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HL-live.de - Nachrichten aus Lübeck

Donnerstag,
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Lübeck:

Aufstiegsträume: VfB muss in Spitzenspiel punkten

Archiv - 27.02.2020, 11.37 Uhr: Mit Spannung wird seit langem dem absoluten Spitzenspiel zwischen dem VfL Wolfsburg II und dem VfB Lübeck entgegengefiebert. Am kommenden Samstag ist es nun so weit: Die grün-weißen Burschen reisen in die Autostadt, um sich erfolgreich der Problem-Wölfe an der Tabellenspitze anzunehmen. Beide Mannschaften trennt aktuell ein Punkt. Die Quoten sehen die Wölfe als leichten Favoriten.

Die Vorzeichen lassen eine packende und hitzige Partie erwarten; wie bereits im Hinspiel vor der großartigen Lohmühle-Kulisse mit ihren mehr als 6.000 Zuschauern. Damals hatten die Jungwölfe das Spiel nach dem Führungstreffer von Ahmet Arslan noch drehen können und durch die Torschützen Mamoudou Karamoko und John Iredale drei Punkte von der Lohmühle entführt. Jene beiden Akteure sind aktuell auch die erfolgreichsten Schützen ihres Teams und besitzen damit einen großen Anteil an dem gelungenen Saisonverlauf. Verantwortlich dafür ist mit Rüdiger Ziehl ein junger aufstrebender Trainer, der Ende Januar für eine unerwartete Meldung sorgte.

Da der 42-Jährige in der neuen Spielzeit eine Herrenmannschaft zu übernehmen wünscht und der VfL Wolfsburg wiederum einen neuen Impuls setzen will, wird der auslaufende Vertrag des Übungsleiters nicht verlängert. Diese einvernehmliche Trennung mag für den Außenstehenden angesichts der Ziehl’schen Erfolgsbilanz ein wenig überraschend kommen; doch mit Blick auf die Karriereplanung des bisherigen Nachwuchstrainers ist dieser Schritt durchaus nachvollziehbar.

Als Nachfolger steht mit Henning Bürger der derzeitige U19-Coach der Wolfsburger bereit. Er soll an die erfolgreiche Arbeit Ziehls anknüpfen, die in der vorherigen Saison im Meistertitel gipfelte. Dass die VfL-Reserve trotz des verpassten Aufstiegs in der Relegation gegen die Zweitvertretung des FC Bayern München auch in der aktuellen Saison ganz oben dabei ist, bestätigt die nachhaltige Arbeit des Trainers. Trotz des üblichen Kaderumbruchs zum Saisonbeginn war es Rüdiger Ziehl wieder gelungen, ein mehr als nur konkurrenzfähiges Team zusammenzustellen. Das junge Nachwuchsrudel des VfL hat dementsprechend bisher eine Saison ohne wirkliche Tiefen erlebt. Die Bilanz des Klassenprimus weist lediglich drei Niederlagen aus, wobei diese meist einen überraschenden Charakter hatten. So unterlagen die jungen Wolfsburger ausgerechnet direkt nach dem 2:1-Erfolg auf der Lübecker Lohmühle beim Nachwuchs von Hannover 96 mit 0:3. Auch mit der deftigen 1:4-Niederlage nach eigener Führung bei Altona 93 hatte wohl kaum einer gerechnet; die dritte und bisher letzte Niederlage am 20. Oktober bei Holstein Kiel II, wiederum 1:4 aus Sicht der Wölfe, ließ ebenfalls aufhorchen. Kurz vor der Winterpause erwiesen sich Ziehls Schützlinge allerdings als äußerst torhungrig und wussten bei den Siegen gegen den VfB Oldenburg (5:0), den Hamburger SV II (4:2) und SV Werder Bremen II (5:0) zu überzeugen. Daran knüpften sie auch am vergangenen Sonntag an, als sie nach 0:2-Rückstand noch mit 4:2 bei Eintracht Norderstedt gewannen und damit die Tabellenführung zurückeroberten.

Damit kommt die torgefährlichste Mannschaft der Liga nachvollziehbarerweise aus Wolfsburg. Um zukünftig jedoch noch unberechenbarer für den jeweiligen Gegner zu werden, testete Rüdiger Ziehl in der Vorbereitung mit dem 4-3-3 auch eine neue taktische Grundordnung. Im Sportbuzzer begründete der Übungsleiter dies folgendermaßen: "Die Mannschaft soll darauf vorbereitet sein, dass wir das System auch während des Spiels mal wechseln." Neben dem bisher zumeist praktizierten 3-5-2 wurde also nun auch ein System mit Viererkette und lediglich einem zentralen Stürmer ausprobiert. Durchaus mit Erfolg, wie der 3:0-Testspielsieg gegen den Nordost-Regionalligisten Wacker Nordhausen bewies.

Interessant könnte bei der Frage nach dem System auch die Positionierung von Luca Horn werden. Der 21-Jährige gilt als Dauerbrenner, verpasste zuletzt aufgrund seiner Nominierung für die Bundesliga-Mannschaft zum ersten Mal in dieser Saison eine Partie und agiert gewöhnlich im 3-5-2 auf der linken Außenbahn. Auf ihn wird zu achten sein; gehört er doch zu den Top-Vorlagengebern seines Teams. Das Kapitänsamt teilen sich in dieser Spielzeit die erfahrensten Akteure. Als Wolfsburger Urgestein kommt Julian Klamt nicht mehr ganz so regelmäßig zum Einsatz wie noch in der vergangenen Saison.

Steht der 30-Jährige nicht auf dem Platz, so vertritt ihn Michele Rizzi auf eher ungewohnter Position. Der 31-Jährige war zuvor im Mittelfeld beheimatet und agierte dort zeitweise sogar als Offensivkraft. Mittlerweile organisiert er häufiger die Abwehrarbeit als Bestandteil derselbigen und sorgt damit für die nötige Stabilität.

Der VfB Lübeck wird aus dem Heimspiel jedoch wissen, dass nicht der einzelne Spieler in den Fokus genommen werden darf, sondern das gesamte Kollektiv der talentierten Youngsters aus der Autostadt. Wie schon das 1:2 im vergangenen August waren auch die weiteren Aufeinandertreffen zwischen den beiden grün-weißen Vereinen meist hart umkämpft. In den bisher ausgetragenen 26 Spielen behielten die Nachwuchskicker elfmal die Oberhand. Der VfB Lübeck konnte neun Duelle für sich entscheiden, sechs Partien endeten ohne Sieger. Darunter finden sich die beiden torlosen Unentschieden aus der abgelaufenen Spielzeit, die den Wolfsburger Meisterschaftssieg nicht mehr ernsthaft gefährden konnten.

Um dem scheidenden Trainer der jungen Wölfe die angestrebte Titelverteidigung noch streitig machen zu können, sollte der VfB Lübeck die detaillierte Analyse seines Trainers Rolf Landerl beherzigen und gestärkt durch den mitgereisten Fananhang zu Werke gehen.

Mit Spannung wird seit langem dem absoluten Spitzenspiel zwischen dem VfL Wolfsburg II und dem VfB Lübeck entgegengefiebert.

Mit Spannung wird seit langem dem absoluten Spitzenspiel zwischen dem VfL Wolfsburg II und dem VfB Lübeck entgegengefiebert.


Text-Nummer: 136588   Autor: VfB lübeck/Red.   vom 27.02.2020 11.37

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