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HL-live.de - Nachrichten aus Lübeck

Freitag,
der 29. Mai 2020





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Lübeck:

Special Olympics: Erfolge für Lübecks Sportler

Die acht Sportlerinnen und Sportler mit Beeinträchtigungen aus der Vorwerker Diakonie, die bei den Special Olympics in Berchtesgaden dabei waren, sind mit Medaillen im Gepäck nach Hause gekommen – und mit jeder Menge Eindrücke.


Hoch hinaus: Das Floorball‐Team unterwegs in den Bergen.

„Es war für uns alle ein tolles Event. Alle waren sehr freundlich und interessiert, Besucher genauso wie Organisatoren und andere Teilnehmende“, sagt Sönke Wollentin, Betreuer des siebenköpfigen Floorball-Teams, das in der hockeyverwandten Sportart die Silber-Medaille gewann. Vorgelegt hatte Stefanie Lutz: Sie trat in der Eisschnelllauf-Disziplin Short Track an und holte sowohl beim Rennen über 55 Meter als auch über 111 Meter die Bronze-Medaille. Bei den Nationalen Winterspielen für Menschen mit geistiger Behinderung gingen vom 2. bis 6. März insgesamt rund 900 Athletinnen und Athleten an den Start.

Das Floorball-Team der Vorwerker Diakonie zeigte echte Einsatzbereitschaft und starken Willen: Der Start in das Turnier verlief schleppend, die ersten Spiele gingen verloren. Doch dann kämpfte sich die Mannschaft zurück. „Die beiden letzten entscheidenden Spiele haben wir jeweils mit 3:2 gewonnen – einmal in der Verlängerung und einmal ging der Ball 30 Sekunden vor Schluss ins Tor. Das war echt spannend und eine tolle Teamleistung. Das gute Miteinander war ganz wichtig für den Erfolg“, so Wollentin. Für alle Sportlerinnen und Sportler mit Beeinträchtigungen galt: Dabei sein ist alles. „Der sportliche Erfolg ist jetzt aber natürlich nochmal das I-Tüpfelchen.“

Auch wenn jeder auf seine Sportart konzentriert war, blieb immer noch Zeit, sich untereinander auszutauschen. Die Athletinnen und Athleten aus ganz Deutschland kamen zum Mittagessen im „Alpen Congress“ zusammen – sozusagen das Olympische Dorf. Die Floorballer nutzten die spielfreie Zeit auch mal, um bei den anderen Sportarten vorbeizuschauen. Und Stefanie Lutz von der Vorwerker Diakonie wiederum feuerte die Floorballer nach ihren Wettkämpfen ordentlich an.

Auch die Special Olympics kamen am Thema Corona-Virus nicht vorbei. Vorsorglich hatten die Organisatoren zwei größere Veranstaltungen abgesagt: die Abschlussfeier und die Sportler-Disko. Und bei den Wettkämpfen verzichteten die Floorballer auf das eigentlich übliche Abklatschen und Einschlagen: „Zudem haben sich vor und nach den Spielen alle die Hände mit Desinfektionsmittel eingerieben“, berichtet Wollentin. Auch wenn die offizielle Abschlussfeier ausfiel, ließen sich die Sportlerinnen und Sportler einen zünftigen Abschied nicht nehmen: So gingen die Floorballer bayerisch essen und ließen sich Haxe, Schweinsbraten und Semmelknödel schmecken.

Sport spielt in der Vorwerker Diakonie nicht nur zu Zeiten der Special Olympics eine große Rolle. Vielmehr ist Sport Teil des arbeitsbegleitenden Angebots für Mitarbeitende mit geistigen und psychischen Beeinträchtigungen und kann während der Arbeitszeit in Anspruch genommen werden. Inhaltlich geht es dabei nicht nur um körperliche Fitness, sondern um weitere Aspekte des Sports: Freundschaften zu schließen und soziale Kompetenz zu üben. Alle, die eine Sportart für sich entdeckt haben und regelmäßig am Training teilnehmen, bekommen dann die Chance, zu den Special Olympics zu fahren.

Doppelte Freude: Stefanie Lutz freut sich über ihre zwei Bronze‐Medaillen im Short Track. Fotos: Hendrik Mulert

Doppelte Freude: Stefanie Lutz freut sich über ihre zwei Bronze‐Medaillen im Short Track. Fotos: Hendrik Mulert


Text-Nummer: 136835   Autor: Hendrik Mulert   vom 09.03.2020 13.25

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