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HL-live.de - Nachrichten aus Lübeck

Montag,
der 17. Februar 2020






Lübeck:

Verkehrsfluss: Lübeck nutzt gleiche Software wie Hamburg

Lübeck bekommt ein Verkehrsflussmanagement. Am Mittwoch wurde in Hamburg der entsprechende Vertrag zwischen der Hansestadt Lübeck und der Firma WPS – Workplace Solutions GmbH für die Software ROADS öffentlich geschlossen. Das Programm wird als Grundlage für intelligente Mobilitätskonzepte in der neuen Lübecker Leitstelle Verkehrsflussmanagement zum Einsatz kommen.



In der Stadt der Zukunft sind digitale Infrastruktur, intelligente Energieversorgung und innovative Mobilitätskonzepte untrennbar miteinander vernetzt. Dieses Leitbild verfolgt die Hansestadt Lübeck. Die Hansestadt Lübeck und die Leitungsträger als Dienstleister für die Infrastruktur nehmen eine große Anzahl von Aufgaben wahr, die unmittelbar Auswirkungen auf den Straßenverkehr der Hansestadt haben. Die Nutzer der Straßen sind von Eingriffen im Rahmen von Baumaßnahmen stark betroffen. Aufgrund einer Vielzahl von Baumaßnahmen ist daher deren effektive Koordinierung erforderlich, um die Belastungen für die Nutzenden so gering wie möglich zu halten. Vor dem Hintergrund der Bemühungen um eine nachhaltige Mobilität und der auch in Zukunft anstehenden, umfangreichen Sanierungs- und Instandhaltungsmaßnahmen richtet die Hansestadt eine Leitstelle Verkehrsflussmanagement ein.

Darüber hinaus wird hierdurch auch eine frühzeitige Information der Öffentlichkeit angestrebt, bei der die am Verkehr Teilnehmenden als Kooperationspartner erkannt und in die Lösung von Verkehrsflussproblemen eingebunden werden sollen.

Bürgermeister Jan Lindenau: "Mit der neuen Leitstelle Verkehrsflussmanagement gehen wir einen bedeutenden Schritt bei der Digitalisierung und Verkehrslenkung der Hansestadt Lübeck. Mithilfe digitaler Lösungen kann die Planung und Koordination der Brücken- und Straßensanierungsmaßnahmen völlig neu gestaltet werden. Unser Ziel ist ein besserer Verkehrsfluss. Die Stadt Hamburg hat hier eine wichtige Innovation vorangetrieben. Es ist eine Lösung entstanden, die es aus unserer Sicht kein zweites Mal bisher gibt. Daher sehe ich ROADS als geeignetes Werkzeug für die Koordinierung im Stadtgebiet Lübeck und freue mich auf die Zusammenarbeit mit WPS und der Stadt Hamburg."

Mit der Software ROADS soll eine ganzheitliche Baustellenkoordination mit den verschiedenen internen und externen Akteuren frühzeitig unterstützt werden. Dazu führte Bausenatorin Joanna Hagen aus: "Die neue Leitstelle Verkehrsflussmanagement ist als ein Expertensystem angelegt. Damit wird die Kooperation gefördert, und die Fachleute erhalten dafür eine praxisorientierte Softwarelösung. Wir wollen mehr Transparenz, eine frühzeitige Planung und eine vorausschauende Erhaltungsstrategie erreichen. Damit gehen wir die Herausforderungen an, vor die uns die Verkehrsentwicklung auch zukünftig stellt."

Das System wurde von Firma WPS im Auftrag des Landesbetriebs Straßen, Brücken und Gewässer (LSBG) Hamburg entwickelt und mit dem Deutschen Ingenieurspreis in den Kategorien Innovation, Baukultur sowie Verkehr im Dialog von der Bundesvereinigung für Straßenbau- und Verkehrsingenieure e. V. ausgezeichnet.

Bedeutsam für den Verkehrsfluss in der Hansestadt Lübeck sind neben der innerstädtischen Ordnung der Verkehre insbesondere auch die Bautätigkeit des Landes auf den Bundesautobahnen sowie die verkehrliche Entwicklung des Umlandes. Dass Lübeck als größte Stadt in der Metropolregion Hamburg jetzt die gleiche Software wie die Hansestadt Hamburg nutzt, ermöglicht einen schnittstellenarmen, frühzeitigen Planungsabgleich auf gleicher Datengrundlage.

Die Lübecker Dr. Stefan Ivens (CDO), Bürgermeister Jan Lindenau und Senatorin Joanna Hagen bedankten sich mit Marzipan für die Zusammenarbeit. Fotos: Hansestadt Lübeck

Die Lübecker Dr. Stefan Ivens (CDO), Bürgermeister Jan Lindenau und Senatorin Joanna Hagen bedankten sich mit Marzipan für die Zusammenarbeit. Fotos: Hansestadt Lübeck


Text-Nummer: 136245   Autor: Presseamt Lübeck/red.   vom 12.02.2020 14.49

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Kommentare zu diesem Text:

Autofahrer schrieb am 12.02.2020 um 16.41 Uhr:
Guter Ansatz, ist aber Hamburg nicht die Stauhauptstadt Deutschlands? Scheint da ja nicht so wirklich zu funktionieren...

Bernd Feddern schrieb am 12.02.2020 um 19.43 Uhr:
@Autofahrer:
Na, dann passt es doch absolut zu Lübeck!
Warum sollte man in Lübeck etwas machen, das funktioniert? Führt nur zur Verwirrung!

Otto Schneider schrieb am 12.02.2020 um 22.07 Uhr:
Interessant!

Genau das hatte ich vor einem halben Jahr bei der Lübecker Bauverwaltung vorgeschlagen.

Da war noch nichts darüber bekannt.

Wie gut, dass das Thema nun aufgegriffen und befürwortet wurde.

Nun noch die Hoffnung, dass es auch funktionieren wird...

Stefan Zenther schrieb am 13.02.2020 um 10.34 Uhr:
@Autofahrer: Ja, Hamburg ist die Stauhauptstadt
https://www.ndr.de/nachrichten/info/Hamburg-ist-die-deutsche-Stau- Hauptstadt,stau1230.html

Und genau ihre Überlegung hatte ich auch gleich im Sinn. Vielleicht hätte Lübeck nach etwas Besserem suchen sollen. Oder es dient später nur zu Legitimierung, wenn der von Seiten des Bürgermeisters geächtete Autoverkehr noch mehr ausgebremst und im Stau steht. Ganz nach dem Motto: "Also wir haben extra ein Programm gekauft, um den Verkehrsfluss besser zu machen. Warum stattdessen noch mehr Stau ist, können wir auch nicht sagen". Das z.B. das Fehlen einer grünen Welle, die Reduzierung von Fahrspuren oder Wegemöglichkeiten (Sperrung von Durchfahrten etc.) der Grund sind, wird nicht in Betracht gezogen.
Es wäre doch gelacht, wenn wir den Lübeckern nicht mit Zwang beibringen können, dass er der Teufel selber ist, wenn er ein privates Auto benutzt.
PS: Bevor der Ein oder Andere Fahrradjünger mich bekehren will: Wenn's passt. nutze ich das Rad, passt aber nicht immer. Und ich habe dann kein schlechtes Gewissen wenn ich im Stau NoX oder CO2 in die Luft blase.
Und an die ÖPNV-Jünger: ich habe weder Zeit noch Geld, alle Wege, die man in einer Großfamilie zu erledigen hat, mit dem Bus zurückzulegen.


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