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HL-live.de - Nachrichten aus Lübeck

Donnerstag,
der 4. Juni 2020






Lübeck:

Keine Kunst am Bau in Lübeck

Archiv - 17.02.2020, 20.01 Uhr: Eigentlich gehört bei städtischen Neubauten auch immer ein Kunstwerk dazu, wie zum Beispiel an der Volkshochschule in der Hüxtraße. In Lübeck gilt diese Regel allerdings seit zehn Jahren nicht mehr, obwohl sich die Stadt gerne als kulturelles Zentrum des Nordens sieht.

SPD und Grüne haben im November nachgefragt, wie der Erlass des Landes zum Thema "Kunst am Bau" in Lübeck eigentlich umgesetzt wird. Die Antwort überrascht: Seit zehn Jahren überhaupt nicht mehr. Das letzte Projekt war im Jahr 2010 die Installation "Wolkenbildung - Bildungswolke" von Arno Neufeld in der Heinrich-Mann-Schule. Im Jahr 2011 hat die städtische Kunstkommission sich aufgelöst. Die Leiterin des Kulturforums Burgkloster Dr. Ingaburgh Klatt ging damals in den Ruhestand.

Die Stadtverwaltung sparte sich die Kunst, denn das Land änderte im Jahr 2012 seine Richtlinien. Jetzt kann es vom Land geförderte Kunst am Bau geben, die Stadt muss aber das nicht nutzen. Und wird es auch in Zukunft nicht machen. Es fehlt Personal, das Zeit für eine Kunstkommission hat, und neue freiwillige Leistungen dürfe die Stadt nicht übernehmen, solange sie Hilfe für den Haushalt vom Land bekomme. Ohne eine solche Kommission wird die Kunst aber nicht gefördert.

Es bleibt ein Trost: Kunst im öffentlichen Raum gibt es trotzdem. So ermöglichten Spender im Jahr 2012 die Erinnerung an die Deportierten vor dem Hauptbahnhof, im Jahr 2012 stellte die "Neue Lübecker" Figuren am Kaufhof auf und 2015 entstand im Auftrag der "Trave" in der Heinzelmännchengasse die "Moislinger Gesellschaft".

Kunst am Bau, wie hier an der Volkshochschule in der Hüxstraße, gibt es trotz Förderung des Landes in Lübeck nicht mehr. Foto: JW/Archiv

Kunst am Bau, wie hier an der Volkshochschule in der Hüxstraße, gibt es trotz Förderung des Landes in Lübeck nicht mehr. Foto: JW/Archiv


Text-Nummer: 136355   Autor: VG   vom 17.02.2020 20.01

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