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HL-live.de - Nachrichten aus Lübeck

Mittwoch,
der 1. April 2020






Schleswig-Holstein:

Corona: Videosprechstunden als zusätzliches Angebot

Aufgrund der aktuellen Ausbreitung des Coronavirus haben die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) und der GKV-Spitzenverband die Begrenzungsregelungen bei Videosprechstunden für das zweite Quartal 2020 aufgehoben. Damit sind Fallzahl und Leistungsmenge ab 1. April vorläufig nicht mehr limitiert.

Niedergelassene Ärztinnen und Ärzte sowie Psychotherapeutinnen und Psychotherapeuten sollen so verstärkt auf die Videosprechstunde zurückgreifen können, um den Arzt-Patienten-Kontakt zu erleichtern. Insbesondere Hausarztpraxen könnten so entlastet werden, indem sie die Videosprechstunde als zusätzliches und sinnvolles Unterstützungsangebot nutzen.

Gesundheitsminister Heiner Garg betonte: "Hausärztinnen und Hausärzte leisten einen essentiellen Beitrag bei der Versorgung von Covid-19-Patientinnen und Patienten, die zu Hause in Quarantäne sind. Dabei kann die Video-Sprechstunde eine wertvolle Hilfe sein."

KBV und Krankenkassen haben angekündigt, spätestens zum 31. Mai zu prüfen, ob angesichts der weiteren Entwicklung die Aussetzung der Begrenzungsregelungen bei Videosprechstunden verlängert wird. Zusätzlich zu dieser Ausnahmeregelung verzichten verschiedene Anbieter von Videosprechstunden wegen der Corona-Krise auf Gebühren, die Ärztinnen und Ärzte sonst in der Regel für die Nutzung der Anwendungen bezahlen müssen.

Eine Übersicht zu den Anbietern und den aktuellen Sonderkonditionen hat der Health Innovation Hub unter hih-2025.de/corona/ zusammengestellt. Insbesondere zu Patientinnen und Patienten, die unter Quarantäne gestellt wurden, können Ärztinnen und Ärzte per Videosprechstunde Kontakt aufnehmen. Zusätzlich verringert die Nutzung der Videosprechstunde die Wahrscheinlichkeit, dass sich Patientinnen und Patienten während ihres Aufenthaltes in einer Arztpraxis gegenseitig mit verschiedenen Infektionen wie möglicherweise mit SARS-Cov-2 anstecken.

Die Videosprechstunde ist bei allen Indikationen möglich und auch dann, wenn die Patientin oder der Patient zum ersten Mal Kontakt zu einer Ärztin oder einem Arzt hat. Die Konsultation per Video ist eine Alternative zum persönlichen Arzt-Patienten-Kontakt, kann diesen aber nicht in allen Behandlungsfällen ersetzen. Generell gilt es abzuwägen, für welchen Behandlungsfall eine Videosprechstunde sinnvoll ist. Im Unterschied zu einem Telefonat bieten Videosprechstunden den Vorteil, dass sich Ärztinnen und Ärzte einen Eindruck vom äußeren Zustand der Patientinnen und Patienten verschaffen können, was in bestimmten Fällen ausschlaggebend sein kann. Außerdem entfallen mögliche längere Anfahrtswege für Patientinnen und Patienten wie auch für Ärztinnen und Ärzte, die dadurch möglicherweise weniger Hausbesuche vornehmen müssen.

ür die Nutzung der Videosprechstunde benötigen Ärztinnen und Ärzte die Lizenz eines zertifizierten Videodienstanbieters. Für den virtuellen Arzt-Patienten-Kontakt ist für beide Beteiligten eine Internetverbindung und ein Endgerät mit Kamera, Mikrofon und Lautsprecher erforderlich. Patientinnen und Patienten benötigen keine zusätzliche Software. Weitere Informationen zur Videosprechstunde sind auf der Homepage der KBV unter www.kbv.de/html/videosprechstunde.php abrufbar.

Gesundheitsminister Dr. Heiner Garg betont, dass Video-Sprechstunden eine wertvolle Hilfe sein können. Foto: Frank Peter

Gesundheitsminister Dr. Heiner Garg betont, dass Video-Sprechstunden eine wertvolle Hilfe sein können. Foto: Frank Peter


Text-Nummer: 137158   Autor: STK SH/Red.   vom 23.03.2020 12.34

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Kommentare zu diesem Text:

Otto Schneider schrieb am 23.03.2020 um 13.26 Uhr:
Da kommt die Frage auf, warum erst in einer Krisensituation die Limitierung aufgehoben wird.

Was spricht grundsätzlich gegen eine ärztliche Video-Konferenz?

Selbst dabei/danach kann der Arzt* noch immer entscheiden, ob er eine persönliche Konsultation für notwendig erachtet.

Jens schrieb am 23.03.2020 um 14.36 Uhr:
@Otto Schneider
Sie fragen warum?
Ganz simpel, weil sonst die gleiche Situation wie sonst in den Notaufnahmen herschen würde. Erst versuchen viele die Videokonferenz mit dem Arzt zu suchen, was auch viel Zeit und Kapazität verschlinkt, von den Kosten ganz abgesehen. Und dann müssten doch viele davon in die Praxis, was widerum Kapazitäten und Zeit bindet und Kosten somit doppelt verursacht! Außerdem, die Meisten sind trotz kleiner Zipperlein sehr wohl in der Lage zum Arzt zu gehen. Natürlich spreche ich nur von Zeiten ohne Corona! Und jeder soziale Kontakt ist besser, als immer alles nur von zu Haus aus zu erledigen, erst recht für ,,normal Kranke,,!! Wir müssen nicht jeden Gang, wohin auch immer, uns ersparen in normalen Zeiten!
Dies sollte wirklich nur ernsthaft erkrankten Fällen vorbehalten bleiben!

Smily schrieb am 23.03.2020 um 16.27 Uhr:
Einen Psychotherapiestunde per Videokonferenz würde ich ablehnen. Finde ich nicht geeignet, da reicht dann auch das gute alte Telefon. Die Mimik und Gestik kommt per Video auch nicht so gut rüber.


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