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HL-live.de - Nachrichten aus Lübeck

Freitag,
der 10. Juli 2020






Lübeck:

Munition in der Lübecker Bucht: Lösung möglich

Archiv - 19.02.2020, 19.40 Uhr: Seit 2005 beschäftigt die nach dem zweiten Weltkrieg in der Lübecker Bucht versenkte Munition Politik, Forscher und Verwaltung. Jetzt gibt es Hoffnung, dass die rund 50.000 Tonnen Material in der Ostsee doch geborgen werden. Die Lübecker Politik unterstützt den Prozess mit einem Beschluss.

Claus Böttcher von der "Sonderstelle Munition im Meer" des Schleswig-Holsteinischen Umweltministeriums war im Lübecker Umweltausschuss zu Gast. Und er hatte endlich gute Nachrichten dabei. Bisher wird die Munition in der Lübecker Bucht zwar überwacht, aber nicht geborgen. Das ändert sich.

Bisher galt für die Kampfstoffe: Keine Behörde ist zuständig. Nur wenn die Schifffahrt gefährdet gewesen ist, konnte eingegriffen werden. Die Einstellung ändert sich aktuell auf allen politischen Ebenen. Jetzt wird erkannt, dass der Austritt der Stoffe eine Gefahr ist. Für das Baden in der Ostsee besteht keine Gefahr, versichert Böttcher, aber die chemischen Stoffe dringen ins Öko-System.

Erstmals hat sich auch der Bund zu seiner Verantwortung bekannt. Er wird vermutlich einen Teil der Kosten übernehmen. Böttcher schätzt die jährlichen Kosten auf 20 Millionen Euro. Wenn Bund und Länder sich die Kosten teilen würden, bestehe die Chance auf eine Finanzierung des viele Jahre dauernden Projektes. Technisch erwartet der Experte keine Probleme. Zuerst wird die "bergungsfähige Munition" aus der Ostsee geholt. Bis das abgeschlossen ist, sind technische Lösungen für den Rest einsatzfähig.

Im Lübecker Umweltausschuss lag ein Antrag der FDP vor: "Der Bürgermeister wird aufgefordert, auf die Landesregierung einzuwirken, dass ein Fond zusammen mit den anderen Bundesländern, der Bundesregierung und dem europäischen Parlament gebildet wird, um die Bergung von Munition in den Meeren, insbesondere der Lübecker Bucht schnellstmöglich durchführen zu können." Alle Fraktionen übernahmen den Antrag und der Ausschuss stimmte einstimmig zu. Experte Claus Böttcher bedankte sich für die Unterstützung.

Bisher wurde die Munition nur geborgen, wenn sie Schifffahrt oder Badegäste gefährdete. Foto: JW/Archiv

Bisher wurde die Munition nur geborgen, wenn sie Schifffahrt oder Badegäste gefährdete. Foto: JW/Archiv


Text-Nummer: 136407   Autor: VG   vom 19.02.2020 19.40

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