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HL-live.de - Nachrichten aus Lübeck

Sonntag,
der 5. April 2020






Lübeck - Kücknitz:

Englisch von der Kita bis zum Gymnasium

Die vier Bildungseinrichtungen (Kindertagesstätte Dreifaltigkeit, Grundschule Roter Hahn, Trave-Grund- und Gemeinschaftsschule und Trave-Gymnasium) in Lübeck-Kücknitz wollen ein umfassendes bilinguales Angebot für die Familien im Stadtteil von der Kita bis zur weiterführenden Schule schaffen.

Hierbei ist die enge Zusammenarbeit zwischen den einzelnen Einrichtungen eine notwendige Voraussetzung. Insbesondere bei den Übergängen von der Kita zur Grundschule und von der 4. Klasse in die Orientierungsstufe der Gemeinschaftsschule und des Gymnasiums ist eine abgestimmte Kooperation wichtig. Aus diesem Grunde haben sich die Kooperationspartner  Nicole Völschow, Rektorin der Grundschule Roter Hahn, Albrecht Dudy, Rektor der Trave-Grund- und Gemeinschaftsschule, Frank Weis, stellvertrender Schulleiter des Trave-Gymnasiums und Nils Heitmann, Leiter der Kindertagesstätte Dreifaltigkeit (Kitawerk), am Montag einen Kooperationsvertrag unterschrieben.

Kücknitz hat sich in den vergangenen Jahren zu einem innovativen Stadtteil entwickelt. Mittlerweile zieht es viele Familien mit Kindern nach Kücknitz. Kücknitz ist im Wandel. Die enge Zusammenarbeit zwischen einzelnen Akteuren im Stadtteil wurde schon immer groß geschrieben, wichtige Entscheidungen und Probleme wurden konstruktiv miteinander geregelt. Die Grundschule Roter Hahn hat sich nach der Schulreform 2014/2015 als größte Grundschule im Quartier etabliert. Die enge Zusammenarbeit mit der anliegenden Kita Dreifaltigkeit im sog. Schulminiprojekt besteht schon in dieser Zeit. Die bilinguale Zusammenarbeit existiert allerdings erst seit 2018 und basiert auf der Tatsache, dass Eltern die Vorteile eines frühen Fremdspracherwerbs im Zeichen der Globalisierung erkannt haben. Verließen in den letzten Jahren rund 25 Schüler eine bilinguale Klasse, so sind es in Zukunft alleine in Kücknitz rund 50 Schüler, die sich im Übergang in die Orientierungsstufe befinden.

Rechnet man die Schülerzahlen der anderen beiden bilingual arbeitenden Grundschulen hinzu, dann sind rund 75 bis 90 Schüler auf der Suche nach einer guten Anschlussmöglichkeit auf der weiterführenden Schule. Die Frage nach einem bilingualen Anschluss stellen Eltern bereits auf den Informationsveranstaltungen zur Einschulung. Bisher unterschied sich der Anfangsunterricht Englisch an weiterführenden Schulen deutlich vom Fremdsprachenunterricht der Grundschulen. Mit dem systematischen Erlernen von grammatischen Strukturen und gezielter Wortschatzarbeit, der nun auch die Rechtschreibung englischer Wörter beinhaltet, treten die Kinder in eine neue Phase des Fremdsprachenunterrichts ein.

Die Trave-Grund- und Gemeinschaftsschule hat als eine der ersten weiterführenden Schulen ab dem 5. Jahrgang ein bilinguales Sachfachangebot eingerichtet. Hierbei soll weiterhin das mündliche Sprachhandeln im Vordergrund stehen. Das Trave-Gymnasium arbeitet fest seit 2019 im bilingualen Projekt mit und hat sich nun unter neuer Schulleitung auf besondere Maßnahmen zur Förderung der englischen Sprachkompetenz geeinigt.

Mit dem Kooperationsvertrag vom 24. Februar mündet die bilinguale Zusammenarbeit auf Augenhöhe in einem Vertrag, den es so in Schleswig-Holstein bisher nicht gegeben hat. In ihm ist der Wille formuliert, sich inhaltlich zu bilingualen Themen abzustimmen, gemeinsame englischsprachige Projekte voranzutreiben und sich Ressourcen zu teilen.

Die gemeinsame Haltung, die englische Sprache durch das sprachsensible Erziehen und Unterrichten zu fördern, sowie durch die Angebote in englischer Sprache am Nachmittag zu ergänzen, sind wichtige Meilensteine, um in den nächsten Jahren ein umfassendes bilinguales Angebot von der Kita über die Grundschule bis zu den Schulabschlüssen ESA, MSA oder Abitur in Kücknitz zu verwirklichen.

Ein Flyer liegt ab sofort in den beteiligten Schulen und in der Kindertagesstätte aus und ist auf der Webseite www.bilingual-luebeck.de zu finden.

Die Bilinguale Erziehung in Lübeck gGmbH beteiligt sich an dieser Kooperation durch finanzielle Unterstützung, zum Beispiel durch Übernahme der Kosten für Beschäftigung von Native Speaker. Diese Kooperation in Kücknitz ist sehr, sehr lobenswert und trifft voll die Zielsetzung der gGmbH, die die bilinguale Ausrichtung und Ausweitung an den Lübecker Kindergärten und Schulen bereits seit drei Jahren unterstützt. Dieses ist auch ein besonderes Anliegen der Lübecker Wirtschaft.

Wolfgang Werner, Bilinguale Erziehung in Lübeck gGmbH, Nicole Völschow, Frank Weis, Nils Heitmann und Albrecht Dudy bei der Unterzeichnung der Kooperation.

Wolfgang Werner, Bilinguale Erziehung in Lübeck gGmbH, Nicole Völschow, Frank Weis, Nils Heitmann und Albrecht Dudy bei der Unterzeichnung der Kooperation.


Text-Nummer: 136506   Autor: Bilinguale Erziehung/red   vom 24.02.2020 18.02

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