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HL-live.de - Nachrichten aus Lübeck

Donnerstag,
der 2. April 2020






Lübeck:

UKSH-Beschäftigte: Grüne und SPD solidarisch

Am 13. Februar haben Beschäftigte des UKSH am Standort Lübeck Kommunalpolitiker zu einem Unterstützertreffen eingeladen. Unter anderem wurde über den aktuellen Stand der Verhandlungen zwischen UKSH-Beschäftigten und dem Krankenhausvorstand berichtet. Für die SPD waren die stellvertretende Landesvorsitzende Sophia Schiebe sowie der Sozialausschussvorsitzende Ingo Schaffenberg anwesend. Von den Grünen nahm der Vorsitzende der grünen Bürgerschaftsfraktion Bruno Hönel an dem Treffen teil.

Hierzu erklären Jasper Balke, Kreisvorsitzender von Bündnis 90/Die Grünen Lübeck und Bruno Hönel, Fraktionsvorsitzender und sozialpolitischer Sprecher der Grünen in der Lübecker Bürgerschaft, gemeinsam:

(")Die aktuellen Arbeitsverhältnisse der Beschäftigten am UKSH sind geprägt von Personalmangel, Dauerbelastung sowie physischer und psychischer Überlastung. Es ist verständlich, dass das Krankenhauspersonal diese untragbaren Zustände nicht mehr hinnehmen möchte. Die bisherigen Vorschläge des Krankenhausvorstandes sind nicht ausreichend, um die aktuelle Versorgungssituation nachhaltig zu verbessern und die Beschäftigten zu entlasten. Daher bekräftigen wir unsere Solidarität mit den Mitarbeitern des UKSH und freuen uns, dass in dieser wichtigen Thematik überparteilich agiert wird.

Gerade die aktuelle Verhandlungssituation ist zutiefst besorgniserregend. Es muss unser gemeinsames und vordringliches Ziel sein zu verhindern, dass im einzigen Maximalversorger des Landes Betten gesperrt werden und die Versorgung gefährdet ist. Das Ausspielen von der Bettenanzahl gegen die Arbeitsbedingungen der Beschäftigten trägt nicht zur Lösung des Pressemitteilung Problems bei. Im Gegenteil. Daher fordern wir alle Parteien auf, an den Verhandlungstisch zurückzukehren. Klar ist aber auch: die Krankenhausleitung ist nun gefordert den Verhandlungsparteien auf Augenhöhe zu begegnen und Ihr Angebot deutlich zu verbessern. Nur wenn der UKSH-Vorstand bereit ist auf die Beschäftigten zuzugehen und Ihre Forderungen und Belange ernst nimmt, können die Arbeitsbedingungen verbessert und die Versorgung im UKSH sichergestellt werden.(")

Ingo Schaffenberg, SPD-Bürgerschaftsmitglied und Vorsitzender des Sozialausschusses, erklärt:

(")Seit Monaten informieren, diskutieren die Mitarbeiter des UKSH intern und extern über die Zustände am UKSH. Immer wieder versuchen Sie den Vorstand über die Pflegesituation zu informieren. Es ist ja nicht so, dass nicht bekannt sei, wie schlecht die Stationen besetzt sind und wie hoch der Krankenstand aufgrund der Überbelastung der Pflegenden ist. Vor diesem Hintergund kann ich nicht verstehen, wieso der Vorstand eines öffentlichen Unternehmens den Mitarbeiter:inen und deren Personalvertretung nun Unwahrheiten und Ahnungslosigkeit unterstellt. Der Ton zwischen den Verhandlungsparteien sollte von gegenseitigem Respekt und Verständnis geprägt sein. Nun kommt es zur Urabstimmung bei der Gewerkschaft ver.di. Ich habe durchaus Verständnis für die Streikenden, denn über Jahre haben sie die Situation ertragen. Das Ende der Fahnenstange ist erreicht. Die Landesregierung ist meiner Ansicht nach angehalten, nun zu meditieren und die Wogen zu glätten. Die Menschen in Schleswig-Holstein und besonders in den Städten Kiel und Lübeck sollten die Pflegenden dabei unterstützen, für bessere Bedingungen zu kämpfen. Denn es sind ihre Angehörigen, die im UKSH versorgt werden und die Pflegenden wollen ihrem Berufsethos entsprechend arbeiten.(")

Lübecker Politiker von SPD und Grünen bekräftigen Solidarität mit Beschäftigten des UKSH.

Lübecker Politiker von SPD und Grünen bekräftigen Solidarität mit Beschäftigten des UKSH.


Text-Nummer: 136330   Autor: Grüne Lübeck/Red.   vom 17.02.2020 12.30

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