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HL-live.de - Nachrichten aus Lübeck

Donnerstag,
der 9. April 2020






Lübeck:

Schwieriger Alltag in der Lübecker Palliativpflege

Das Lübecker Palliativnetz Travebogen registriert während der Corona-Pandemie und angesichts strenger Kontaktregeln vermehrt Noteinsätze bei seinen Patienten. "Der Körperkontakt zwischen Pflegenden und Patienten wird aktuell auf das Notwendigste beschränkt, es wird häufiger telefoniert. Dadurch merken wir jedoch, dass es zu mehr Noteinsätzen kommt", sagt Travebogen-Bereichsleiterin Carola Neugebohren.

Palliativpatienten bräuchten den häufigen, direkten Kontakt, da ihr Krankheitsverlauf oftmals rasant fortschreitet. "Für unsere Palliativpatienten ist es besonders schwer in dieser Situation", sagt Neugebohren.

Mitarbeiter nähen Mundschutze und basteln Schutzvisiere

Auch für den Travebogen ist die Situation außergewöhnlich. Das Material für die tägliche Arbeit in der Pflege ist fast aufgebraucht, Neues ist bestellt. "Wir hoffen täglich auf Lieferung", sagt Neugebohren. "Natürlich wollen wir unsere Palliativpatienten weiter versorgen - das wird ohne Schutzkleidung jedoch nicht möglich sein. Um diese Patienten, die zu den Hochrisikogruppen gehören, wenigstens etwas schützen zu können, nähen einige Mitarbeitende bereits Mundschutze oder sind dabei, Schutzvisiere zu basteln. Alle versuchen sich einzubringen, um diese Aufgabe gemeinsam zu bewältigen."

Videokonferenzen und Home Office

Seinen Arbeitsalltag musste das Palliativnetz komplett umbauen. Jeden Morgen findet eine Videokonferenz des Leitungsteams statt, bei dieser werden alle Maßnahmen der täglichen Situation angepasst. Auch alle weiteren Besprechungen finden nur noch als Videokonferenz statt. Ärzte, Pflegende und Sozialarbeiter betreten nur noch den Eingangsbereich der Büros und holen dort ihre Materialien ab. Diese werden ihnen in einer Plastikbox zusammengestellt. Schlüssel und alles weitere, was in die Zentrale zurückkommt, wird desinfiziert. Die Verwaltung ist in zwei Gruppen geteilt; die eine Hälfte ist im Home Office, die andere Hälfte im Büro. Wochenweise wird getauscht. Türklinken und Oberflächen werden einmal täglich desinfiziert, Telefone und Tastaturen nach jedem Benutzerwechsel.

Mitarbeiter bieten Hilfe an

"Insgesamt sind alle Patienten, Angehörige und Mitarbeiter angespannt. Dennoch haben wir das Gefühl, dass sich alle bemühen, das Beste aus der Situation zu machen", betont Neugebohren. Sollte es zu Engpässen beim Pflegepersonal kommen, haben Mitarbeiter, die ursprünglich aus der Pflege kommen, jetzt aber in anderer Funktion arbeiten, bereits angekündigt, die Patienten vor Ort mitzuversorgen.

Auch für den Travebogen ist die Situation außergewöhnlich. Foto: Archiv/Travebogen

Auch für den Travebogen ist die Situation außergewöhnlich. Foto: Archiv/Travebogen


Text-Nummer: 137201   Autor: Travebogen   vom 25.03.2020 10.35

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