Please enable JavaScript!
Bitte aktiviere JavaScript!
S'il vous plaît activer JavaScript!
Por favor,activa el JavaScript!
antiblock.org

Diese Seite verwendet Cookies für die Funktionalität und für anonymisierte Statistiken.
Stimmen Sie auch der Verwendung von Cookies durch Drittanbieter auf dieser Website für die Schaltung von personalsierter Werbung zu? Weitere Informationen
Sie können Ihre Zustimmung jederzeit auf der Seite Impressum / Datenschutz widerrufen.
Dort finden Sie auch weitere Informationen zu Cookies.
HL-live.de - Nachrichten aus Lübeck

Mittwoch,
der 8. Juli 2020






Schleswig-Holstein:

Corona-Umfrage: Nordmetall warnt vor drastischen Folgen

Archiv - 19.03.2020, 11.26 Uhr: Nordmetall und AGV Nord haben Ihre Mitgliedsunternehmen Anfang dieser Woche nach den Folgen der Corona-Krise für Ihre Arbeit befragt. "Die Ergebnisse sind äußerst besorgniserregend: Die Corona-Krise bereitet der norddeutschen Industrie schon jetzt erhebliche Probleme, und fast alle Unternehmen befürchten noch drastischere Folgen", resümiert Dr. Nico Fickinger, Hauptgeschäftsführer von Nordmetall und AGV Nord.

Im Einzelnen hatten bereits 43 Prozent der Betriebe Produktions- und Lieferausfälle wegen der Corona-Krise zu verzeichnen. 95 Prozent gehen von einer Verschärfung der Lage in den nächsten sechs Wochen aus, 54 Prozent sogar von einer drastischen Verschärfung. Nur sechs Prozent erwarten, dass die Verluste noch in diesem Jahr wieder wettgemacht werden können, 38 Prozent erst im kommenden Jahr, 20 Prozent erwarten dies frühestens 2022 oder gar nicht mehr. 36 Prozent sehen sich angesichts der unübersichtlichen Situation nicht zu einer Prognose in der Lage. Große und mittlere Schäden richten vor allem unterbrochene Lieferketten in den Betrieben an (84 Prozent), gefolgt von Personal- und Produktionsausfällen (jeweils 82 Prozent). Liquiditätsausfälle von Kunden haben 71 Prozent der Unternehmen zu verzeichnen, 59 Prozent sogar die Zahlungsunfähigkeit.

Dr. Nico Fickinger: "Die Corona-Krise beeinträchtigt die Industrie schon jetzt massiv, und die Aussichten sind düster. Bund und Länder müssen die Ankündigungen für schnelle und unbürokratische Hilfen nun zügig umsetzen. Neue Kostenbelastungen dürfen jetzt auf keinen Fall entstehen, auch nicht durch die Tarifrunde. Nur dann können unsere Unternehmen in Zeiten des Fachkräftemangels ihre angestammten und bewährten Mitarbeiter halten."

202 Unternehmen aus beiden Verbänden nahmen an der Befragung teil, davon 164 aus der M-E-Branche, auf die sich alle oben genannten Prozentzahlen beziehen.

Deutliche Auswirkungen werden spürbar sein, die Aussichten sind düster. Foto: Karl Erhard Vögele

Deutliche Auswirkungen werden spürbar sein, die Aussichten sind düster. Foto: Karl Erhard Vögele


Text-Nummer: 137068   Autor: Nordmetall   vom 19.03.2020 11.26

Text teilen: auf facebook +++ auf Twitter +++ über Kontaktformular

Text ausdrucken. +++  +++ Text ohne Bilder ausdrucken.


HL-live.de Flohmarkt

Nachrichten:
Polizei & Feuerwehr
Stadtgeschehen
Politik
Kultur & Theater
Wirtschaft
Sport
Veranstaltungskalender

Service:
Flohmarkt
Wetter
Notdienste
Stadtplan
Archiv
RSS und App
Newsletter

Werbung

Kontakt:
Meldung schicken
Veranstaltungs-Tipp
Impressum
Nutzungsbedingungen
Datenschutz








Zur Ansicht für Mobiltelefone wechseln.