fehlinformationen über Busfahrergehälter eine Bewegung in den Verhandlungen, denn offensichtlich war der Druck bislang nicht hoch genug."

"ver.di hat in Sondierungen Angebote zur Einigung unterbreitet, die aber vom KAV als nicht einigungsfähig abgelehnt wurden", erklärt Pliete, "deshalb werben wir bei den Kunden der Nahverkehrsunternehmen um Verständnis für die Warnstreiks." ver.di Nord fordert eine Erhöhung der Löhne und Gehälter um 2,06 Euro pro Stunde ab dem 1. Januar 2020. Der Tarifvertrag soll eine Laufzeit von zwölf Monaten bekommen.

In Lübeck fahren die Busse der LVG und anderer Unternehmen, wie Autokraft, nach Plan. Die Priwallfähre fährt stündlich, befördert aber nur Radfahrer und Fußgänger.

Das Fährpersonal und die Busfahrer des Stadtverkehrs streiken drei Tage lang. Foto: Karl Erhard Vögele/Archiv

Das Fährpersonal und die Busfahrer des Stadtverkehrs streiken drei Tage lang. Foto: Karl Erhard Vögele/Archiv


Text-Nummer: 136195   Autor: KAV/verdi/red.   vom 10.02.2020 13.21

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