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HL-live.de - Nachrichten aus Lübeck

Sonntag,
der 29. März 2020






Lübeck:

Heinz Erhardt und Loriot auf dem berühmten Sofa

Der Bunte Abend war zu Zeiten, ehe die Bilder durchs Wohnzimmer flimmerten und die Nation vor den Schwarzweiß-Fernsehern saß, ein Begriff. In Sälen in Stadt und Land oder auch den Sendesälen zur Übertragung wurde ein buntes Unterhaltungsangebot zusammengestellt. Michael P. Schulz hat einen Bunten Abend der besonderen Art arrangiert, zu erleben im Theater Geisler in der Julius Leber-Straße.

Kraweel! Kraweel! - So ist die Zwei-Personen-Show überschrieben. Sie präsentiert die beiden bekanntesten Komiker der 50/60er beziehungsweise der 70/80er Jahre, Heinz Erhardt und Loriot, der eigentlich Vicco von Bülow hieß. Beide sind nicht nur von bunten Abenden in Erinnerung geblieben, sondern auch als Filmschauspieler und Regisseure, als Autoren in eigenen Programmen.

Sie sind nicht mehr unter uns. Vielleicht ist es wirklich so, dass sie heute ihre Schwierigkeiten mit der hektisch gewordenen Medienwelt hätten. Loriot jedenfalls beendete angeblich seine Fernsehserien, weil er fand, es gebe keine Ruhe mehr in deutschen Fernsehstudios. Und Ruhe und Mitdenken brauchen seine Pointen, brauchen seine Texte schon.

Auf der anderen Seite macht das den Reiz aus. Wortspiele, Wortverdrehungen, Wortschöpfungen kommen dann noch immer an oder sind einfach schön. Michael P. Schulz, Chef der Lübecker Sommeroperette, die gemeinsam mit der Volksbühne als Veranstalter genannt wird, hat eine multimediale Collage zusammengestellt, die er gemeinsam mit Mona Hermes auf der Bühne des Geisler-Theaters bietet.

In der Mitte der Bühne steht das berühmte Sofa, auf dem einst Loriot und seine Partnerin Evelyn Hamann bei Radio Bremen saßen. Neben dem Sofa ist eine Leinwand gehängt, denn in die gesprochenen Texte werden von Zeit zu Zeit Filmausschnitte oder andere optische Verdeutlichungen eingebaut.

Erhardt und Loriot sind nicht etwa säuberlich getrennt nacheinander zu erleben. Sie werden miteinander verquickt. Aus bekannten Zitaten lassen sich sogar neue Dialoge basteln. Auch Musik gehörte zum Bunten Abend. Bei Geisler kommt sie, eingespielt, vom Klavier. Gegen Ende greift Schulz zur Geige und Mona Hermes beginnt jenes Lied, das Mama Winkelmann im Film „Ödipussi“ probte. Das Publikum ging verständnisinnig mit. Frei nach dem Motto Loriots: „Ein Tag, an dem man nicht gelacht hat, den hat man nicht gelebt!“

Weitere Aufführungen: Sonntag, 23. 2. (14.30 Uhr), Freitag, 13. März (19.30 Uhr), Sonntag, 15. März (14.30 Uhr), Freitag, 24. April (19.30 Uhr), Samstag, 25. April (14.30 Uhr).

Mona Hermes und Michael P. Schulz gestalten den Bunten Abend. Foto: Lübecker Sommeroperette

Mona Hermes und Michael P. Schulz gestalten den Bunten Abend. Foto: Lübecker Sommeroperette


Text-Nummer: 136452   Autor: TD   vom 22.02.2020 08.55

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