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HL-live.de - Nachrichten aus Lübeck

Mittwoch,
der 19. Februar 2020






Lübeck:

Verschleppte Studentin: Anklage wegen versuchten Mordes

Nach Abschluss der umfangreichen Ermittlungen im Fall einer verschleppten und später bei Mönkhagen ausgesetzten Studentin hat die Staatsanwaltschaft Lübeck gegen den am 1. November 2019 vorläufig festgenommenen Beschuldigten Anklage bei dem Landgericht Lübeck wegen versuchten Mordes, Vergewaltigung und Freiheitsberaubung erhoben.

Die Staatsanwaltschaft geht nach dem Ergebnis der Ermittlungen davon aus, dass der Angeschuldigte sich der Geschädigten am frühen Morgen des 12. Oktober 2019 mit Gewalt bemächtigte, als diese sich gegen 5 Uhr auf dem Heimweg von einer Tanzveranstaltung in der „Gollan-Werft“ befand. Er nutzte zu dieser Tat einen Transporter und fuhr im Anschluss mit der Geschädigten zu einer von ihm genutzten Kleingartenparzelle. Dort ist es nach den Ermittlungen zu erneuter Gewalt gegen die Geschädigte und zu einem sexuellen Missbrauch gekommen.

Nach diesem Geschehen ergibt sich unter anderem aus der Fundsituation für die Staatsanwaltschaft, dass der Angeschuldigte die Geschädigte knebelte und ihre Hände auf dem Rücken fesselte. In diesem Zustand band er sie mit einem Seil an den Bewuchs eines Knicks auf einem Feld nahe der Ortschaft Mönkhagen (Kreis Ostholstein) so fest, dass sie sich von dort nicht befreien und nur durch Zufall gefunden werden konnte.

Die Staatanwaltschaft Lübeck begründet den hinreichenden Verdacht gegen den Angeschuldigten mit den Bekundungen der Geschädigten, insbesondere aber auch mit den Auswertungen der untersuchten Spurenträger. Insbesondere konnten auf dem sichergestellten Fesselungs- und Knebelungsmaterial DNA-Spuren des Angeschuldigten nachgewiesen werden. Entsprechendes Fesselungsmaterial konnte auch im Besitz des Angeschuldigten sichergestellt werden.

Dem Angeschuldigten wird seitens der Staatsanwaltschaft in einem weiteren Fall vorgeworfen, sich bereits am 26. September 2019 einer jungen Frau bemächtigt zu haben, als diese in den frühen Morgenstunden nach einer Party auf dem Heimweg gestürzt war und das Bewusstsein verloren hatte. Auch in diesem Fall soll er die Geschädigte zu der von ihm genutzten Kleingartenparzelle gebracht und das Gelände verriegelt haben. Die Geschädigte konnte sich jedoch befreien, nachdem sie erwacht war und es ihr gelang, durch Übersteigen einer Grenzmauer das Grundstück zu verlassen.

Über die Zulassung der Anklageschrift und die Eröffnung des Hauptverfahrens hat das Landgericht Lübeck noch nicht entschieden. Die Staatsanwaltschaft weist darauf hin, dass für den Angeschuldigten auch nach Anklageerhebung die Unschuldsvermutung gilt.

Symbolbild.

Symbolbild.


Text-Nummer: 136274   Autor: StA/red.   vom 13.02.2020 14.33

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Kommentare zu diesem Text:

L.Aureo schrieb am 13.02.2020 um 15.00 Uhr:
Es wäre sowohl m Sinne der Geschädigten, als auch des enormen öffentlichen Interesses die Entscheidung zur Eröffnung und zur
h ö c h s t zügigen Abwicklng des Verfahrens sämtlliche Verfahrensvorgänge dieses Falles zu b e e c h l e u n i g e n.

Nicht z u l e t z t, damit das Opfer ENDLCH mit Abschluß und innerem Abstand zur Tat und dem psychisch belastenden weil rückführend erneut aufwühlenden Verfahren endlich mit der Bewältigung beginnen und VORANkommen d a r f!

Sonderlich viel an Verhandlungstagen sollte bei dieser Sachlage und den m.E. sehr klaren Indizien an im Transporter und Gartenimmobilie nicht anzuberaumen sein..!?

Endlich OPFER-
v o r
Täterschutz!

Der Geschädigten mein tiefes Mitgefühl und beste Genesungswünsche speziell der mentalen und psychischen Verletzungen!!

Dank auch dem Angler der Sie gefunden und derart besonnen reagiert hat!

eMBie schrieb am 13.02.2020 um 15.20 Uhr:
"Unschuldsvermutung"? Bei all den Beweisen und DNA-Spuren? Was ist das denn für ein verhöhnendes Wort?
Jeder normale Mensch hätte eher eine Schuldvermutung.
Wenn (...) mit einer milden Strafe davon kommt, sollte man dringend etwas an unserer Justiz ändern!

Pascal 36 schrieb am 13.02.2020 um 15.35 Uhr:
Einsperren, (...)
Ich denke noch gerechter aber das darf ich nicht schreiben weil es dann nicht veröffentlicht wird.

Micha schrieb am 13.02.2020 um 17.16 Uhr:
Dem Opfer wünsche ich alles erdenklich Gute und viel Kraft.
Naja...das mit den milden Urteilen wird nicht abreißen. Dafür wird leider Gottes zu viel beim Täter berücksichtigt.
Zb Kindheit, Alkohol oder Drogen, Herkunft und so weiter...armes Deutschland...

K.Weber schrieb am 13.02.2020 um 17.28 Uhr:
Die Ausdrucksweise unserer Justiz müsste mal modernisiert werden: ...er hat sich "einer jungen Frau bemächtigt".....?!?
Alles Gute den Opfern, und hoffentlich eine gerechte Strafe für den Täter.

Maria Strempel schrieb am 13.02.2020 um 21.27 Uhr:
"Die Geschädigte konnte sich jedoch befreien, nachdem sie erwacht war und es ihr gelang, durch Übersteigen einer Grenzmauer das Grundstück zu verlassen."

Sie ist also erst vom Grundstück runter und konnte sich dann befreien?! Mein Gott, wer schreibt denn hier die Texte.

Hardy schrieb am 14.02.2020 um 08.32 Uhr:
@ Maria Strempel

Vielleicht den Text nochmal aufmerksam lesen? Speziell den vorletzten Absatz:
"Dem Angeschuldigten wird seitens der Staatsanwaltschaft in einem WEITEREN Fall vorgeworfen, sich bereits am 26. September 2019 einer jungen Frau bemächtigt zu haben..."

Zum Thema:
Den Satz mit der Unschuldsvermutung hätte sich die Staatsanwaltschaft auch klemmen können, er verhöhnt das Opfer!
Viel eher sollten Staatsanwaltschaft und Richter dafür Sorge tragen, daß der Täter lebenslang mit anschließender Sicherungsverwahrung einfährt!
Aber das wird bei der deutschen Kuscheljustiz wieder nicht passieren, wieder mal Täter- vor Opferschutz! Er hatte ja ach so eine schwere Jugend blablabla...


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