Please enable JavaScript!
Bitte aktiviere JavaScript!
S'il vous plaît activer JavaScript!
Por favor,activa el JavaScript!
antiblock.org

Diese Seite verwendet Cookies für die Funktionalität und für anonymisierte Statistiken.
Stimmen Sie auch der Verwendung von Cookies durch Drittanbieter auf dieser Website für die Schaltung von personalsierter Werbung zu? Weitere Informationen
Sie können Ihre Zustimmung jederzeit auf der Seite Impressum / Datenschutz widerrufen.
Dort finden Sie auch weitere Informationen zu Cookies.
HL-live.de - Nachrichten aus Lübeck

Mittwoch,
der 19. Februar 2020






Lübeck - Innenstadt:

Flaschensammeln: SPD begrüßt Pfandringe-Test

Jetzt will man es auch in Lübeck wagen. Der Werkausschuss der Entsorgungsbetriebe Lübeck hat in seiner Sitzung am Donnerstag mehrheitlich entschieden versuchsweise Sammelhalterungen (sogenannte Pfandringe) an Mülleimern zu installieren.

Frank Zahn (SPD, Mitglied des Werkausschusses): "Jeder hat die aus Mülleimern pfandsammelnden Menschen in der Stadt schon gesehen. Dies geschieht häufig aus wirtschaftlicher Not. In den Mülleimern befinden sich neben Speiseresten auch oft Scherben oder Hundekottüten. In vielen Städten hat sich der Pfandring als eine Möglichkeit etabliert."

Bis zum August werden zunächst an 10 Mülleimern in der Breiten Straße Halterungen zum Sammeln von Pfandflaschen- und Dosen angebracht, um ein Einsammeln des Pfandguts zu erleichtern.

Frank Zahn weiter: "Den Leergutsammlern wird so eine unwürdige Suche im Müll erspart und der Recyclingkreislauf unterstützt. Eine Entsorgung der Flaschen und Dosen in den Mülleimern wird vermindert. Sicherlich kann man "philosophieren", warum erst testen, gibt es doch schon in vielen Städten. Aber, ganz so einfach ist es dann doch nicht. Es gab auch kritische Stimmen. Die Entsorgungsbetriebe haben in ihren Werkstätten kostengünstige Halterungen herstellen lassen und den Abstimmungsprozesse mit der Stadtplanung vorangetrieben. Wir, als SPD bedanken uns bei allen Beteiligten und hoffen, dass sich das System im Test bewährt und dann weiter ausgebaut werden kann."

Bis zum August werden zunächst an 10 Mülleimern in der Breiten Straße Halterungen zum  Sammeln von Pfandflaschen- und Dosen angebracht. Foto: SPD

Bis zum August werden zunächst an 10 Mülleimern in der Breiten Straße Halterungen zum Sammeln von Pfandflaschen- und Dosen angebracht. Foto: SPD


Text-Nummer: 136283   Autor: SPD Luebeck/Red.   vom 14.02.2020 09.30

Text teilen: auf facebook +++ auf Twitter +++ über Kontaktformular

Text ausdrucken. +++ Text ohne Bilder ausdrucken.

Text kommentieren.



Kommentare zu diesem Text:

Manfred Mann schrieb am 14.02.2020 um 09.41 Uhr:
traurig, dass bei uns im Jahre 2020 Pfandflaschen gesammelt werden müssen…

Dr med Tetzlaff kennt keine Verletzungen schrieb am 14.02.2020 um 10.31 Uhr:
Auch ohne Mülltonnen mit Anhang funktioniert das
geordnete Sammeln von Plastikflaschen auf dem Priwall-Strand bestens. Natürlich nur im Sommer
besonders ertragreich.
Man sollte nur nicht zu tief im Sand graben, da dort auch das 380 000 Volt-Kabel liegt !

Ergo: Verletzungs-Gefahr im Dunkel der Mülltonen und im tiefen Dunkel des Priwall-Strandes, aber auch im Dunkel der Deponie Niemark durch die verletzende radioaktive Strahlung durch sog.FREIGEMESSENEN
AKW-Müll...

.. Falls o.g. Müll Lübeck jemals erreichen sollte.

Klaus Hagen schrieb am 14.02.2020 um 10.39 Uhr:
Unwürdig ist, das Menschen in die Lage gebracht werden, von Pfandflaschen leben zu müssen, mit der "Tafel" nicht viel anders. Mag gut gemeint sein, aber irgendwo ist es auch zynisch. Mit dem bedingungslosen Einkommen für Jedermann, das durchaus finanzierbar ist, würde sich vieles in der Gesellschaft zum positiven verändern. Abschaffung der Jobcenter (welchen Zweck haben die eigentlich noch im Internetzeitalter, ausser Schikanen zu betreiben?), spart Milliarden dann jährlich ein, kein Mobbing auf dem Arbeitsplatz mehr (Angst vor Jobverlust), höhere Löhne würden sich automatisch ergeben, und die Wirtschaft würde auch bohmen.

Vermutlich würden einige dann nicht mehr arbeiten gehen wollen, das mag ja sein, das aber haben wir heute auch schon. Eine Abhängigkeit hat man ja immer, ob vom Arbeitgeber oder als Leistungsbezieher. Denn sowas wie Unabhängigkeit gibt es nicht, dies wäre auch ein Trugschluss, ausser bei Multi-Millionären. Über die Abhängigkeit vom Staat kann man natürlich schwadronieren, doch wer ist das heute nicht? Aufstocker, Kindergeld, steuerliche Absetzungen etc.

Doch der Anreiz mehr Geld zum steuerfreien bedingungslosen Grundeinkommen durch Arbeit mehr zu haben, wäre dann gegeben. Arbeit würde vielen vielleicht sogar wieder Freude bereiten. Doch das will man nicht. Ich schmeisse gerne jemanden 2,00,- EURO in den Hut, und hab selbst nicht viel, aber das es so etwas noch immer gibt, ist ansich tragisch. Bei vielen anderen Gelegenheiten kann der Staat inerhalb von Tagen ein paar Mlliarden locker machen, jeder kann sich denken was ich meine, heute muss man ja wegen der Zensur so aufpassen, und dann muss man unmöglichen Leuten wie Jens Spahn über Hartz IV schwadronieren hören, unseren Impffreund und Organhändler, dem jede Bodenhaftung fehlt. Nun doch was für die Zensur, naja mal sehen.

Andreas Anders schrieb am 14.02.2020 um 11.21 Uhr:
Es geht nicht um die unwürdige Suche im Müll. Vielmehr passt das Durchsuchen von Mülleimer nach Flaschenpfand, nicht in das verlogene System und ins Stadtbild.
Es ist halt nicht immer einfach in den Spiegel zusehen, bedeutet die bedürftigen Leergutsammler passen nicht in das Stadtbild hinein. Oder warum werden nur in der Breiten Straße diese Halterungen an den Mülleimern angebracht? Was ist mit den Bushaltestellen, oder anderen Mülleimern in ganz Lübeck?
Somit ist dieses eine vollkommene Geldverschwendung, solche Halterungen anzubringen.
Solange die Armut mit den Instrumenten wie z. B. mit den Tafeln, oder nun mit den Halterungen unterstützt wird, wird sich die Situation nicht verändern, sondern verschlechtern.
Vielmehr sollten die Gesetze geändert werden, so dass in diesem Land niemand auf das Flaschenpfand / Tafeln / (Aufstockung durch Arbeitslosengeld 2) zurückgreifen muss.
Oder noch besser, dass Flaschenpfand noch höher ansetzen. Somit überlegen sicherlich die dekadenten und faulen Bürgen, welche Ihre Flaschen nicht zur Pfandrückgabe zurückgeben, die Pfandflaschen wegzuwerfen.

gerd schrieb am 14.02.2020 um 11.37 Uhr:
Alles schön und nett! Auch ne gute Idee. Aber jetzt mal ehrlich! Wenn die Renten nicht so mikrig währen,könnten wir Nachmittags mit Mutter u. Vater oder den Großeltern am Kaffetisch sitzen und einen netten Nachmittag in familiärer runde machen. Aber die müssen ja den ganzen Tag lang Mülleimer durchwühlen und Flaschen sammeln gehen um ihre Renten aufzubessern.

@Dr. Baumarzt schrieb am 14.02.2020 um 11.54 Uhr:
Können Sie auch mal beim Thema bleiben?
Ich weiß die Deponie stört sie sehr. Was Sie aber auch mal lernen müssen: Wenn wir das ganze auf Entwicklungsländer abkippen oder im Meer verklappen wird es nicht besser.
Hat aber mit Pfandflaschen nix zu tun.

Also sagen sie weiter: Müll nicht zu uns sondern sollen doch die minderwertigen nicht Europäer es bekommen und dran verrecken (So wie alle Linken Besserbürger) aber sagen sie es leise in Ihr Schnapsglas.

(...)

Andreas Skusa (eMail: andreasskusa@yahoo.de) schrieb am 14.02.2020 um 12.21 Uhr:
Weshalb sammeln die Menschen Pfandflaschen? Genau! Dieses Übel muss bekämpft werden!

Entweder verdient jeder Arbeitnehmer einen angemessen Lohn, Rentner (Rentner haben in der Regel ein arbeitsreiches Leben hinter sich) eine angemessene Rente und Menschen die auf Sozialhilfe angewiesen sind eine Sozialhilfe die ein Leben in Würde möglich macht.

Vor Jahren gab es eine Gesellschaft in drei Klassen. Heute, geht man 40 Stunden die Woche zur Arbeit und kann anschließen ein Nebenjob machen oder zum Jobcenter laufen ALG-II-Aufstockung beantragen. Die Armut wird immer größer. Das in einem Land wie Deutschland. Eine Mehrklassengesellschaft!

Walter Koch schrieb am 14.02.2020 um 13.31 Uhr:
Schlimm, daß manche Leute es nicht für nötig erachten ihre Pfandflaschen zurückzugeben. Man sollte das Pfand auf 50 Cent pro Flasche erhöhen. Es dürfte gern auch auf andere Flaschen und Verpackungen ausgeweitet werden, die nicht nach 3 Tagen anfangen zu gammeln oder zu schimmeln wie Milchtüten oder Saftflaschen. Dann lohnt sich auch das Flaschensammeln und ist keineswegs mehr entwürdigend. Vielleicht läßt sich so auch die Plastikflut eindämmen: Pfand auf Kunststoffverpackungen.

Steffen Peters schrieb am 14.02.2020 um 14.32 Uhr:
www.pfand-gehoert-daneben.de

Ich finde es legitim, meine Pfandflaschen nicht IMMER selbst abzugeben, sondern in manchen Fällen aus transporttechnischen Gründen Sammlern zur Verfügung zu stellen.
Ebenso ist es legitim, das Pfand anderer zurückzugeben.
Viel wichtiger als die Diskussion darum wäre es, Bedürftigen, Obdachlosen und finanzschwachen Rentnern SÄMTLICHE Hilfen zukommen zu lassen, die ihnen rechtlich auch zustehen!
Da braucht es Beratung, Verständnis & viel Empathie, um den Betroffenen zu helfen - Dinge, die leider in der Gesellschaft etwas zu kurz kommen.

W. Boller schrieb am 14.02.2020 um 17.28 Uhr:
Ich mache es einfach: Pfandgut zu sammeln wird erleichetert. Das hilft den Armen, die nebenbei auch noch zu den Tafeln gehen müssen.

Besser wäre es aber dafür zu sorgen, dass es anständigen Lohn auch für Geringverdiener gibt. Dann fallen die Renten auch höher aus.
Tarifflucht kann die Politik unterbinden. Macht sie aber nicht. Leiharbeit, bei der gleich zwei Unternehmer an einer Arbeitskraft verdienen muss zurückgedrängt werden.
Arbeiter müssen nicht aus der Gewerkschaft rausgehen, sondern eintreten. Nur so sind sie stark.

Der aufgekommene soziale Unfrieden spaltet nicht nur die Gesellschaft in arm und reich, sondern bereitet Exremisten, z.Z. die AfD, das Feld. Damit wird die Demokratie gefährdet. Das müssen Politiker endlich begreifen. Den Wirtschaftlobbyisten ist das egal, in welcher Gesellschftsform sie Geld verdienen (siehe -Geschäfte mit- China).

andre klar schrieb am 14.02.2020 um 18.05 Uhr:
Gute und überfällige Aktion !
Schon durch 2000 Pfandflaschen monatlich kann ein deutscher Armutsrentner damit wieder auf ein bescheidenes Rentenniveau kommen, wie es vor der Kürzung durch SPD/Grüne 2004 in Deutschland galt.
Und mit nur 4000 Flaschen monatlich, kommt man sogar auf ein Rentenniveau, wie es in zivilisierten Gesellschaften (Österreich, Schweden,...) gilt.

andre klar schrieb am 14.02.2020 um 19.34 Uhr:
Nachtrag:
Top ist auch, das diese äußerst komplizierte Technik erstmal ausführlich getestet wird, bevor sie flächendeckend eingesetzt wird. Danke Herr Zahn, gar nicht auszudenken, was da alles hätte schiefgehen können. Am besten noch ein paar Gutachten von McKinsey einholen, damit wirklich nichts schiefgeht.
Auf Erfahrungen anderer Städte kann man hier natürlich nicht zurückgreifen, denn jede Flasche und jeder Mülleimer ist ja anders.


HL-live.de Flohmarkt

Nachrichten:
Polizei & Feuerwehr
Stadtgeschehen
Politik
Kultur & Theater
Wirtschaft
Sport
Veranstaltungskalender

Service:
Flohmarkt
Wetter
Notdienste
Stadtplan
Archiv
RSS und App
Newsletter

Werbung

Kontakt:
Meldung schicken
Veranstaltungs-Tipp
Impressum
Nutzungsbedingungen
Datenschutz








Zur Ansicht für Mobiltelefone wechseln.