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HL-live.de - Nachrichten aus Lübeck

Dienstag,
der 18. Februar 2020






Lübeck:

Lindenau bei Gegendemo dabei: Lübeck ist vielfältig

Am heutigen Freitag, dem 14. Februar 2020, plant die Bürgerbewegung Pax Europa dem wegen Volksverhetzung verurteilten und vom bayrischen Verfassungsschutz beobachteten Aktivisten Michael Stürzenberger eine Plattform im Rahmen einer Kundgebung auf dem Klingenberg in der Hansestadt Lübeck zu geben. Bürgermeister Jan Lindenau erklärt dazu: "Rechtsextremes und rassistisches Gedankengut haben in der Hansestadt Lübeck keinen Platz. Unsere Stadt ist weltoffen, tolerant und vielfältig."

Michael Stürzenberger wurde in den vergangenen Jahren bereits mehrfach verurteilt, unter anderem wegen Beleidigung, Volksverhetzung, Kennzeichenmissbrauch und der Herabwürdigung religiöser Lehren. "Ich werde an den Gegendemonstrationen teilnehmen und fordere die Menschen in der Hansestadt Lübeck auf, sich ebenfalls zu beteiligen, um damit ein Zeichen gegen menschenfeindliches Gedankengut und für ein weltoffenes und vielfältiges Lübeck zu setzen", so Bürgermeister Jan Lindenau.

Die Hansestadt Lübeck hat ein Verbot der Kundgebung von Pax Europa geprüft. Die Kundgebung von Pax Europa ist nach dem Grundgesetz Artikel 5 (Meinungsfreiheit) und Artikel 8 (Versammlungsfreiheit) zuzulassen. Die Polizei und die Versammlungsbehörde der Hansestadt Lübeck werden die Veranstaltung begleiten und im Falle von strafrechtlich relevanten Äußerungen im Rahmen der Kundgebung ggf. einschreiten.

Bürgermeister Jan Lindenau nimmt an der Gegendemonstration teil.

Bürgermeister Jan Lindenau nimmt an der Gegendemonstration teil.


Text-Nummer: 136295   Autor: Presseamt Lübeck   vom 14.02.2020 12.56

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Kommentare zu diesem Text:

Dirk schrieb am 14.02.2020 um 14.32 Uhr:
Ganz starkes Zeichen, Herr Bürgermeister!
Jeder muss sich dem rechten (...) entschieden entgegen stellen!!

Matze schrieb am 14.02.2020 um 15.18 Uhr:
Der Bürgermeister sollte sich vielmehr um die Belange der Stadt kümmern, als auf Demonstrationen aufzutauchen, (...). Aber als super roter Bürgermeister war ihm das anscheinend sehr wichtig. hier wurde doch endlich einmal ausgesprochen, was sich viele nicht trauen, ich solle dem Redner großen Respekt. Von rechter Hetze, war absolut nichts zu hören.

Sandra schrieb am 14.02.2020 um 15.22 Uhr:
Danke Herr Lindenau!

Sandra schrieb am 14.02.2020 um 16.36 Uhr:
@Matze : Die rechte Hetze erkennt man versteckt hinter den Aussagen. Denn diese sind größtenteils falsch bzw. so ausgelegt, dass sie zu seinem Anliegen passen. Diskussion lässt er gar nicht zu, schon gar nicht von Menschen, die es besser wissen könnten als er. Deren Argumente werden durch populistischen Parolen verschlungen! Leider erreicht er damit manche Menschen, die sich nicht genauer mit dem Thema auseinandersetzen wollen und sich selbst ein Bild machen.

W. Boller schrieb am 14.02.2020 um 17.05 Uhr:
@Matze, wo gibt es hier politischen Islam?

Jeder darf glauben was er will. So steht es auch im Grundgesetz.
Politisch wird ein Glaube erst dann, wenn er sich gegen unser Grundgesetz und "Folgegesetze" richtet.
Wollen die Islamgläubigen hier die Scharia einführen? Bisher wohl nicht.
Also richet sich die Demo wohl gegen die Islamisten und ist rechtsorientiert und daher ist es richtig, wenn sich auch der Bürgermeister gegen diese aufstellt.

andre klar schrieb am 14.02.2020 um 17.42 Uhr:
Hab mal ne knappe Stunde zugehört. Wer also den radikalen Islam, wie er in vielen islamischen Ländern wie Iran und Saudi-Arabien praktiziert wird, kritisiert, ist gleich rechtsextrem ?
Ganz tolle Einordnung unseres Bürgermeisters, die Salafisten der Liesmich Kampagne werden bei solchen Einordnungen begeistert in die Hände klatschen und unserem OB bestimmt ein handsigniertes Exemplar des Koran bereithalten. Oder vielleicht besser doch nicht, könnte er darin doch nachlesen, das alle Vorwürfe, die der Redner mit Koranzitaten belegt hatte, tatsächlich zutreffen.

Andreas Skusa (eMail: berndskusa@yahoo.de) schrieb am 14.02.2020 um 18.31 Uhr:
Herr Lindenau, bitte gehen Sie auch in die Gemeinschaftsunterkünfte und treten für die Gleichberechtigung für die muslimischen Frauen ein. Viele erleben hier eben nicht ein Recht auf Gleichbehandlung und Selbstbestimmung!

Sven-Erik Mahnkeit schrieb am 14.02.2020 um 19.21 Uhr:
@ andre klar:

Natürlich hätten Sie auch die Möglichkeit gehabt, Ihre Sicht der Dinge direkt an den Bürgermeister zu übermitteln, genau wie Sie war er ja auch vor Ort.
Bezeichnend, dass Sie dazu nicht den Mut aufgebracht haben und lieber hier gegen ihn sticheln, aber so hat man zumindest ein Bild von Ihnen vor Augen und weiß, wie man Ihre Beiträge künftig einzustufen hat.

Ich jedenfalls zolle Jan Lindenau meinen Respekt!

Sandra schrieb am 14.02.2020 um 19.36 Uhr:
Der heutige Protagonist ist als rechtsextrem bekannt, hat diverse Strafverfahren gegen sich laufen und wird vom bayrischen Verfassungsschutz beobachtet. Das geht über Kritik an der Lebensweise in Saudi Arabien weit hinaus. Ich stimme dem Vorredner zu, auch ich sehe keine „Islamisierung des Abendlandes“. Hiervon sind wir mehr als weit entfernt. Zumal viele Muslime unsere freiheitlich demokratische Grundordnung und vieles mehr sehr gut finden und selbstverständlich akzeptieren. Der Redner hat also ein anderes Ziel verfolgt und sein Hintergrund spricht für sich! Im bin mir sicher unser Bürgermeister würde sich auch aktiv gegen die Aktion „Lies“ stellen. Hier ist ebenso deren extremistischer Hintergrund bekannt.

andre klar schrieb am 14.02.2020 um 20.39 Uhr:
@Sven-Erik Mahnkeit:
1. Ich habe Herrn Lindenau dort nicht gesehen.
2. habe ich den Beitrag von Herrn Lindenau erst gelesen, nachdem ich aus der Stadt wieder zu hause war.
Also erstmal nachdenken, bevor Sie solch einen Blödsinn schreiben!
Werde Ihre Kommentare in Zukunft dann auch als solche betrachten.

Susan Al-Salihi schrieb am 14.02.2020 um 21.00 Uhr:
Danke Herr Lindenau!
das war ein starkes Zeichen heute. Wir haben uns gefreut, Sie heute mit uns zu sehen und so kennen wir Sie auch.

Finn Schneider (eMail: finnschneider85@web.de) schrieb am 14.02.2020 um 22.43 Uhr:
Flagge gegen Nazis zeigen ist ohne Frage richtig. Aber der Bürgermeister macht Werbung für eine Demo, bei denen die Kommunisten offiziell mitlaufen. Wäre es nicht angebracht, in diesem Zusammenhang sein Amt zu nutzen, um auch deren Verbrechen anzusprechen?

Grindbert Dottersack III schrieb am 17.02.2020 um 12.27 Uhr:
Starkes Zeichen von Jan Lindenau, absolut super!
All die Leute, die hier meinen, daß der Redner doch auf keinen Fall von rechtsaußen kommen könne, mögen sich mal mit seiner Historie beschäftigen.. (...)
Aber auch nicht weiter verwunderlich, daß hier einige meinen, sie hätten da nichts rechtsradikales gehört.. Schließlich fangen ja solche Leute ihre Sätze gern mit der Einleitung "Ich bin ja kein Na*i, ABER..." an weil sie wohl der Meinung sind, daß man nicht durch seine Meinung zum Na*i wird, sondern durch eine Frisur oder die Wahl des Schuhwerks...


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