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HL-live.de - Nachrichten aus Lübeck

Montag,
der 6. April 2020






Lübeck:

Informationen zum Corona-Virus

Bisher gibt es in Schleswig-Holstein (Stand 2. März 2020, 16 Uhr) weiterhin drei bestätigte Fälle einer Coronavirus-Infektion wie mitgeteilt (Kreis Segeberg, Lübeck und Kreis Herzogtum Lauenburg). Das Gesundheitsministerium gibt einige Hinweise zu der Entwicklung. So können Apotheken jetzt Desinfektionsmittel selber herstellen.

Das Gesundheitsministerium hat am Montag erneut im Sozialausschuss zur aktuellen Situation berichtet. Gesundheitsminister Dr. Heiner Garg und Infektionsschutzreferentin Dr. Anne Marcic erläuterten dabei auch das Vorgehen nach dem Pandemieplan Schleswig-Holstein bei einem solchen Geschehen.

Gesundheitsminister Garg betont: „In der derzeitigen Phase verfolgen wir weiterhin die Strategie der Eindämmung mit den Gesundheitsbehörden vor Ort. Der interne Leitungsstab koordiniert und kommuniziert dabei fortlaufend die aktuellen Erkenntnisse, unter anderem des Robert Koch-Instituts an die Gesundheitsämter vor Ort. Ich möchte ausdrücklich den Beteiligten danken, die dabei sehr engagiert mitarbeiten. Auch jeder einzelne Mensch kann helfen, eine Ausbreitung des Virus zu verlangsamen. Hand-Hygiene und Hustenetikette tragen dazu bei. Alle sollten der Situation mit der notwendigen Besonnenheit begegnen.“ Im Moment zirkuliert das Virus noch nicht in Schleswig-Holstein.

Das Gesundheitsministerium empfiehlt beziehungsweise erinnert an folgende Empfehlungen:

- Weiterhin gilt die Empfehlung, sich bei Erkältungssymptomen telefonisch beim Hausarzt oder außerhalb der Sprechzeiten unter 116117 zu melden.
- Aufs Händeschütteln sollte verzichtet werden. Dies gilt insbesondere in Krankenhäusern, Arztpraxen und Unternehmen.
- Personen über 60 Jahre sollten ihren Impfschutz auf Pneumokokken überprüfen und gegebenenfalls die von der ständigen Impfkommission empfohlene Standardimpfung nachholen. Diese wirkt nicht gegen das Coronavirus, aber sie kann potentiell schweren Krankheitsverläufen bei Doppelinfektionen vorbeugen.
- Nicht jeder Schnupfen sollte mit einem Arztbesuch verbunden werden: Die Ärzteschaft riet in einer gemeinsamen Abstimmungsrunde im Ministerium, zum Beispiel erforderliche Krankschreibungen für den Arbeitgeber telefonisch abzuklären.

Derzeit in Arbeit befindliche Maßnahmen auf Landesebene:

- Der Internationale Apothekerverband (FIP) hat angesichts der Coronavirus-Lage eine Übergangsleitlinie für Apotheker veröffentlicht mit Rezepturen zur Haut- und Händedesinfektion. In Abstimmung mit dem für die Überwachung der Herstellung von Arzneimitteln zuständigen Landesamt für soziale Dienste hat das Ministerium der Apothekerschaft Schleswig-Holstein angesichts der derzeitigen Lage die Zustimmung zur Eigenherstellung erteilt. Es wird darauf hingewiesen, dass Desinfektionsmittel sinnvoll für den Gesundheitsbereich sind und im Hausgebrauch der Bevölkerung eine gute Handhygiene/ Händewaschen ausreichend ist.
- Die Kassenärztliche Vereinigung, die den Versorgungsauftrag im niedergelassenen Bereich hat, prüft derzeit, wie Tests noch effizienter gestaltet werden können – beispielsweise durch eine Stärkung der Anlaufpraxen oder eine Ausweitung der Fahrdienste.

Das Ministerium erinnert daran, dass die Informationen für die Fachöffentlichkeit regelmäßig auf den Internetseiten des Robert-Koch-Instituts aktualisiert werden. Beispielsweise finden dort Ärztinnen und Ärzte die Informationen zum Verfahren der diagnostischen Abklärung bei Verdachtsfällen: www.rki.de/ncov

Bürgertelefon der Bundesregierung für Gesundheitsfragen zum Coronavirus: 030/346465100.

Hinweise zur Grippe (Influenza)

Laut Meldedaten des Kompetenzzentrums meldepflichtiger Erkrankungen in Schleswig-Holstein wurden in den vergangenen vier Wochen (6. bis 9. Kostenwoche) bisher 1.568 Grippe-Fälle in Schleswig-Holstein gemeldet. In dieser Saison wurden bislang zwei Todesfälle in Zusammenhang mit der Influenza gemeldet. Für die 9. Kalenderwoche sind inzwischen 406 nachgewiesene Fälle gemeldet worden. Schwerpunkte in Bezug auf die Einwohneranzahl sind der Kreis Pinneberg mit 84 gemeldeten Fällen in der 9. Kalenderwoche sowie die kreisfreie Stadt Kiel mit 63 Fällen.

Symbolbild.

Symbolbild.


Text-Nummer: 136679   Autor: SozMi/red.   vom 02.03.2020 17.26

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