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HL-live.de - Nachrichten aus Lübeck

Mittwoch,
der 19. Februar 2020






Lübeck:

Unabhängige: Mehr bezahlbaren Wohnraum schaffen

Die CDU fordert mehr Baurecht für Einfamilienhäuser zu schaffen (wir berichteten). Die Unabhängigen fordern dagegen den Bürgermeister auf, im Bauprogramm bis 2023 für ein angemessenes Angebot an bezahlbaren Wohnungen für den Normalverdiener zu sorgen.

Dazu erklärt der wohnungsbaupolitische Sprecher der Unabhängigen, Frank Müller-Horn:

(")„Mehr Einfamilienhäuser“, das Mantra der CDU! Diese Forderung ist unangemessen. Die Zahlen des Wohnungsmarktberichtes verdeutlichen es: Bis 2023 wird für 712 Einfamilienhäuser Baurecht geschaffen. 176 Einfamilienhaus-Grundstücke stehen jetzt schon zur Bebauung zur Verfügung. Außerdem hat sich die CDU mit dem Partner SPD für das Bauen von circa 60 Einheiten (baureif 2022) auf Grünlandflächen im Außenbereich (z.B. Wulfsdorf) stark gemacht und dies planerisch auf den Weg gebracht. Während das Klientel der CDU gut bedient wird, verdeutlicht der Wohnungsmarktbericht, dass die Nachfrage von einkommensschwachen Haushalten, aber auch von Normalverdienern nach preisgünstigem Wohnraum nicht ausreichend berücksichtigt ist.

Von den insgesamt 5.670 Wohnungen, die bis ca. 2025 fertiggestellt werden, sind lediglich 940 (17%) als Sozialwohnungen vorgesehen. Im Gegensatz dazu sind aber 1.330 Eigentumswohnungen und 1.660 hochpreisige Mietwohnungen mit einer Miete bis 13 Euro/qm vorgesehen. Preiswerten Wohnraum außerhalb der Sozialen Wohnungsbauförderung mit einer Miete von 8 Euro/qm wird es nicht geben. Besonderer Kritikpunkt der Unabhängigen: Im geplanten Wohngebiet Neue Teutendorfer Siedlung sind bis auf 87 Sozialbauwohnungen keine weiteren Mietwohnungen vorgesehen. An deren Stelle treten 197 Eigentumswohnungen.(")

Die Unabhängigen fordern deshalb den Bürgermeister auf, den Vorhabenträgern zu verdeutlichen, dass die Bereitstellung von Baurecht durch die Stadt nur dann zu rechtfertigen ist, wenn sich das Wohnungsangebot am örtlichen Wohnungsbedarf ausrichtet. Dazu erklärt der Fraktionsvorsitzende Detlev Stolzenberg: "Das in Planung befindliche Wohnungsangebot der Stadt Lübeck geht am Bedarf vorbei. Es ist sozial unausgewogen und fördert die Spaltung der Gesellschaft. Die Angebotsstruktur entspricht eher den Vermarktungsinteressen der Vorhabenträger, nicht aber den Lübecker Wohnbedarfen. Aus dem Wohnungsmarktbericht geht hervor, dass in den nächsten 10 Jahren die Zahl der Sozialwohnungen von 8.000 auf 5.500 fallen wird. Hier muss Politik andere Weichenstellungen vornehmen. Baugebiete, deren Angebot nicht dem Wohnungsbedarf entsprechen, sollten zurückgestellt werden."

Frank Müller-Horn ist baupolitischer Sprecher der Unabhängigen.

Frank Müller-Horn ist baupolitischer Sprecher der Unabhängigen.


Text-Nummer: 136276   Autor: Unabh./red.   vom 13.02.2020 14.52

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Kommentare zu diesem Text:

L.Aureo schrieb am 13.02.2020 um 15.09 Uhr:
Exakt dieses!!!

Und nicht wie die ewig mittelständisch und großbürgerlich orientierten CDU fordert für

"Einfamilienhäuser" sondern

primär

Wohnraum für Singles bis 50m²!!!

Hier ist die Wohnraum Situation m e h r als prekär!!!

Heiko Schuller schrieb am 13.02.2020 um 15.47 Uhr:
Die Unabhängigen wissen wieder alles besser. Auch diese Pressemitteilung ist wieder nur gedacht, um die Gesellschaft zu spalten.

Verstehe ich das richtig, dass Familien mit Kindern und dem Wunsch nach einem Eigenheim, von den Unabhängigen abgelehnt werden? Ist das wirklich politisch gewollt dass diese Familien sich außerhalb von Lübeck ansiedeln sollen?

Welche politische Kraft setzt sich eigentlich noch für den Mittelstand ein?

Andreas Skusa (eMail: andreasskusa@yahoo.de) schrieb am 13.02.2020 um 16.08 Uhr:
Herr Stolzenberg, die Spaltung der Gesellschaft ist doch schon lange und in vollem Umfang zugegen.

Es wäre empfehlenswert, den sozialen Wohnungsbau wieder mehr zu fördern. Wenn nicht von den "alten" Wohnungsbaugesellschaften, dann eben von der Städtischen Wohnungsbaugesellschaft "Trave".

Die Stadt ist doch in der Pflicht, ausreichend bezahlbaren Wohnraum zur Verfügung zu stellen! Es geht ja auch gar nicht mehr um Verdrängung der Sozialwohnungen in bestimmte Stadtteile, sondern um den sozialen Wohnungsbau allgemein.

Bernd Feddern schrieb am 13.02.2020 um 16.31 Uhr:
@Heiko Schuller:
Ist Ihnen klar, dass auch geringer Entlohnte mit Kindern durchaus den Wunsch nach einem Eigenheim haben?
Sie können es sich aber nicht leisten, weil unsere Gesellschaft und Politik dies nicht hergibt.

Man darf feststellen, dass sie nach Lübecker Muster ausgegrenzt werden - nicht aber der Mittelstand, dem Puderzucker in den (...) geblasen wird.
CDU und SPD laufen nur dem Geld hinterher - die Menschen sind ihnen völlig egal! Der Wohnungsbedarf ist festgestellt - was interessiert das die Lübecker Politik? Nicht die Bohne!

Wo bleibt der Aufschrei, wo die Quittung?
Wegzug oder Streik! Die recht gut Verdienenden machen es doch vor!
Ver.di kümmert sich nur um die höheren Mitgliedsbeitragszahler, die könnt Ihr vergessen - kümmert Euch selbst!

M.Matthies schrieb am 13.02.2020 um 18.26 Uhr:
@ Heiko Schuller
Wer lesen kann ist klar im Vorteil !

Wenn Sie den Artikel RICHTIG gelesen hätten , dann währe Ihnen aufgefallen , wie die Diskrepanz zwischen Einfamilien/Reihenhäusern und bezahlbaren Mietwohnungen in Lübeck gerade in den letzten Jahren zugenommen hat .

Das ist nicht "besser wissen" sondern das weiß jeder , der in Lübeck eine bezahlbare Wohnung für Normalverdiener sucht.
Wenn hier jemand eine Spaltung der Gesellschaft billigend in Kauf nimmt , dann ist es die Groko ,
und insbesondere die CDU , die hier wieder ihre Klientelpolitik auf dem Rücken der einfachen Leute vorantreiben will !

Fiete Senfgeber schrieb am 13.02.2020 um 19.52 Uhr:
Es muss in einer Stadt mehrere Wohnformen geben! Es fehlt in HL tatsächlich Geschosswohnungsbau im Programm, und ursprünglich waren mal 30% „bezahlbarer“ Wohnraum angedacht! Wer bitte benötigt unbezahlbaren Wohnraum? Müssen und wollen Familien wirklich alle am Stadtrand im EFH leben? Sind Sie sich da sicher? Es wollen immer mehr Menschen in den Kernstädten leben. Das hat übrigens auch ökologische Vorteile. Durch noch mehr EFH wird Lübeck noch kleinstädtischer und provinzieller. Eigentumswhg und EFH für Kleinverdiener? Wie geil, ein Leben lang an die Bank abzahlen, und nichts konsumieren können. Wie dufte!

Sven Thebler schrieb am 13.02.2020 um 21.12 Uhr:
@Bernd Feddern: Also, noch einmal zum Verständnis, Ihrer Meinung nach dürfen Menschen, die sich das leisten können, nicht in ein Eigenheim ziehen, weil Geringverdiener, die sich das nicht leisten können, nicht die Chance haben?

Dann ist die Lösung doch ganz einfach: Alle erhalten unabhängig von Ausbildung, Leistung und Qualifikation dasselbe und wir kehren zurück in die DDR, wohnen in grauem Müll und träumen von Freiheit und Bananen.

Das Problem ist aber nicht mangelnder Wohnraum, sondern immer mehr Singlehaushalte, der gestiegene Platzanspruch pro Person und überzogene Ansprüche. Unabhängig vom Einkommen und der persönlichen Situation wird Altbau, Stuck, Kachelofen, Dielenboden, Garten und Stellplatz gefordert.

Wenn das nicht leistbar ist, ist die böse Gesellschaft oder die Bonzen oder die CDU oder das System oder die Kapitalisten schuld, nie der eigene Größenwahn.

Da möchte man doch spontan noch einen Porsche, die Malediven und die Privatschule für die Kinder drauflegen, auch ungerecht, dass das nicht alle haben.

An alle Norddeutschen: Seid doch mal etwas zufriedener mit dem, was ihr habt und denkt daran, wo die Frau vom Fischer zuletzt gewohnt hat.

Heino Haase schrieb am 13.02.2020 um 21.39 Uhr:
In Travemünde entsteht auf einem 25 Hektar großen Acker ein sehr gut gestaltetes Wohngebiet. Gebaut werden 290 Einfamillien- und Mehrfamilienhäuser.Dafür gibt es wahrscheinlich Bedarf. Soweit so gut. Zwangsweise entstehen auch 87 „Sozialwohnungen“. Für z.B. Familien mit einem Kind und einem Einkommen von maximal € 2.250/Monat brutto. Aber die versprochenen bezahlbaren Wohnungen sind zu Gunsten von fast 200 Eigentumswohnungen gestrichen. Wer soll das verstehen und dabei auch noch ruhig bleiben ? Wer denkt von der Groko eigentlich an den unteren Mittelstand der keine Sozialwohnung beanspruchen kann. An den Handwerker, Büroangestellten usw. ? Insofern halten ich das Statement der Unabhängigen noch für recht zahm formuliert.

L.Aureo schrieb am 14.02.2020 um 04.14 Uhr:
@FrankMüllerHorn

#Gentrifizierung

#Woznungsmangel

In Moisling stehen ganze Mietskasernen leer!

https://m.hl-live.de/text.php?id=136280

Heiko Schuller schrieb am 14.02.2020 um 08.35 Uhr:
Bei allem Respekt. Ich frage mich wirklich ob die Unabhängigen überhaupt noch in der Realität leben. Zumal der Gründer det Unabhängigen ebenfalls im ländlichen Vorort von Lübeck lebt.

Wenn ich mich im Freundes-Bekannten-und Arbeitskreis umhöre, dann wird über diese Art von Lübecker Politik nur noch gelacht. Viele Familien wünschen sich nunmal ein Eigenheim im Grünen. Das können die Unabhängigen (...) ablehnen. Aber ein Blick an die Grenzen von Lübeck zeigt doch.

Entsteht ein neues Wohngebiet in Krummesse, Klempau, Groß Grönau, Bad Schwartau, Stockelsdorf usw. dann sind die Grundstücke umgehend vergeben. Ein Großteil übrigens von Lübeckern mit Kindern.

Das ist Realität und wird leider von großen Teilen der Politik ignoriert.

Im Übrigen bekommt jede Stadt und jede Gemeinde in SH Gelder aus Kiel. Hier werden Kinder und Jugendliche 1,5 fach gewertet. Gelder auf die Lübeck verzichtet. Lübeck hat anscheinend genug Geld.

Ein letztes Wort zur Spaltung der Gesellschaft. Die Unabhängigen sollten ihren Namen ändern. Sie machen Politik gegen den Mittelstand. Wer arbeitet und Geld verdient und den Wunsch hat, mit seiner Familie und Kindern ein Haus bauen will, der wird tatsächlich abgelehnt. Aber selber ein Häuschen im Grünen besitzen.

Warum kann Lübeck, nicht sowohl Wohnungen für alle Menschen bauen, als auch Grundstücke für Einfamilienhäuser bereit stellen. Ist das kluge Politik, wenn man auf diese Zielgruppe verzichtet. Ich empfehle mal ein Gespräch mir Bürgermeistern rund um Lübeck. Die lachen sich über diese Politik kaputt...

Cat schrieb am 14.02.2020 um 09.46 Uhr:
suche WHG mit 50m2 - - das schon seit geruamer Zeit (5 Jahre)
da gibt es noch andere die wesentlich länger suchen!!!

Gern nehm ich ein Haus - WENN es bezahlbar ist

Dort allerdings hängt der Wagen ganz schön im Dreck. (..)

Lars Lehrke schrieb am 14.02.2020 um 10.38 Uhr:
@Heiko Schuller

Dass man die Prioritäten an einer Stelle (Bau günstiger Wohnungen) setzen will, die prekärer als eine andere (Ausweis von Bauflächen für EFH) ist, heißt nicht, dass man gegen Letzteres ist.

Tetzlaff schon interessiert am übernächsten.... schrieb am 14.02.2020 um 14.40 Uhr:
Vortrag bei den UNABHÄNGIGEN.

Die o.g. Kritiker haben offensichtlich nicht den
letzten Vortrag bei den UNABHÄNGIGEN in der kleinen Börse im Lübecker Rathaus mit"erlebt".

Vielleicht stellt die UNABHÄNGIGE Claudia ein Manuskript über das Hamburger Erfolgsmodell des dortigen Architekten-Büros zur Verfügung.

An warmer "Kohle" soll es nicht mangeln.

Bernd Feddern schrieb am 14.02.2020 um 20.17 Uhr:
@Sven Thebler:
Ich kann mich nur wundern, was Sie in meinen Kommentar hineininterpretieren und es ist in der Tat allein IHRE persönliche (falsche) Interpretation!
(...)

Nochmals:
Die Häuslebauer werden über alle Maßen hofiert - die auf bezahlbare Wohnungen Angewiesenen werden total vernachlässigt!
Jetzt verstanden?
Und das finde ich nach wie vor eklatant asozial!
Daher mein Vorschlag wegzuziehen!
Noch Fragen?

Bernd Feddern schrieb am 14.02.2020 um 20.39 Uhr:
Nachsatz zu meinem letzten Kommentar (weggekürzt):

Herr Thebler, ich bedaure, dass einige meiner Worte dem Zensor zum Opfer fiehlen...
Aber der Rest wird wohl genügen?


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