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HL-live.de - Nachrichten aus Lübeck

Sonntag,
der 23. Februar 2020






Lübeck:

Busfahrer: Vorerst keine weiteren Streiks

Wie die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di Nord) mitteilt, wurde in der 5. Verhandlungsrunde der Entgelttarifverhandlungen des TV-N SH für 2020 nach mehreren Diskussionsständen durch den KAV am Abend ein neues Angebot vorgelegt. Weitere Streiks soll es zumindest vorerst, bis zum Ablauf der Äußerungsfrist, nicht mehr geben.

Das Angebot sieht vor:

1. Eine Erhöhung der Löhne und Gehälter ab dem 1. Januar in Höhe von 120 Euro,
2. eine weitere Erhöhung der Löhne und Gehälter ab dem 1. April 2021 von 100 Euro,
3. eine weitere Erhöhung der Löhne und Gehälter ab dem 1. März 2022 um weitere 70 Euro, dies bei einer Laufzeit von 31 Monaten.

"Die Tarifkommission hat dieses Angebot ausführlich diskutiert und die eventuell anstehenden Auswirkungen bewertet. Mit dieser Bewertung werden wir nun eine Mitgliederbefragung durchführen, ob das Angebot akzeptiert werden kann", so Karl-Heinz Pliete, Verhandlungsführer von ver.di Nord.

Der KAV erklärte, dass die Arbeitgeber das Angebot bis zum Ablauf der Äußerungsfrist am Montag, dem 24. Februar, 18 Uhr, aufrechterhalten. ver.di wird bis zum Ablauf der Äußerungsfrist keine weiteren Warnstreiks ausrufen, um die Kunden bis dahin nicht weiter zu belasten. Die Tarifvertragsparteien haben vereinbart, bis zum Ablauf der Äußerungsfrist keine wertenden Stellungnahmen abzugeben.

Bis zum Ablauf der Äußerungsfrist soll es keine weiteren Streiks geben, um die Kunden bis dahin nicht weiter zu belasten.

Bis zum Ablauf der Äußerungsfrist soll es keine weiteren Streiks geben, um die Kunden bis dahin nicht weiter zu belasten.


Text-Nummer: 136287   Autor: Ver.di   vom 14.02.2020 10.20

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Kommentare zu diesem Text:

Klaus Hagen schrieb am 14.02.2020 um 11.07 Uhr:
Dann wollen wir mal hoffen, das dieser Eingriff in unser städtisches Leben erstmal tatsächlich vorbei ist.

Johanna schrieb am 14.02.2020 um 12.35 Uhr:
Wollen wir mal hoffen, dass es zu keinen Streiks mehr kommt. Für die Fahrgäste, die nicht anders unterwegs sein können, ist es ärgerlich, wenn die Busse nicht fahren z.B. Schüler oder Arbeinehmer können nicht so einfach Zuhause bleiben.

andre klar schrieb am 14.02.2020 um 13.07 Uhr:
Um ihren "Kunden" auch diesmal wieder maximal zu schaden, fehlen aber noch die Verdi-typischen unangekündigten Streiks. Dann wohl erst ab dem 24.2.

Tobias Möller schrieb am 14.02.2020 um 13.25 Uhr:
Bitte unbedingt weiterstreiken !!!

Eindrucksvoller kann man nicht beweisen wie überflüssig und unnötig so ein überteuerter öffentlicher Personennahverkehr ist.

Die letzten Tage haben doch gezeigt, dass es besser ohne verkehrsbehindernde dahinkriechende Busse läuft.
Mit Taxen, Mietwagen, dem eigenen Auto oder in Fahrgemeinschaften funktionierte es wesentlich besser und entspannter. Und mittellose sowie Fortschrittsverweigerer haben ja eh ihre klapprigen verkehrsunsicheren Drahtesel.

Die Zukunft ist und bleibt der Kraftfahrzeugindividualverkehr.

Entsprechend muss hier auch endlich wieder ein politischer Aufbruch in die Zukunft und ein klares Bekenntnis zum Automobil erfolgen, statt weiter stur in einer rückwärtsgewandten ökofaschistischen Drahteseldiktatur zu verharren.

Der Lüneburger schrieb am 14.02.2020 um 14.21 Uhr:
Ablehnen und durchhalten.

Nadja schrieb am 14.02.2020 um 15.49 Uhr:
@Tobias Möller:

Selten sowas Snobistisches gelesen. War der Tellerrrand zu hoch, um drüber zu schauen? Wie sollen ältere und oder gehbehinderte Menschen zum Arzt/zur Arbeit/sonst wohin kommen? Mit dem Fahrrad? Alle, die sich kein Auto oder Taxi leisten können, sollen fortan mit dem Fahrrad ihr Leben meistern? Oder zu Fuß? Muss ein tolles Leben auf deiner Polly-Pocket-Insel sein, wenn du es dir so unsolidarisch leicht machst. Hier im echten Leben benötigt man den öffentlichen Nahverkehr, um am gesellschaftlichen Leben teilnehmen zu können.

Maria Strempel schrieb am 14.02.2020 um 16.33 Uhr:
Schade. Ich fand es eigentlich ganz schön ohne Busse. Man kam richtig gut durch überall.

A. Sommer schrieb am 14.02.2020 um 17.27 Uhr:
Tobias Möller, nicht jeder kann oder will sich ein Auto leisten, ist aber noch lange nicht mittellos! Kurze Strecken mit dem Rad zu fahren, soll auch gut für die Gesundheit sein, außerdem hat man dann keine Parkplatzprobleme! Traumtänzer!

Rainer T. Otte schrieb am 14.02.2020 um 17.53 Uhr:
Ich befürchte, dass sich die Busfahrer mit ihren einseitig zu Lasten der Kunden durchgeführten Streiktagen einen Bärendienst erwiesen haben. Die "Rache" steht bereits technisch gesehen in den Startlöchern. Da ein extrem überteuerter Nahverkehr von den Kunden zukünftig nicht mehr angenommen und bezahlt werden wird, führt das unweigerlich zu Alternativlösungen: Sobald G5 entlang der Buslinien installiert ist, fahren die neuen E-Busse autonom. Dann benötigt man nur noch "preiswerte Handlanger" zur Fahrtüberwachung. Ein Trost bleibt, denn Busfahrer können immer noch als LKW-Fahrer weitermachen...

Paul Ehrlich schrieb am 14.02.2020 um 18.17 Uhr:
@Inko: Erste Frage - sind Sie Busfahrgast, Busfahrer oder interessierter Dritter? Zweitens: Das nun zum dritten Mal erheblich nachgebesserte Angebot der Arbeitgeberseite liegt ja nun wie oben beschrieben auf dem Tisch. Ist es "jammern und motzen", wenn man es für nötig und sinnvoll hält, dass auch die Gewerkschaftsseite nunmehr ihre Forderung "nachbessert" und ein wenig von der bisherigen Maximalwunschposition heruntergeht? Immerhin sind es ja Verhandlungen und keine Diktate. Offensichtlich ist man dahingehend aber auf einem guten Weg, wenn dieses Angebot nun immerhin ernsthaft angesehen und geprüft werden soll. Das ist sehr positiv.

Kann man angesichts des obigen Angebots noch von "mau abspeisen" und nicht "anständig bezahlt" sprechen? Nun, die Mitglieder können und werden es entscheiden, und ich hoffe sehr, dass sich dadurch eine Einigung festschreiben lässt, mit der BEIDE Seiten leben können.

Für die Erzielung eines guten Kompromisses habe ich auch weiter Sympathie und Solidarität, auch mit manchem Streik, sofern er spürbar auf "so wenig wie nötig" begrenzt wird. Für das Durchdrücken von Maximalforderungen via Erpressungsstreiks hingegen nicht.

Möge also verdi und mögen die Mitglieder nun zeigen, dass sie nicht nur mit sich selbst solidarisch sind und Solidarität von anderen für ihre eigenen Ziele einfordern, sondern ein Stück weit auch mal nachgeben können.

Eine kräftige und überdurchschnittliche, erkämpfte Lohnerhöhung sei jedem Beschäftigten ja von Herzen zugestanden. Was aber in meinen Augen nicht geht sind solche einer anderen Gruppe gegenüber vollkommen unsolidarische Haltungen wie von @Inko und anderen.

Paul Ehrlich schrieb am 14.02.2020 um 18.22 Uhr:
@Tobias Möller: Und demnächst probieren wir es mal umgekehrt - ein dreitägiges Fahrverbot für sämtliche Privat-PKW im gesamten Lübecker Stadtgebiet.

Alternativen gibt es mit ÖPNV, Fahrrad, Schuhen, E-Rollern und Taxen ja definitiv genug. Gewerbliche Kfz-Verkehr muss natürlich ausgenommen bleiben, die reine private Personenbeförderung aber könnte gut und gerne mal 3 Tage durch nachhaltige Verkehrsmittel ersetzt werden.

Na, was meinen Sie? Wäre doch nur fair, dass auch mal ausprobieren zu lassen?

ToddiHL schrieb am 14.02.2020 um 20.09 Uhr:
Na wenn schon wieder Zahlen hier stehen und hinter vorgehaltener Hand geredet wird das ist aber viel Geld,dann kommt hier mal ne Zahl:Festhalten!!!
Dieser Abschluss würde einem Fahrer glatt 0,66cent die Stunde mehr bringen🤦‍♂️🤦‍♂️🤦‍♂️

andre klar schrieb am 14.02.2020 um 20.10 Uhr:
@Tobias Möller:
Jemand mit Ihren geistigen Fähigkeiten braucht natürlich ein Auto, um von A nach B zu kommen. Alles andere würde bei Ihnen ja auch gar nicht funktionieren (Rad kippt um, Bus und Bahn zu kompliziert). Zum Glück ist der Rest der Menschheit diesbzgl besser ausgestattet und damit flexibler in seiner Verkehrswahl.

Bernd Feddern schrieb am 14.02.2020 um 20.57 Uhr:
@Paul Ehrlich:
Sehr gerne andersherum, aber mal ehrlich, wer erstattet dann die anfallenden Kosten - mein Auto ist nicht im ver.di-Schoß gebettet.
Da mein Auto viel billiger und kompfortabler ist, fallen dann auch Mehrkosten für die Bazillenschleuder Bus an, plus Krankheitskosten, etc... (und es waren 5 Tage).

Otto Schneider schrieb am 14.02.2020 um 23.33 Uhr:
@ T. Möller

Sie haben ihren letzten Satz in Ihrem Kommentar vergessen, zu schreiben:
"Ironie aus!"

Nun ist auch das erledigt.
Gern geschehen.

Uwe Rasch schrieb am 17.02.2020 um 12.10 Uhr:
Es waren 4 Tage Streik nicht 5 , so weit sollte man zählen können!
Und nicht jeder Busfahrer ist bei Verdi. Es gibt also durchaus Kollegen denen diese 4 Streiktage auch weh tun ! Ansonsten einfach mal an alle die hier viel Mist und unwahres schreiben . Ich glaube nicht das nicht auch sie irgendwann mal eine Lohnerhöhung brauchen, oder irre ich mich da ? Und ich finde es schlimm wenn einige LEUTE so beleidigende kommentare schreiben. Mit welchem Recht tun sie das??? Als Beispiel: bei ihren Geistigen Fähigkeiten.....
Hat man ihnen keinen Anstand und Respekt beigebracht ???
Und die Lohnerhöhung hat mit den Fahrpreisen nichts , aber auch gar nichts zu tun Liebe Leute. Die werden vom Verkehrsverbund Schleswig - Holstein bestimmt!
Nun können sie sich weiter aufregen . Und an alle Besserwisser der Stadtverkehr lübeck sucht noch Busfahrer. Einfach mal bewerben , nur damit sie mal wissen worüber sie schreiben !


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