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HL-live.de - Nachrichten aus Lübeck

Sonnabend,
der 4. April 2020






Lübeck:

Fünf neue Fälle von Coronaviren in Lübeck

In der Hansestadt Lübeck haben sich weitere bestätigte Covid-19 Fälle ergeben. Neben den bereits gemeldeten Fällen vom 28. Februar 2020 und 6. März 2020 sind gestern fünf weitere Covid-19 Fälle bestätigt worden.

Beim ersten Fall vom 28. Februar 2020 hat sich zwischenzeitlich eine Heilung eingestellt. Bei den im Rahmen der neu hinzugekommenen Fällen betroffenen Personen, die sich bis auf weiteres in häuslicher Isolation befinden, handelt es sich um Reiserückkehrer aus Risikogebieten. Durch ihren stabilen Gesundheitszustand ist eine stationäre Aufnahme in ein Krankenhaus derzeit nicht notwendig.

Dadurch, dass sich die erkrankten Personen der Situation angemessen umsichtig verhalten haben, ist es nur zu wenigen Kontakten gekommen. Somit ist von diesen Fällen eine Verbreitung des Coronavirus in Lübeck nicht zu erwarten.

Das Gesundheitsamt, das mit den betreffenden Personen im telefonischen Kontakt steht, hat auch die Kontaktpersonen der Reiserückkehrer ermittelt und die entsprechenden Maßnahmen eingeleitet.

Ab sofort gilt zudem die von der Hansestadt Lübeck erlassene Allgemeinverfügung Reiserückkehrer (wir berichteten). Darin wird für das Gebiet der Hansestadt Lübeck geregelt, dass Personen, die sich innerhalb der letzten 14 Tage in einem Risikogebiet oder einem besonders betroffenen Gebiet aufgehalten haben, für einen Zeitraum von 14 Tagen seit ihrer Rückkehr bestimmte Einrichtungen wie Kindertageseinrichtungen, Schulen, Krankenhäuser und Altenpflegeheime nicht betreten dürfen.

Gesundheitsminister Heiner Garg sagte am Mittwoch: "In der jetzigen Situation ist Solidarität untereinander notwendig. Das betrifft insbesondere die Solidarität mit besonders gefährdeten Gruppen wie beispielsweise älteren Menschen. Jeder muss dazu beitragen, das Risiko einer Übertragung zu minimieren, auch wenn eigene Nachteile damit verbunden sind. Die bisher verfügten Anordnungen und Empfehlungen sind gemeinsam von allen Beteiligten umzusetzen. Ich bitte jede einzelne Person, dabei zu unterstützen."

Empfehlungen des Gesundheitsministeriums

Reiserückkehrerinnen und -rückkehrer aus Risikogebieten und besonders betroffenen Gebieten sollten wenn möglich zu Hause bleiben und sich bei Anzeichen von Erkältungssymptomen telefonisch unter 116117 beraten lassen, ob eine diagnostische Abklärung sinnvoll ist. Es wird darauf hingewiesen, dass angrenzende Gebiete zu den bisher definierten Risiko-Gebieten wie Österreich auch betroffen sein können. Die Empfehlung gilt besonders für Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, die in medizinischen Einrichtungen oder Altenpflegeeinrichtungen tätig sind.

Arbeitgebern wird empfohlen, die Möglichkeiten der Heimarbeit für Reiserückkehrer zu prüfen und zu nutzen, wo dies möglich ist. Menschen mit Erkältungssymptomen sollten dem Arbeitsplatz fern bleiben.

Krankschreibungen beim Arzt können und sollten telefonisch veranlasst werden, ohne eine Arztpraxis aufzusuchen.

Angehörige sollten auf Besuche in Kliniken und Altenpflegeeinrichtungen möglichst verzichten, um das Infektionsrisiko zu minimieren. Diese Einschränkung trägt auch dazu bei, dass die begrenzten Ressourcen der Schutzkleidung dort zum Einsatz kommen, wo sie vorrangig gebraucht werden, nämlich in der medizinischen Versorgung.

Auch Veranstalter von Veranstaltungen mit Personen unter 1000 Teilnehmern sollten prüfen, ob diese verschiebbar sind. Ziel sind auch hier kontaktreduzierende Maßnahmen – dies bedeutet aber auch, dass nicht aufschiebbare und für den reibungslosen Ablauf staatlichen Handelns notwendige Veranstaltungen weiter stattfinden können.

Bei Anzeichen von Erkältungssymptomen sollten sie sich telefonisch unter 116117 beraten lassen, ob eine diagnostische Abklärung sinnvoll ist.

Die Hygienemaßnahmen sind zu beachten: Dazu gehört gründliches Händewaschen, grundsätzlich derzeit auf Händeschütteln verzichten, in den Ärmel husten und nicht die Hand.

Bürgertelefon des Bundesgesundheitsministeriums: 030/346465100.

Das Gesundheitsamt ermittelt die Kontaktpersonen der Betroffenen.

Das Gesundheitsamt ermittelt die Kontaktpersonen der Betroffenen.


Text-Nummer: 136883   Autor: Presseamt Lübeck/red.   vom 11.03.2020 14.38

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