Please enable JavaScript!
Bitte aktiviere JavaScript!
S'il vous plaît activer JavaScript!
Por favor,activa el JavaScript!
antiblock.org

Diese Seite verwendet Cookies für die Funktionalität und für anonymisierte Statistiken.
Stimmen Sie auch der Verwendung von Cookies durch Drittanbieter auf dieser Website für die Schaltung von personalsierter Werbung zu? Weitere Informationen
Sie können Ihre Zustimmung jederzeit auf der Seite Impressum / Datenschutz widerrufen.
Dort finden Sie auch weitere Informationen zu Cookies.
HL-live.de - Nachrichten aus Lübeck

Sonntag,
der 23. Februar 2020






Lübeck:

Bund fördert zwei Produktionen am Theater Lübeck

Das Projekt »I like Africa and Africa likes me – I like Europe and Europe likes me« wird im Fonds Doppelpass der Kulturstiftung des Bundes gefördert. Es umfasst zwei Produktionen in Kooperation zwischen dem Theater Lübeck, dem europäisch-afrikanischen Künstlerkollektiv Angermayr/Goerge/Somé/Traoré/van Schoor und der Oper Halle.

Gefördert werden »L’Européenne« von Richard van Schoor (Uraufführung 6, März 2020) und »L’Africaine« von Giacomo Meyerbeer und Richard van Schoor (Premiere 3. April 2020). In dem Fonds fördert die Kulturstiftung Kooperationen von freien Gruppen und festen Tanz- und Theaterhäusern. Sie will Künstlern beider Seiten den nötigen Freiraum eröffnen, um ihre Strukturen und Arbeitsweisen produktiv zu verbinden. Am Freitag wurden das gemeinsame Projekt sowie die »Transition/Tage« des Musiktheaters von Dr. Katharina Kost-Tolmein (Operndirektorin), Carsten Jenß (stv. Operndirektor, Chefdramaturg Konzert-Musik-Theater), Lionel Poutiaire Somé (Video und Regie), Richard van Schoor (Komponist) und Dr. Lars Frühsorge (Leiter Völkerkundesammlung Lübeck) vorgestellt.

Dr. Katharina Kost-Tolmein ist dankbar für die Förderung durch die Kulturstiftung des Bundes: »Das Musiktheater lebt immer davon, dass unterschiedliche Personen ihre verschiedenen Qualifikationen, Identitäten und Erfahrungen zusammen im Sinne eines Gemeinsamen einbringen. Die Förderung der KSB ermöglicht in diesem Projekt, Menschen zusammen arbeiten zu lassen, die das im regulären Betrieb des deutschen Stadttheaters sonst nicht in dieser Intensität tun könnten. Wir sind unendlich bereichert durch die Impulse, die Lionel Poutiaire Somé, Richard van Schoor und die übrigen Teammitglieder und Mitwirkenden mitbringen und freuen uns auch für das Lübecker Publikum über diese einmalige Chance.«

Carsten Jenß berichtet: »Als das Team um Lionel Poutiaire Somé, die Oper Halle und das Musiktheater Lübeck sich um die Förderung bewarben, standen Fragen im Fokus, die nichts an Dringlichkeit verloren haben: Ob die Oper bislang Hort einer nationalen oder zentraleuropäischen ›Leitkultur‹ sei – das war und ist die provokante, keineswegs nur ›rhetorische‹ Frage. Ob es nicht an der Zeit sei, die Institution ›Oper‹ als Bastion einer ganz bestimmten Auffassung von kultureller Identität zu hinterfragen – mit dieser Fragestellung im Handgepäck intensiviert sich das Gespür für produktive Widersprüche und Chancen im Metier ›Oper‹. Perspektivwechsel entstehen bei dem Doppelpass-Projekt durch die Zusammenarbeit mit der Oper Halle, einer Formation der »Freien Szene«, aber auch mit der Völkerkundesammlung Lübeck.«

Die »Transition/Tage« (3. bis 9. April 2020) beschäftigen sich mit dem Themenkomplex »Kolonialismus begreifen. Kolonialismus überwinden?« An diesen Tagen kann das Publikum erweiterte tägliche Öffnungszeiten des Theaters mit zahlreichen Möglichkeiten zum Austausch genießen und alle aktuellen Produktionen des Musiktheaters erleben: Die Opern »L’Africaine« und »L’Européenne« stehen ebenso auf dem Programm wie »Christophe Colomb« (hier zum letzten Mal), »Montezuma«, »María de Buenos Aires« und »Rusalka«. Es gibt ein umfangreiches kostenloses Beiprogramm: Einführungen, Filme, Nachgespräche, Podiumsdiskussion, interaktive Führung, Performances, Installationen und vieles mehr. Wer mehrfach kommt, kann von attraktiven Vielbucher-Rabatten profitieren: Beim gleichzeitigen Kauf von Karten für drei Vorstellungen gibt es etwa 20 Prozent Rabatt auf den Gesamtkartenpreis, ab vier Vorstellungen rund 30 Prozent Rabatt. Die Rabatte sind ausschließlich an der Theaterkasse des Theater Lübeck buchbar und gelten nur für die Vorstellungstermine der »Transition/Tage«.

Die Produktionen wurden am Freitag vorgestellt. Foto: Lutz Roeßler

Die Produktionen wurden am Freitag vorgestellt. Foto: Lutz Roeßler


Text-Nummer: 136298   Autor: Theater Lübeck   vom 14.02.2020 18.06

Text teilen: auf facebook +++ auf Twitter +++ über Kontaktformular

Text ausdrucken. +++ Text ohne Bilder ausdrucken.


Kommentare sind am Wochenende leider nicht möglich.



Kommentare zu diesem Text:

Hans-Georg Kloetzen schrieb am 14.02.2020 um 18.30 Uhr:
Sehr schön, dass das Theater Lübeck in den Fokus des Bundes gekommen ist.

Fiete Senfgeber schrieb am 14.02.2020 um 21.39 Uhr:
Schön, dass es noch externe Fördermittel gibt!
Vergleichbare Theater in Deutschland können mit 3-5 Mio€ mehr im Jahr arbeiten.


HL-live.de Flohmarkt

Nachrichten:
Polizei & Feuerwehr
Stadtgeschehen
Politik
Kultur & Theater
Wirtschaft
Sport
Veranstaltungskalender

Service:
Flohmarkt
Wetter
Notdienste
Stadtplan
Archiv
RSS und App
Newsletter

Werbung

Kontakt:
Meldung schicken
Veranstaltungs-Tipp
Impressum
Nutzungsbedingungen
Datenschutz








Zur Ansicht für Mobiltelefone wechseln.