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HL-live.de - Nachrichten aus Lübeck

Mittwoch,
der 1. April 2020






Lübeck:

Bischöfin dankt kreativen Gemeinden

Die notwendigen Schutzmaßnahmen gegen die Ausbreitung des Corona-Virus wirken sich auch auf das kirchliche Leben und die Arbeit in Gemeinden, Kirchenkreisen, Diensten und Werken der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Norddeutschland (Nordkirche) aus.

Gottesdienste und Veranstaltungen werden abgesagt, Konfirmationen bis auf Weiteres verschoben. Bestattungen finden unter strengen Auflagen statt. Angesichts dessen ist Kirsten Fehrs, Bischöfin im Sprengel Hamburg und Lübeck, dankbar für die Zuversicht und kreativen Ideen, mit denen Kirchengemeinden der neuen Situation begegnen.

Bischöfin Fehrs: „Kirchen sind Räume der Hoffnung, in denen viele Menschen Trost erfahren haben, Nähe und Segen. Nun mussten Gottesdienste abgesagt werden, was unbedingt vernünftig ist. Wir müssen alles tun, um die Verbreitung des Corona-Virus zu bremsen. Jede und jeder ist jetzt gefordert, die zu schützen, die krank sind und schwach. Und wir merken in diesen Tagen, die uns mit Unbekanntem konfrontieren: Der Glaube ist Heimat für viele Menschen – und der Glaube spendet Hoffnung. So erfahren wir nun, dass uns diese Heimat in Zeiten der digitalen Vernetzung, der nachbarschaftlichen Zuwendung und der solidarischen Hilfen verbindet. Daraus ziehen viele Menschen Kraft. Diese Hoffnungszeichen werden auch in Zeiten von geschlossenen Kirchen sichtbar: an Schaukästen vor den Kirchen, in digital übertragenen Gottesdiensten, Kinderandachten und beim tröstenden Wort am Telefon oder beim Anzünden einer Kerze.“

„Ruf mich an in der Not“, sagt Gott seinem Volk in der Bibel (Psalm 50,15). Die Evangelische Jugend Lübeck-Lauenburg interpretiert den Text ganz praktisch in einem Aufruf: „In diesen Tagen kannst Du und können wir alle viel für andere tun, auch ohne großen Menschenkontakt zu haben. Einfach das Telefon in die Hand nehmen und Verwandte, Freunde oder Personen anrufen, die sich vielleicht sorgen oder schon länger nichts mehr von uns gehört haben. Oder zu Hause ein Gebet für all diejenigen sprechen, die sich gerade für andere einsetzen.“

Kirsten Fehrs ist Bischöfin im Sprengel Hamburg und Lübeck. Foto: Marcello Hernandez/ Nordkirche

Kirsten Fehrs ist Bischöfin im Sprengel Hamburg und Lübeck. Foto: Marcello Hernandez/ Nordkirche


Text-Nummer: 137085   Autor: Nordkirche   vom 19.03.2020 14.40

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