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HL-live.de - Nachrichten aus Lübeck

Dienstag,
der 26. Mai 2020






Lübeck:

Jarabek fordert einheitliche Regelungen für Veranstaltungen

Auch wenn in den vergangenen Tagen vereinzelt noch Großveranstaltungen in Deutschland stattfanden, steht fest: Die gesamte Veranstaltungsbranche steht nach Einschätzung von EVVC Präsidentin Ilona Jarabek, Geschäftsführerin der Lübecker MUK, vor dem kompletten Zusammenbruch.

Nachdem zuerst Messen verschoben und abgesagt wurden, kommt es aufgrund der Verbote von Veranstaltungen mit mehr als 1000 Besuchern in zahlreichen Bundesländern verstärkt zu Veranstaltungsabsagen, Ticketstornierungen und einer Stagnation der Ticketverkäufe. Aus Unsicherheit werden zunehmend auch kleinere Veranstaltungen abgesagt. „Verschiebungen sind nur teilweise möglich, da die Slots im Herbst oft voll belegt sind“, erklärt EVVC Präsidentin Ilona Jarabek, Geschäftsführerin der Musik- und Kongresshalle (MUK) in Lübeck.

Mit der absehbar flächendeckenden Absage von Events jeglicher Art stehen die Veranstaltungs-Centren vor der größten Herausforderung seit Gründung des Verbandes vor 65 Jahren. „Unsere Branche möchte gern ihren Beitrag zur Eindämmung der Krise und zum Wohle der Gesellschaft leisten. Dafür brauchen wir von der Politik jetzt klare Vorgaben. Es muss eine bundesweite einheitliche Regelung zum Umgang mit Veranstaltungen geben“, fordert die EVVC Präsidentin. Es gilt bei den Maßnahmen zur Eindämmung des Virus entschlossen zu handeln und keinen Flickenteppich zu generieren.

Weit über 80 Prozent der rund 1800 Veranstaltungs-Centren in Deutschland sind in kommunaler Trägerschaft. Sie seien Wirtschaftsmotoren der Städte und Gemeinden, leisten einen wichtigen Beitrag zur Sicherung von Arbeitsplätzen und regionalökonomischen Effekten und seien darüber hinaus ein elementarer Bestandteil der Kulturwirtschaft. „Die enormen Umsatzeinbußen der Veranstaltungs-Centren werden daher die kommunalen Haushalte empfindlich treffen“ ergänzt Ilona Jarabek.

Mindestens genauso große Sorgen bereitet dem EVVC die Situation des gesamten Ökosystems rund um Veranstaltungen: „Den Dienstleitern der Branche steht das Wasser bis zum Hals. Entlassungen und Insolvenzen sind absehbar“, befürchtet Ilona Jarabek. „Betroffen sind Agenturen, Messebauer, Technik- und Personaldienstleister, Caterer, aber auch Künstler und unzählige Selbstständige. Unternehmen und Menschen, ohne die es keine sicheren und qualitativ hochwertigen Veranstaltungen geben kann.“

Der Schaden geht in die Milliarden: Da sind sich alle Branchenverbände einig, es müssen jetzt den Worten Taten folgen. „Wir benötigen schnelle und unbürokratische Hilfe wie Liquiditätshilfen, Investitionsprogramme, reduzierte Mehrwertsteuersätze und vereinfachte Kredite“ fordert Timo Feuerbach, Geschäftsführer des EVVC.

Die Geschäftsführerin der MUK fordert bundesweit einheitliche Regelungen für Veranstaltungen.

Die Geschäftsführerin der MUK fordert bundesweit einheitliche Regelungen für Veranstaltungen.


Text-Nummer: 136929   Autor: EVVC/red.   vom 12.03.2020 20.38

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