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HL-live.de - Nachrichten aus Lübeck

Freitag,
der 10. Juli 2020






Ostholstein:

Ver.di: Bäderbahn ist Modell der Zukunft

Archiv - 21.02.2020, 16.48 Uhr: Die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft ver.di der Region Eutin hat sich in einer Stellungnahme kritisch mit den Plänen von Landes und Bahn AG auseinandergesetzt, die Bäderbahn zwischen Lübeck und Puttgarden in ihrer heutigen Form einzustellen.

Im Rahmen einer Neuanbindung der Fehmarn-Belt-Querung, soll die Strecke zwischen Bad Schwartau und Neustadt neu verlegt und elektrifiziert werden. Ziel ist unter anderem, den Fernverkehr zu beschleunigen. Durch die Neuverlegung der Strecke werden aber Timmendorfer Strand, Scharbeutz und Sierksdorf den Bahnhof im Ortskernbereich verlieren. Busse sollen zum Teil die Reisenden künftig von den Bahnhöfen in die Orte bringen.

ver.di weist darauf hin, dass heute im Winter täglich 2900 Fahrgäste die Bahn bis Timmendorfer Strand, Scharbeutz nutzen, 4000 an einem durchschnittlichen Sommertag. Hierbei handele es sich vor allem um Pendler und Urlaubsgäste. Durch die klimapolitischen Beschlüsse der Bundesregierung werde ihre Zahl weiter steigen. "Durch die Streckenneuverlegung verlängert sich die Reisezeit für diejenigen, die nach Timmendorfer Strand, Scharbeutz, Sierksdorf wollen. Das zusätzliche Umsteigen von der Bahn in den Bus macht die Anreise für Urlauber beschwerlicher und unattraktiver. Untersuchungen zeigen, dass bei einem zusätzlichen Umsteigen, bis zu 50 Prozent der Fahrgäste ein anderes Verkehrsmittel wählen", so die Gewerkschaft.

Die Eutiner Gewerkschaft weist darauf hin, dass vor dem Hintergrund der Klimakrise Ausbau und ein Verbesserung des Schienenverkehrs angestrebt werden müssen. "Es sind insbesondere die Beschäftigten in der niedrigentlohntenTourismuswirtschaft, die auf die Bäderbahn als Pendler angewiesen sind", erklärt Kai Neumann, Vorsitzender des ver.di-Verbandes, "ältere Feriengäste und solche mit Kindern. Die beabsichtigte Streckenverlegung wird für die Pendler die Anreise zeitlich verlängern, für viele Urlauber und Tagesgäste die Anreise mit der Bahn uninteressant machen. Die Pläne sind aus unserer Sicht deshalb unsozial und klimapolitisch unsinnig."

Im Rahmen eines Verkehrskonzeptes der Zukunft befürwortet die Gewerkschaft durchaus eine Beschleunigung des Personen- und Güterfernverkehrs nach Kopenhagen. Die augenblickliche Situation, dass der Personen- und Güterverkehr von Hamburg nach Kopenhagen einen Umweg von 160 Kilometern über Jütland fahren muss, verlängert die Reisezeit und ist ökologisch problematisch. Neben der verbesserten Fernverkehrsverbindung müsse aber der Regionalverkehr erhalten und ausgebaut werden. Dazu gehören, nach ver.di–Auffassung, die Elektrifizierung der Bäderbahn und eine Instandsetzung einzelner Bahnhöfe. Land und Bahn werden aufgefordert, die Reißleine bei der geplanten Stilllegung der Bäderbahn zu ziehen.

Ver.di Ostholstein spricht sich für den Erhalt der Bäderbahn aus.

Ver.di Ostholstein spricht sich für den Erhalt der Bäderbahn aus.


Text-Nummer: 136446   Autor: Ver.di   vom 21.02.2020 16.48

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